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Registrierende Leistungs­messung (RLM): Mehr Transparenz für Gewerbe

RLM: Registrierende Leistungsmessung

Hinter der Abrechnungsmethode der Registrierenden Leistungsmessung (RLM) stehen Zähl- und Messsysteme, durch die Gewerbekunden bei der Strom- und Gasversorgung von mehr Planungssicherheit und einem detaillierten Überblick über den betrieblichen Verbrauch profitieren. Darüber hinaus trägt dieser Messvorgang auch zu einer gesicherten Stromversorgung bei. Denn Netzbetreiber und Stromanbieter können beispielweise ermitteln, wann große Geschäftskunden viel Energie verbrauchen. Einer Netzüberlastung durch starke Schwankungen wird dadurch vorgebeugt.

Das Wichtigste auf einen Blick
 
  • Die Registrierende Leistungsmessung (RLM) liefert Ihnen Informationen über den Energieverbrauch in Ihrem Unternehmen

  • Sie können Einsparpotenzial gezielt erkennen und haben größere Planungssicherheit bei Strom- und Gaskosten

  • Ein RLM-Zähler liefert Ihrem Energieversorger wichtige Daten, die für mehr Netzstabilität sorgen

Was bedeutet Registrierende Leistungsmessung?

SLP Ferraris Zähler

Grundsätzlich unterscheidet man bei Stromzählern zwischen Standard-Last-Profilen, abgekürzt SLP, und Registrierende Leistungsmessung, kurz RLM.

SLP-Zähler werden für kleinere Verbrauchsstellen genutzt, darunter die privaten Haushalte, aber auch kleinere Betriebe. RLM-Zähler kommen dagegen bei Großverbrauchern, wie beispielsweise großen Unternehmen und in der Industrie zum Einsatz.

Ist mein Unternehmen zur Registrierenden Leistungsmessung verpflichtet?

Ob die Pflicht für einen RLM-Zähler besteht, hängt vom Verbrauch Ihres Betriebes ab. Gemäß der deutschen Stromnetzzugangsverordnung (Strom NZV) sind Verbrauchsstellen mit einem Jahresstromverbrauch von über 100.000 kWh zur registrierenden Leistungsmessung verpflichtet. Bei Gas ist ein RLM-Zähler ab einer jährlichen Abnahmemenge von 1.500.000 kWh gesetzlich vorgeschrieben.

Verbrauchsgrenzen für RLM- bzw. SLP-Zähler:

 

SLP-Zähler

RLM-Zähler

Strom

1 bis 100.000 kWh

ab 100.000 kWh

Gas

1 bis 1.500.000 kWh

ab 1.500.000 kWh

Allerdings können sich auch schon Kunden mit weniger Jahresverbrauch, zum Beispiel 80.000 kWh Strom, freiwillig für einen RLM-Zähler entscheiden. Gerade vor dem Hintergrund der höheren Transparenz und eines effizienten Energiemanagements, kann dies für Unternehmen durchaus sinnvoll sein. Eine genaue Prüfung wird vom Netzbetreiber durchgeführt.

 

Was ist der Unterschied zwischen RLM und SLP?

Die beiden Stromzähler unterscheiden sich zunächst in der Art der Abrechnung. Verbraucher, bei denen ein SLP-Zähler installiert ist, bekommen im Normalfall nur einmal jährlich eine Abrechnung über den tatsächlichen Strom- und Gasverbrauch. Die monatlich zu zahlenden Abschläge werden auf Basis geschätzter Verbrauchsmengen erhoben. Der Stromverbrauch wird dazu einmal im Jahr abgelesen.

Ein RLM-Kunde erhält dagegen jeden Monat eine „scharfe“ Abrechnung, basierend auf den echten Verbrauchs- und Leistungswerten. Schätzungen oder auch Ablese-Vorgänge vor Ort sind damit überflüssig.

Darüber hinaus hat der RLM-Zähler jedoch noch weitere Besonderheiten. Er misst die jeweilige Durchschnittsleistung in regelmäßiger Frequenz. Diese Registrier- oder Messperiode ist vom Gesetzgeber auf eine Taktung festgelegt: Bei Strom auf 15 Minuten, bei Gas auf 60 Minuten. So wird die abgenommene elektrische Leistung oder der Gasverbrauch kontinuierlich erfasst und an den Verteilnetzbetreiber übermittelt. Dies kann entweder direkt über die Leitung, via Mobilfunknetz oder via Internet erfolgen. Außerdem können RLM-Zähler vom Netzbetreiber auch aus der Ferne ausgelesen werden. Die Summe der so registrierten Daten bezeichnet man als Lastgang, Lastprofil, Lastkurve oder auch Lastganglinie.

Welche Vorteile hat ein RLM-Zähler für mein Unternehmen?

Die Registrierende Leistungsmessung ist gerade für Geschäftskunden mit einem hohen Bedarf an Gewerbestrom oder Gewerbegas von großem Vorteil: Mithilfe eines solchen Lastgangzählers haben Sie stets den Überblick über Ihren Stromverbrauch und können die Energieeffizienz Ihres Unternehmens steigern. Als RLM-Kunde erhalten Sie aktuelle und korrekte Daten für die Abrechnung von genutzter Energie. Diese Informationen machen den Verbrauch im Unternehmen transparenter, sodass Sie die Kosten für Strom und Gas genau kalkulieren können.

Wenn Sie Ihren Lastgang kennen, können Sie durch Lastverschiebungen auch das Lastprofil glätten. Dadurch können die Netzentgelte sinken. Denn bei Großverbrauchern hängen die Netzentgelte auch von den Lastspitzen ab. Unternehmen mit gleichbleibendem Verlauf zahlen weniger Netzentgelte, als Großkunden, die eine starke Auf-und-ab-Kurve im Verbrauch verzeichnen. So fördern Netzbetreiber eine ausgeglichenere Beanspruchung der Netze mit flacher Verbrauchskurve.

Darüber hinaus erkennen Sie auch etwaige Verbrauchsabweichungen sofort. So können Sie die Ursachen für einen angestiegenen Verbrauch schneller ergründen und entsprechend reagieren. Beispielsweise können Anomalien und Störungen in einer Produktionsanlage frühzeitig erkannt  und Ausfällen vorgebeugt werden.

Das durch die Messeinrichtung ermittelte Profil liefert Ihnen eine detaillierte, individuelle Verbrauchsübersicht Ihres Betriebs. Diese kann durch gezieltes Lastmanagement optimiert werden, indem beispielsweise eine zeitliche Verbrauchsanalyse durchgeführt wird, um tägliche oder saisonbedingte Veränderungen nachvollziehen zu können.

RLM-Zähler sorgen für mehr Transparenz und Netzstabilität

Auch für die Energieversorgung sind RLM-Zähler von Vorteil: Aufgrund der Messwerte können Lastspitzen bei hohen Verbräuchen besser ermittelt werden. Diese Transparenz bringt mehr Sicherheit, denn sie erleichtert es Versorgern, Netze stabil zu halten. Denn je größer der Verbrauch ist, umso wichtiger sind gesicherte Daten für eine zuverlässige Kalkulation. Energieanbieter können so beispielsweise besser planen, wie viel Strom sie an der Strombörse einkaufen müssen und dadurch ihre Strompreise, Tarife und Angebote für Kunden optimieren.

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