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Peak Shaving mit PV-Anlage und Speicher

Peak Shaving mit Photovoltaik

Photovoltaikanlagen eröffnen Unternehmen viele Vorteile – vor allem in Kombination mit einem Energiespeicher. Der gezielte Einsatz eines Stromspeichers erhöht nicht nur den Anteil der selbst genutzten Energie, sondern ermöglicht nachhaltiges Peak Shaving, also das Kappen von teuren Lastspitzen.


Schon heute erzeugen viele Betriebe mit Photovoltaikanlagen ihren eigenen günstigen und umweltschonenden Sonnenstrom. Einige speisen ihn in das öffentliche Stromnetz ein, die meisten optimieren die Anlagen aber darauf, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen. So sparen sie nicht nur deutlich an Kosten für den Strombezug, sondern erzielen auch die höchste Rendite. Mit einem Batteriespeicher lassen sich die Vorteile von Sonnenstrom aber noch weiter ausbauen: Ein Speicher kann die Eigenverbrauchsquote nicht nur auf über 90 Prozent erhöhen, sondern auch dazu dienen, Lastspitzen zu vermeiden. Einige Speichersysteme können bei Bedarf zudem die Versorgung mit Notstrom sichern.

Grafik Peak Shaving

Lastspitzen auffangen

Ein großer Teil der Unternehmen im produzierenden Gewerbe benötigt zu ganz bestimmten Zeitpunkten eine besonders große Menge an Energie – um Maschinen hochzufahren, Kessel anzuheizen oder Pumpanlagen in Gang zu setzen. Dann wird für maximal 15 bis 30 Minuten deutlich mehr elektrische Energie benötigt als zu jedem anderen Zeitpunkt des Tages. Diese sogenannten Lastspitzen kosten das Unternehmen richtig viel Geld. Zum einen muss der Energieversorger diese Zeiten einplanen und entsprechend mehr Energie für die Maximallasten bereitstellen, die im Vorfeld natürlich bezahlt werden muss. Zusätzlich wird zu diesen Zeiten das Netz stärker belastet. Diese Spitzen werden vom Netzbetreiber gemessen und dem Verbraucher in Form höherer Netznutzungsentgelte in Rechnung gestellt. Einige Spitzenlasten lassen sich organisatorisch mit einem geeigneten Energiemanagement durch sogenannte Lastverschiebung abfedern, indem man morgens zum Beispiel nicht alle Anlagen gleichzeitig, sondern hintereinander gestaffelt hochfährt. Kann diese Methode nicht genutzt werden, da einzelne Anlagen alleine schon sehr viel Energie verbrauchen oder eine Verschiebung aufgrund des Produktionsablaufs nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, Peak Shaving mit Hilfe eines Stromspeichers zu betreiben.

Grafik Ladung Batteriespeicher

Peak Shaving mit Photovoltaikanlage und Batteriespeicher

Peak Shaving, bei dem man Spitzenlasten quasi „abrasiert“ (Englisch „shave“), geschieht entweder durch das Zurücknehmen des Strombedarfs – zu Lasten der laufenden Produktion – oder indem andere Stromquellen zusätzlich zum Netzstrom einspringen, wie zum Beispiel ein Stromspeicher. Dieser wird entweder mit Strom aus der Photovoltaikanalage gespeist oder zu Zeiten schwacher Last aus dem Netz nachgeladen. Eine Photovoltaikanlage mit richtig dimensioniertem Speicher spart damit bares Geld. Für das Peak Shaving wird einfach die gespeicherte Sonnenenergie aus dem Batteriespeicher entnommen, statt den Strom aus dem Netz zu beziehen – völlig unabhängig davon, wann die Sonne scheint. In Kombination mit einem smarten Lastmanagement stellen moderne, intelligente Stromspeicher den zusätzlich benötigten Strom sekundenschnell genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.

Photovoltaikanlage Prüfung

Auf die richtige Größe kommt es an

Fürs Peak Shaving ist es wichtig, dass der Speicher richtig dimensioniert ist. Wie groß ein Energiespeicher ausgelegt sein muss, hängt von den individuellen Bedingungen im jeweiligen Betrieb ab. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist das Lastprofil des Unternehmens. Je besser dieses bekannt und prognostizierbar ist oder teilweise sogar durch Anpassung der Produktionsabläufe auf die Nutzung von PV-Anlage und Batteriespeicher adaptiert werden kann, desto effizienter kann die Lösung eingesetzt werden. Die Wirtschaftlichkeit des Speichers hängt vor allem davon ab, wie hoch die Stromkosten sind, die durch seinen Einsatz eingespart werden – sowohl durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs an Solarstrom im normalen Betrieb als auch für das Peak Shaving. Für die Wirtschaftlichkeit zählen also auch noch die Größe der PV-Anlage sowie ihre Ausrichtung und die Sonneneinstrahlung. Da so viele Parameter zu beachten sind, sollten sich Unternehmen in jedem Fall Rat von Experten holen. Sie kennen die Fallstricke bei der Planung und sorgen dafür, dass die Rechnung auch wirklich aufgeht. Denn richtig konzipiert amortisiert sich ein System aus PV-Anlage und Energiespeicher oft innerhalb weniger Jahre.

Grüner Notstrom für Versorgungssicherheit

Dass ein Batteriespeicher in Kombination mit einer PV-Anlage viele Vorteile bringt, liegt auf der Hand: Er erhöht den Eigenverbrauch und reduziert so die Kosten für den Strombezug. Zudem hilft er, teure Lastspitzen zu kappen und vermeidet so hohe Netznutzungsentgelte. Was aber viele nicht wissen: Ein moderner Batteriespeicher sorgt zudem für eine sichere Stromversorgung, die blitzschnell Strom liefern kann, wenn er dringend benötigt wird – weil zum Beispiel die Spannung im öffentlichen Stromnetz schwankt oder es sogar zu einem kurzen Stromausfall kommt. Zwar können nur wenige Speicher die Energieversorgung im Unternehmen ohne Unterbrechung in voller Leistung aufrechterhalten – dies ist aber auch selten notwendig. Dafür können Batteriespeicher innerhalb weniger Sekunden wichtige Teile der Stromversorgung im Unternehmen übernehmen und absichern. So wird es beispielsweise möglich, die IT-Systeme weiterzubetreiben und Steuersysteme von Produktionsmaschinen kontrolliert herunterzufahren. Ein Speicher ergänzt ein herkömmliches Notstromaggregat daher sehr gut: Das Notstromaggregat deckt die Grundlast dauerhaft ab, während die Leistungsschwankungen vom Speicher schnell ausgeregelt werden. Die Verluste im Fall eines Stromausfalls werden somit minimiert.

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