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Häufige Fragen und Antworten zur Brennstoffzellenheizung

1. Wo ist die Verbindung von E.ON zur Brennstoffzellentechnologie?

Den Weg zur Marktreife der Brennstoffzellen-Heizung hat E.ON als Mitglied der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) sowie der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) über lange Zeit bis hin zur Erprobungsphase als Partner der Hersteller unterstützt. Das Engagement von E.ON führte schließlich zu einer weitergehenden Kooperation von E.ON und Viessmann mit dem Ziel, den Markteintritt dieser neuen Energielösung zu fördern. 

2. Was ist eine Brennstoffzelle?

Eine Brennstoffzelle wandelt die im Erdgas enthaltene chemische Energie direkt in Strom und Wärme um. Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits im 19. Jahrhundert erforscht und entwickelt. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt und wird z. B. in Japan seit einigen Jahren erfolgreich in der Energieversorgung von Haushalten eingesetzt. Auch in Deutschland bewährt sich die Brennstoffzellen-Heizung am Markt. 

3. Welchen Vorteil bietet eine Brennstoffzellen-Heizung für mich?

Die Brennstoffzellen-Heizung produziert während der Wärmeerzeugung laufend Strom, der zeitgleich im Haushalt verbraucht oder in einer Batterie vorübergehend gespeichert werden kann. Die Heizung verhilft so zu mehr Unabhängigkeit gegenüber dem Strombezug aus dem öffentlichen Netz.

Zudem wirkt sich diese Stromerzeugung günstig auf die laufenden Energiekosten aus, denn die eigene Stromproduktion ist für den Anlagenbetreiber günstiger als der Bezug aus dem öffentlichen Netz. Tests haben gezeigt, dass mit der Brennstoffzellen-Heizung ein Kostenvorteil von bis zu 40 Prozent gegenüber der bereits sehr effizienten Gas-Brennwerttechnik möglich ist. Nicht täuschen lassen darf man sich dabei von dem Gasbedarf der Brennstoffzellen-Heizung, der häufig über dem von Gas-Brennwertgeräten liegt. Der Schlüssel, der zum Kostenvorteil führt, liegt im Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. Die von E.ON zusammen mit Kunden durchgeführten Praxistests haben gezeigt, dass bis zu 70 Prozent des Haushalts-Strombedarfs von der Brennstoffzellen-Heizung gedeckt werden konnte.

4. Ist die Brennstoffzellen-Heizung auch gut für das Klima?

Die Brennstoffzellen-Heizung funktioniert mit Erdgas. Von allen fossilen Brennstoffen (wie etwa Stein- oder Braunkohle) hat Erdgas den niedrigsten Kohlenstoffgehalt. Das heißt: Bezogen auf den gleichen Energieeinsatz entsteht bei der Verwendung von Erdgas deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) als bei anderen Brennstoffen. Die Brennstoffzellen-Heizung erzeugt Strom und Wärme vor Ort (sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung, KWK) und spart so im Vergleich zur zentralen Stromerzeugung in Großkraftwerken bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen ein. Kombiniert mit dem Erdgasprodukt „E.ON ökoErdgas24“ lässt sich die Klimabilanz der Brennstoffzellen-Heizung noch weiter verbessern.

5. Welches Gerät bietet der Kooperationspartner Viessmann an?

Das angebotene Gerät ist die Vitovalor PT2. Das im Heizgerät enthaltene Brennstoffzellenmodul wurde mit der Firma Panasonic entwickelt. In Japan sind diese Geräte von Panasonic unter dem Markennamen EneFarm seit 2009 hunderttausendfach bei Kunden in Betrieb und haben ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Wird kurzfristig mehr Strom benötigt, wird dieser automatisch aus dem Stromnetz bezogen.

Die Vitovalor PT2 liefert etwa 1 kW thermische Leistung. Die niedrige thermische Leistung ermöglicht eine hohe jährliche Betriebsstundenzahl und eine hohe Stromproduktion.

6. Wie funktioniert die Brennstoffzellen-Heizung Vitovalor PT2?

Die Vitovalor PT2 ist eine Brennstoffzellen-Heizung, welche das Funktionsprinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzt und somit neben Wärme auch Strom direkt im eigenen Keller erzeugt. Für die Strom- und Wärmeproduktion benötigt die Brennstoffzellen-Heizung neben Sauerstoff (aus der Luft) noch Wasserstoff, der innerhalb der Vitovalor PT2 aus Erdgas gewonnen wird. Es ist daher lediglich ein normaler Erdgasanschluss erforderlich.

Die speziell für Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelte und optimierte Technik arbeitet mit einem sehr hohen Gesamtwirkungsgrad und ist ausgelegt für einen wärmegeführten Betrieb, d.h. der jeweils aktuelle Heiz- und Warmwasser-Wärmebedarf steuert den Betrieb von Vitovalor PT2.

7. Wie ist die Vitovalor PT2 aufgebaut?

Die Vitovalor PT2 besteht aus insgesamt zwei Einheiten: einem Brennstoffzellenmodul und einem Gas-Brennwertmodul zur Spitzenlastabdeckung inklusive einem hocheffizienten Warmwasserspeicher. Beide Einheiten lassen sich getrennt voneinander transportieren und ermöglichen dadurch eine schnelle Montage, auch in engen Kellerräumen. Im Brennstoffzellenmodul der Vitovalor PT2 befinden sich unter anderem der Reformer, der Wechselrichter und der Brennstoffzellen-Stack (eine Aneinanderreihung von mehreren einzelnen Brennstoffzellen). Bevor der von der Brennstoffzellen-Heizung erzeugte Gleichstrom in das hauseigene Stromnetz eingespeist wird, wandelt der eingebaute Wechselrichter ihn in Wechselstrom um.

Die zweite Einheit des Vitovalor PT2 dient in erster Linie der Wärmeabdeckung. Sie besteht aus einer Gas-Brennwerttherme, einem Warmwasserspeicher, einem Wärmetauscher und einem Heizwasser-Pufferspeicher mit integrierter Heizwendel für die Trinkwassererwärmung. Weitere Bestandteile in der zweiten Einheit sind eine Regelung für den witterungsgeführten Betrieb, Komponenten für die Hydraulik. Beide Einheiten werden über eine gemeinsame Gasleitung versorgt. Sie teilen sich auch ein gemeinsames Abgassystem, wodurch der Montageaufwand genauso gering ist wie bei einem Gas-Brennwert-Wandgerät.

8. Welche Vorausetzungen müssen vor dem Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung erfüllt sein?
  1. Sie sollten einen Erdgas-Anschluss und einen Gasverbrauch von über 20.000 kWh haben.
  2. Sie sollten Eigentümer von einem Einfamilienhaus/Reihenhaus/Doppelhaushälfte mit eigener Heizungsanlage sein.
  3. Ihr Stromverbrauch sollte bei mind. 3.000 kWh liegen.
  4. Sie sollten keine Solarthermie-Anlage haben, da die Brennstoffzellen-Heizung dann weniger effizient arbeiten würde.

Wichtig ist außerdem, dass Ihre vorhandene Heizung im Keller installiert ist und nicht auf dem Dachboden. Sie sollten darauf achten, dass Ihre Deckenhöhe in Ihrem Keller eine Mindesthöhe von 200 cm hat. Zudem sollte auch ein Schornstein (vom bisherigen Heizkessel) vorhanden sein und Ihr Warmwasser über die Heizung erzeugt werden (kein Durchlauferhitzer).

9. Gibt es eine Förderung für den Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung?

Ja, das Heizen mit einer Brennstoffzellen-Heizung ist sehr umweltschonend und kann einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Aus diesem Grund unterstützt der Staat die Investition in eine Brennstoffzellen-Heizung wie die Vitovalor PT2 mit attraktiven Fördersummen.

10. Wie sieht die Förderung genau aus?

Darum Heizen mit E.ON

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Quellennachweise der Siegel für E.ON: 
eKomi:
Basierend auf mehr als 10.000 transaktionsbezogenen Bewertungen. Mehr erfahren
Innovationskraft: Welt (DE) 2020: Die Auswahl der Unternehmen basierte auf Informationen aus käuflichen Firmendatenbanken. Es wurden insgesamt 244 Branchen mit jeweils max. 20 Unternehmen gebildet. Mehr erfahren
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