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Nachhaltige Geldanlagen sind nicht automatisch erfolgreicher als konventionelle. Renditenachteile bei nachhaltigen Investments haben Studien aber bisher nicht festgestellt. Eine gute finanzielle Performance ist mit Themen des Umweltschutzes, des sozialen Engagement und einer vorbildlichen Unternehmensführung vereinbar und wird daher auch erwartet. So entsteht auf dem Kapitalmarkt ein Anreiz für Unternehmen, Strategien für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.
Nachhaltiges Wirtschaften bringt mehr Marge: Nach Studien ist der EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) nachhaltiger Unternehmen der Konsum- und Handelsbranche durchschnittlich sechs Prozentpunkte höher als bei weniger nachhaltigen Wettbewerbern. Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil.
Direkter Ausstoß klimaschädlicher Gase, z. B. durch Fahrzeuge, Produktion, Gebäude
Indirekter Ausstoß von Emissionen aus dem Bezug von Strom und Wärme durch Lieferanten
Indirekte Emissionen in der Wertschöpfungskette, z. B. durch Logistik, Dienstreisen, Recycling/Entsorgung
Kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen sind in der EU bereits seit 2017 verpflichtet, Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen. Die Berichtspflicht gilt für Unternehmen, die mehr als 500 Mitarbeiter haben und die Umsatzerlöse über 40 Millionen Euro erzielen bzw. deren Bilanzsumme bei mehr als 20 Millionen Euro liegt. Die Vorgaben zur CSR-Berichtspflicht (Corporate Sustainability Reporting) werden derzeit überarbeitet, mit einer Ausweitung auf kleinere nicht-börsennotierte Unternehmen ist ab 2023 zu rechnen.
Ab September 2023 verbietet die EU-Ökodesign-Verordnung den Verkauf von T8-Leuchtstoff- und Halogenlampen. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, keine Ersatzteile mehr zu bekommen. Eine zeitnahe Umrüstung auf effiziente und nachhaltige LEDs ist daher sinnvoll.