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Lastmanagement: Kosten senken im Unternehmen

RLM: Registrierende Leistungsmessung
Was versteht man unter Lastmanagement?

Unter Lastmanagement versteht man eine gezielte Steuerung des Energiebezugs, der sogenannten Lasten. Durch ein Lastmanagement werden Maßnahmen getroffen, die den Verbrauch von Strom optimieren und gleichmäßiger gestalten.

Unternehmen können so die Energiekosten senken und bessere Konditionen im Stromeinkauf erzielen. Als Synonym wird häufig auch der Begriff Demand Side Management verwendet.

Ein wichtiger Baustein für die Energiewende

Das Stromversorgungssystem in Deutschland beruht traditionell auf dem Prinzip, dass die Stromerzeugung dem Verbrauch folgt. Vereinfacht gesagt: Es muss jederzeit die elektrische Leistung produziert werden, die Haushalte und Unternehmen im Stromnetz abnehmen. Damit das Netz stabil bleibt, muss die Stromerzeugung in den Kraftwerken also der Nachfrage angepasst werden. Das ist mit konventionellen, fossilen Kraftwerken relativ einfach.

Wichtiger Baustein für die Energiewende

Um ein dauerhaft stabiles Netz zu garantieren, gibt es aber grundsätzlich noch eine andere Möglichkeit: Das Lastmanagement, also eine intelligente Steuerung des Verbrauchs. Ein umfangreiches, optimiertes Lastmanagement soll in Zukunft auch die Hauptaufgabe von intelligenten Stromnetzen sein, die als Smart Grids bezeichnet werden. Hier geht es um die gezielte Koordination von Verbrauchern und Erzeugern, um so Stromnetze besonders wirtschaftlich und stabil betreiben zu können.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Einspeisung von Energie aus Wind und Photovoltaik gewinnt das Lastmanagement zunehmend an Bedeutung. Denn mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der sinkenden konventionellen Stromerzeugung steigt auch die Notwendigkeit, die Stromnachfrage besser der Erzeugungssituation anzupassen. Fossile Kraftwerke lassen sich dem Bedarf entsprechend mit Brennstoff füttern. Doch da die wetterbedingt schwankende Erzeugung von Strom aus Sonnen- oder Windenergie nur begrenzt auf die Stromnachfrage abgestimmt werden kann, ist mehr Flexibilität und ein besseres Management auf Seiten der Stromverbraucher gefordert.

Wie ist es möglich die Stromnachfrage zu bestimmten Zeiten gezielt zu erhöhen oder zu senken?

Es können insbesonders verschiebbare Lasten in Unternehmen genutzt werden. Darunter versteht man die Verbrauchseinrichtungen, die nicht unbedingt von einer bestimmten Zeit abhängen oder in Zeiten von hohem Gesamtverbrauch im Unternehmen problemlos unterbrochen werden können, um das Lastprofil auszugleichen.

Ein anschauliches Beispiel findet sich in der Zementindustrie. Hier werden die stromintensiven Zementmühlen insbesondere nachts und am Wochenende betrieben, um Lastspitzen zu reduzieren und von niedrigeren Stromtarifen in Schwachlastzeiten zu profitieren. Das Management verschiebbarer Lasten ist ein wichtiger Beitrag, um Schwankungen auf der Erzeugungsseite auszubalancieren.

In 3 Schritten Kosten reduzieren

Die Möglichkeit, durch das Management von betrieblichen Lasten Kosten zu senken, ist vielen Unternehmen zur Zeit noch unbekannt. Dabei bietet ein intelligentes Energie- und Lastmanagement besonders für Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe gute Einsparpotenziale. Und auch für die Elektromobilität hat das Lastmanagement hohe Relevanz.

1. Verbrauch steuern

Das Ziel des Lastmanagements im Betrieb ist es, den Verbrauch zu steuern. So können zum Beispiel kostenintensive betriebliche Spitzenlasten abgebaut werden, indem der entsprechende Bedarf in verbrauchsärmere Zeiten verschoben wird. Die Verlagerung des Leistungsbezugs und die Reduzierung von Lastspitzen führt zu Kostenersparnissen im Unternehmen. Ausschlaggebend ist dabei die Vermeidung von hohen Netzentgelten. Denn für Strom muss neben dem Arbeitspreis für die abgenommene Energie auch ein Netzentgelt gezahlt werden.

2. Lastspitzen reduzieren

Bei einem Verbrauch ab 100.000 Kilowattstunden ergeben sich diese Netzentgelte aus der höchsten Leistungsspitze im Jahr. Das heißt für Sie: Je höher der Ausschlag im Lastprofil, desto mehr Netzentgelt zahlen Sie für Ihren gesamten Strom. Durch eine Abflachung der Lastspitzen - auch Peak Shaving genannt - kann umgekehrt aber auch das Netzentgelt reduziert werden.

3. Bessere Konditionen erhalten

Betriebe erreichen durch die Verlagerung der Leistung in Schwachlastzeiten ein harmonischeres Lastprofil. Dies kann dazu führen, dass die Vollbenutzungsstunden erhöht werden und Ihr Unternehmen daraus resultierend im Energieeinkauf bessere Konditionen bekommt.

Elektromobilität: Mit intelligentem Laden Geld sparen

Elektromobilität

Das Lastmanagement ist nicht nur bei einem hohen Energiebedarf, wie er beispielsweise in der industriellen Produktion entsteht, von betriebswirtschaftlicher Relevanz. Auch vor dem Hintergrund der stetig wachsenden E-Mobilität können Sie in Ihrem Unternehmen jetzt schon die Weichen für mehr Energieeffizienz und höhere Flexibilität stellen.

Als Betreiber von Ladestationen für die betrieblichen E-Autos profitieren Sie von einem intelligenten Lastmanagement. Denn gerade das gleichzeitige Laden vieler Elektrofahrzeuge kann zu erheblichen Lastspitzen führen. Da Elektroautos nicht immer dem neusten Stand der Technik entsprechen, laden sie oft unkontrolliert und damit ineffizient. Diese Spitzen treiben die Energiekosten schnell nach oben, denn nach ihnen richtet sich die Höhe des Netzentgeltes. Zudem stellt die bundesweit stetig wachsende Anzahl von Ladepunkten auch das Stromnetz vor neue Herausforderungen. 

Wir bieten Ihnen mit E.ON Drive ein umfassendes Leistungsangebot und effiziente Lösungen für eine Ladeinfrastruktur, die auf die Bedürfnisse in Ihrem Unternehmen zugeschnitten ist. 



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