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Lastgang für Strom und Gas: Sparpotenzial für Unternehmen

Lastgang Messung
Das Wichtigste auf einen Blick
 
  • Ein Lastgang für Strom oder Gas liefert Ihnen detaillierte Informationen zur Energieeffizienz Ihres Unternehmens.
  • Sie können Ihren Energieverbrauch gezielt optimieren, Einsparpotenziale erkennen und Kosten langfristig senken.

  • Für die Leistungserfassung ist ein sogenannter RLM-Zähler notwendig.

Was versteht man unter einem Lastgang?

In der Energiewirtschaft versteht man unter dem Begriff „Lastgang“ die Erfassung der abgenommenen Leistung einer Verbrauchsstelle über einen bestimmten zeitlichen Verlauf. Vereinfacht gesagt ist der Lastgang also ein individuelles Nutzungsprofil. Aus diesem Grund wird synonym auch häufig der Begriff "Lastprofil" verwendet.

Die Leistungswerte werden von einem speziellen Zähler regelmäßig erfasst. Die Messung erfolgt dabei in Intervallen:

  • Strom: Alle 15 Minuten
  • Erdgas: Alle 60 Minuten

Die gesammelten Daten werden an den Netzbetreiber übermittelt. Der Lastgang ermöglicht damit ein „scharfes“, also individuelles und detailliertes Profil zum Energieverbrauch. Daher bezeichnet man ihn auch als “Lastprofil”. Ziel ist es, den Energiebedarf im Unternehmen mit fundierten Daten transparenter zu machen und Tarife so auf den Verbrauch eines Kunden abstimmen zu können.

Wie wird ein Lastgang gemessen?

Lastgang Messung Digital

Die zentrale Voraussetzung für diese Art der Leistungserfassung ist die registrierende Leistungsmessung (RLM) mit einem lastgangfähigen Stromzähler.

Ein Lastgang über einen RLM-Zähler wird in der Regel nur bei Großkunden erfasst, bei denen ein bestimmter Jahresverbrauch zu erwarten ist. Die gesetzlich verpflichtende Grenze für einen RLM-Zähler liegt bei einem jährlichen Stromverbrauch von 100.000 kWh und einem Gasverbrauch von 1.500.000 kWh. Unterhalb dieser Leistungswerte wird normalerweise das sogenannte Standardlastprofil angewendet. Bei diesem findet keine scharfe Verbrauchsmessung statt, sondern der Jahresverbrauch wird lediglich einmal pro Jahr abgelesen.

Lastgänge haben hohe Relevanz für ein stabiles Netz

Genaue Vorhersagen werden im Energiemarkt immer wichtiger, denn sie erhöhen die Versorgungssicherheit. Durch die Auswertung von Lastprofil-Daten können Verbrauchsprognosen sowie Teile der Netzsteuerung und des Energiehandels deutlich verbessert werden.

Besonders auf dem Strommarkt dienen Lastprofile den Netzbetreibern als wichtige Grundlage, um Erzeugung und Bedarf aufeinander abzustimmen. Denn inzwischen gibt es neben großen Kraftwerken, die ununterbrochen laufen, auch viele Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen und ins Netz einspeisen - das allerdings nicht kontinuierlich.

Um zu jeder Zeit die tatsächlich im Netz benötigte elektrische Leistung liefern zu können, müssen sogenannte „Fahrpläne“ für Kraftwerke erstellt werden. Denn Strom muss immer im exakten Moment des Verbrauchs bereitgestellt werden, da er sich im Verbundnetz nicht speichern lässt. Lastgänge ermöglichen hier eine relativ genaue Vorhersage für die Energieversorgung. Für Prognosen werden unterschiedliche Lastprofile verwendet, die zum einen von Verbrauchergruppen abhängen, aber auch von Faktoren wie Jahreszeit, Wetterlage oder Wochentag.

Auch für die Strompreise ist eine genaue Prognose relevant. Denn um Abweichungen von den vorhergesagten Leistungswerten auszugleichen, wird Regelenergie benötigt. Diese ist jedoch deutlich teurer als Energie, die regulär im Day-Ahead-Handel an der Strombörse gekauft wird. Die Kosten für Regelenergie fließen als Kosten der Netzbetreiber in die Netzentgelte ein.

Lastgang Relevanz

Darum ist ein Lastgang von Vorteil für Ihr Unternehmen

Im Gegensatz zum Standardlastprofil liefert ein Lastgang via RLM-Zähler ein wesentlich genaueres Bild über den Strom- und Gasverbrauch im Unternehmen. Besonders aussagekräftig ist die Messung über einen Zeitraum von zwölf Monaten, da so auch saisonale Schwankungen ermittelt werden können. Der zukünftige Verbrauch kann auf der Basis der genauen Leistungsmessung ebenfalls besser prognostiziert werden. Sie können Grundlast und Spitzenlast im Betrieb einfacher erkennen. Das heißt, Sie können ablesen, wie viel Energiebedarf beispielsweise innerhalb und außerhalb von Produktionszeiten besteht und mit welchen Maximalleistungen Sie in Spitzenlastzeiten rechnen müssen. Durch diese Analyse haben Sie die Möglichkeit, einen optimierten Energieverbrauch mit niedrigeren Kosten anzusteuern.

Darüber hinaus hat der Lastgang auch noch unter einem anderen Aspekt Einfluss auf die Energiekosten. Denn die gemessene Jahreshöchstleistung bestimmt darüber, für wie viele Leistungseinheiten Ihr Unternehmen den Leistungspreis im Rahmen der Netznutzung zu entrichten hat. Unternehmen mit einem ausgeglichenen Verbrauch zahlen weniger Netzentgelte. Außerdem ist Energie in Hauptverbrauchszeiten in der Regel teurer als in den Nebenzeiten. Gewerbekunden beziehen daher oft eine gleichbleibende Grundlast plus zusätzliche Lastblöcke, die den restlichen Verbrauch abdecken. Über ein gezieltes Lastmanagement können folglich oft noch Optimierungen vorgenommen werden, um effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken.

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