• MSIE [1-9][^0-9]
  • Ihr Browser wird nicht voll unterstützt.
  • Sie benutzen eine Version Ihres Browsers, die nicht vom Portal „Mein E.ON“ unterstützt wird. Daher ist ein Login leider nicht möglich.

    Um das Portal nutzen zu können, führen Sie bitte ein Browser-Update durch oder benutzen Sie einen anderen Browser.

     

  • Schließen

Contracting

Vom Anlagenbetrieb bis zur Rundumbetreuung

Die Immobilienwirtschaft kann einen hohen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei hilft Contracting. Immer mehr Wohnungsunternehmen übertragen die Versorgung mit Wärme (bei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auch mit Strom) an einen spezialisierten Dienstleister. Doch was bringt die Auslagerung? Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was bedeutet Contracting?

Betriebsführungs-Contracting

Der Immobilienbesitzer errichtet auf eigene Kosten eine wärmeerzeugende Anlage – und bleibt ihr Eigentümer. Der Contractor kümmert sich um Planung und Ausführung sowie um Betrieb und Wartung.

Energieliefer-Contracting

Hier überträgt der Kunde die komplette Energielieferung. Der Contractor plant, finanziert und errichtet die nötigen Anlagen in eigener Verantwortung und übernimmt den Betrieb.

Einspar-Contracting

Die Partner vereinbaren, dass die Energiekosten dauerhaft gesenkt werden. Der Contractor entwickelt ein Energiesparkonzept, das neben der Heiztechnik auch Verteilungsanlagen (Rohre, Heizkörper) und Dämmung (Fenster, Mauerwerk) umfasst.  

Was beinhaltet ein Contracting-Vertrag?

Der Vertrag beschreibt die technischen Anforderungen an die Anlage und legt zum Beispiel fest, ob der Contractor eine alte Heizung ausbauen muss. Üblich sind Laufzeiten von bis zu zehn Jahren mit Option auf Verlängerung. Am Ende der Vertragszeit hat der Eigentümer der Immobilie meist die Möglichkeit, die Anlage zu übernehmen.

Wie wird abgerechnet?

Beim Betriebsführungs-Contracting wird zumeist eine konstante Vergütung festgelegt. Nutzer von Energieliefer-Contracting zahlen eine Grundvergütung und einen Arbeitspreis für die gelieferte Energie. Beim Einspar-Contracting richtet sich die Vergütung nach der erzielten Verbrauchssenkung.

Warum lohnt sich Contracting?

Moderne Heiztechnik bindet viel Kapital. Ein Contractor kann die gewünschte Energiemenge häufig günstiger anbieten. Kosteneinsparungen von 20 Prozent sind üblich. Zudem entfällt das Risiko durch außerplanmäßige Reparaturarbeiten.

Für wen kommt Contracting in Frage?

Aufgrund von hohen Investitionen und lang laufenden Verträgen ist der Einsatz sinnvoll bei Gebäuden, deren Nutzung sich nicht laufend ändert. Wohnanlagen sind somit ideal – nicht zuletzt, weil moderne Heiztechnik und Dämmung auch dem Werterhalt der Immobilie dienen.

Was passiert bei einem Verkauf der Immobilie?

Üblicherweise können Contracting-Verträge an den Käufer weitergegeben werden. Wird der Vertrag vorzeitig beendet, erhält der Contractor eine angemessene Entschädigung.

Micro KWK Alternative

Wärme und KWK-Anlagen

Kraft-Wärme-Kopplung ist besonders effizient und bei ganzjährigem Wärmebedarf die ideale Lösung.

Peter hettenbach

ENEV 2017

EnEV 2017 – Dr. Peter Hettenbach mit einer Einschätzung zu den Auswirkungen für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.