Heizungs­modernisierung für besseren Wohnkomfort

Ein wohliges, warmes Zuhause ist unerlässlich für unseren Wohnkomfort. Sie erzeugt Geborgenheit im vertrauten Heim und ist unabdingbar für das menschliche Wohlbefinden. Um Ihnen den höchstmöglichen Wohnkomfort zu ermöglichen, möchten wir Sie dabei unterstützen. Wir geben Ihnen Hinweise, wie Sie durch Wärme kosteneffizient für den idealen Wohnkomfort sorgen können.

Wohnkomfort: Eine Frage der richtigen Heizung

Erst die richtige Heizung gewährleistet ein warmes und wohliges Zuhause bei idealer Raumtemperatur. Wer sich für eine Sanierung, einen Umbau, oder Modernisierung eines Betriebssystems entscheidet, kann nicht nur die Wohnqualität steigern, sondern auch Energiekosten und damit bares Geld sparen. Bei der Wahl der richtigen Heizung ist E.ON ihr richtiger Ansprechpartner. Wir unterstützen Sie dabei mit Informationen, Tipps und den neuesten Trends bei Heizsystemen.

Warum sich die Sanierung der Heizung lohnt

Eine Sanierung oder Modernisierung der Heizung kann zu einer deutlichen Kostenersparnis führen. Doch mit einer modernen, effizienten und sparsamen Heizung schonen Sie nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. So besitzt eine moderne Erdgasheizung eine viel höhere Energieeffizienz als zum Beispiel ältere Ölheizungen. Die Umstellung von einer Ölheizung auf eine Erdgasheizung ist dabei gar nicht so kompliziert. Über zwei Millionen Wohngebäude die eine Öl-Zentralheizung besitzen, sind nach Angaben des BDEW leicht an das bereits bestehende Erdgas-Netz anzuschließen.  

Der Aufwand einer Modernisierung der Heizung mag hoch sein, das kann sich aber wirklich lohnen. Ist die Sanierung der Heizung erst einmal bewerkstelligt, haben Sie für viele Jahre Ruhe. Dann können Sie sich auch wieder anderen und wichtigeren Themen widmen. Die Aufwände für die Sanierung sind eine Investition in die Zukunft: Die Anschaffungskosten für das neue Heizsystem rentieren sich schon nach einigen Jahren durch niedrigere Heizkosten.

Infografik Heizungsmodernisierung

Energetische Sanierung

Eine moderne und effiziente Heizung ist aber nicht der einzige Schritt, um mehr Wohnkomfort zu gewährleisten. Neben der Erneuerung der Heizungsanlage ist auch die optimale Isolierung von Haus und Wohnung ein wichtiger Baustein, um für ein warmes und wohliges Zuhause zu sorgen. Auch die Erneuerung der Fenster kann eine wichtige Maßnahme darstellen, die beim Energiesparen hilft und für genügend Wärme sorgt. Eine Wärmedammverglasung aus Mehrscheiben-Isolierglas sorgt dafür, dass keine Wärme unnötig verloren geht.

Auch die Erneuerung der Heizkörper und Heizungsrohre kann sich lohnen, um effizient und kostengünstig für Wärme zu sorgen. Mit einem programmierbaren elektrischen Thermostat können Sie zusätzliche Kosten sparen. Der Thermostat regelt dann die Temperatur automatisch herunter, wenn sie nicht zuhause sind. Schon bei einer Reduzierung um vier Grad können Sie bis zu zehn Prozent der Heizkosten sorgen. Durch die automatische Regelung fährt die Heizung wieder hoch, kurz bevor Sie nach Hause kommen.

Auch die Wärmedämmung ist unerlässlich für eine ökonomische Isolierung und wohlige Wärme in ihrem Zuhause. Eine Dämmung der Hauswände oder des Daches wie auch die Dämmung von Heizungsrohren trägt zur Energieersparnis zusätzlich bei.

Infografik Raumwärme

Praxistipp: Die ideale Raumtemperatur

Ein angenehmer Wohnkomfort ergibt sich durch die ideale Temperatur in ihren vier Wänden. Wer will schon frieren beim Wohnen? Doch was ist die ideale Temperatur in den eigenen vier Wänden? Die empfohlene Zimmertemperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. In der Küche reichen bereites 18 bis 19 Grad, da durch den Einsatz von Herd und Ofen die Temperaturen automatisch schnell nach oben gehen. Im Badezimmer und Kinderzimmer dürfen es auch gerne 24 Grad sein. Man muss seine Heizung also nicht voll aufdrehen: Jedes Grad an abgesenkter Temperatur spart bis zu sechs Prozent Heizkosten.

Staatliche Förderung bei der Heizungssanierung

Bei der Sanierung Ihrer Heizung sind sie nicht auf sich allein gestellt. Sie können staatliche Förderungen für die Modernisierung der Heizung in Anspruch nehmen. Der deutsche Staat fördert die Heizungssanierung gezielt, um wegen der Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll für eine des CO2-Ausstoßes zu sorgen. Die Förderung erfolgt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Die KfW-Bank fördert Heizungen für fossile

BAFA-Förderung für regenerative Heizsysteme

Das BAFA fördert hingegen Heizsysteme, in denen regenerative Energien zum Einsatz kommen. Das sind zum Beispiel Solarthermieanlagen oder Wärme-pumpen. Die Förderung beim BAFA kann erst nach dem Einbau der Heizungsanlage beantragt werden. Das Haus darf nicht nach 2009 errichtet worden sein. Solarthermie wird bis 40 Quadratmeter mit 200 Euro für die Heizung und 500 Euro für die Warmwasser-bereitung gefördert. Wie Biomasse und Solarthermie noch gefördert wird, informiert sie das BAFA.

Was ist eigentlich ein Energiesparhaus?

Ein Energiesparhaus ist ein Gebäude, das im Vergleich zu einem durchschnittlichen Haus aufgrund der seiner Bauweise und der verwendeten Materialien viel weniger Energie für Heizung und Warmwasser benötigt. In der Energieeinspar-verordnung (EnEV) ist beim Neubau das Energiesparhaus seit 2002 als Standard festgelegt. Es ist aber nicht festgelegt, wie hoch die Energieeinsparung des Hauses sein muss. Ähnliche Begriffe, die für ein Energiesparhaus verwendet werden sind beispielsweise das Niedrigenergiehaus oder das Passivhaus. 

Was ist ein Plusenergiehaus?

Ein Plusenergiehaus ist ein Gebäude mit einer positiven jährlichen Energiebilanz. Das heißt, das Haus erzeugt mehr Energie als es von außen hinzuziehen muss. Die benötigte Energie für Heizung und Warmwasser wird meistens aus erneuerbaren Energien im Haus selbst gewonnen, zum Beispiel durch eine thermische Solaranlage oder Photovoltaikanlage. Während das Energiesparhaus also für ein Gebäude steht, das wenig oder gar keine Energie zum Heizen benötigt, zeichnet sich das Plusenergiehaus dadurch aus, dass es selbst aus erneuerbaren Ressourcen Energie gewinnen kann – mehr als es zusätzlich von außen beziehen muss.