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Erdgas in Deutschland: eine Erfolgs­geschichte mit Zukunft

Ein Kohlenstoffatom und vier Wasserstoffatome. Mehr brauchte es in der Erdgeschichte nicht, um einen der vielseitigsten Energieträger zu schaffen: Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas. Man kann mit ihm Produktionsanlagen betreiben, Häuser heizen, Strom erzeugen. Und sogar erneuerbare Energien speichern. Über tausende von Kilometern lässt er sich gasförmig durch Pipelines transportieren. Oder von Kontinent zu Kontinent verflüssigt mit dem Tankschiff.

Erdgas – einer der wichtigsten Energieträger in Deutschland

Erdgas gehört in Deutschland zu den wichtigsten Energieträgern. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) betrug 2016 der gesamte Gasverbrauch auf dem deutschen Gasmarkt rund 95 Milliarden Kubikmeter. Deutschland stellt damit einen der größten Absatzmärkte für Erdgas in der Europäischen Union dar und ist gleichzeitig ein wichtiges Gastransitland. Dementsprechend ist die Versorgungs-Infrastruktur in der Bundesrepublik vorbildlich. Das deutsche Leitungsnetz gehört zu den am besten ausgebauten und sichersten Transportnetzen der Welt. Es hat eine Gesamtlänge von über 500.000 Kilometern – was ausreichen würde, die Erdkugel am Äquator zwölf Mal zu umspannen.

Erdgasspeicher schaffen Versorgungs­sicherheit

Zudem verfügt Deutschland in der Europäischen Union über die meisten Erdgasspeicher und die insgesamt größte Speicherkapazität. Mit rund 25 Speicherbetreibern und über 47 unterirdischen Erdgasspeichern zählt Deutschland sogar weltweit zur viertgrößten Speichernation – nach den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine. Rechnet man alle Fassungsvermögen der deutschen Erdgasspeicher zusammen, kommt man auf eine Arbeitsgaskapazität von rund 23 Milliarden Kubikmetern. Dies reicht, um etwa ein Viertel des jährlichen gesamtdeutschen Erdgasverbrauchs von privaten Haushalten, Gewerbe- und Industriebetrieben zu bestreiten. Die Erdgasspeicher dienen auch als eine Art Puffersystem, um tages- und jahreszeitliche Verbrauchsspitzen auszugleichen.

Aus diesen Ländern kommt Erdgas nach Deutschland

Die Versorgungssicherheit ist in der Bundesrepublik damit bestens gewährleistet. Neben den technischen Vorkehrungen trägt noch dazu bei, Erdgas aus möglichst vielen Ländern zu beziehen. Denn die inländischen Quellen können laut BMWi nur rund sechs Prozent der jährlichen Nachfrage bedienen. Der Rest kommt aus dem Ausland. Zum Beispiel aus Norwegen. Das Erdgas wird hier über drei Pipelines – die Norpipe, Europipe I und II – mit einer Gesamtkapazität von 54 Milliarden Kubikmetern aus verschiedenen norwegischen Gasfeldern nach Emden/Dornum gebracht. Die Niederlande sind ein weiterer Hauptlieferant. Zahlreiche Anbindungen bestehen ins Nachbarland, unter anderem an das Gasfeld Groningen. Aus Russland wiederum kommt das Erdgas durch mehrere Pipelines nach Deutschland und Westeuropa. Zum einen durch die Jamal Europa und das Ukraine-Leitungssystem. Zum anderen durch die zwei bestehenden Stränge der Nord Stream-Pipeline. Mit einer Länge von je 1.224 Kilometern verlaufen sie von der Bucht von Portovaya nahe Wyborg durch die Ostsee bis zur deutschen Küste nach Lubmin. Jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas können so unmittelbar aus Russland an die Verbraucher in Deutschland und den anderen Ländern der Europäischen Union geliefert werden. In Zukunft soll zudem der kaspische Raum als neue Lieferquelle für Europa zur Verfügung stehen.

LNG-Tankschiffe ergänzen Import durch Pipelines

Neben dem durch Pipelines beförderten komprimierten Erdgas, englisch abgekürzt CNG, das vor allem als Kraftstoff genutzt wird, wird die LNG-Variante immer interessanter. LNG steht für Liquefied Natural Gas. Dafür wird Erdgas im Exportland auf minus 162 Grad abgekühlt, um es zu verflüssigen. So hat es nur noch ein Sechshundertstel seines ursprünglichen Volumens und kann in großen Mengen über weite Strecken transportiert werden. Per Tankschiff gelangt es in Häfen, die über einen Anlande-Terminal verfügen. Dort wird es vom flüssigen in den ursprünglichen gasförmigen Zustand zurückversetzt und in das bestehende Erdgasnetz eingespeist. Diese Pipeline-Unabhängigkeit erweitert noch einmal den Kreis der Förderländer gewaltig. Erstmals stehen damit die riesigen Vorkommen in Amerika, auf der arabischen Halbinsel und im pazifischen Raum den europäischen Staaten zur Verfügung. Bislang gibt es Anlande-Terminals in einigen südeuropäischen Ländern und den Niederlanden. Für Deutschland wird der Bau eigener Stationen diskutiert.

Erdgas und erneuerbare Energien – zusammen stark

Neben der leichten Verfügbarkeit und der großen Versorgungssicherheit punktet Erdgas auch beim Umweltschutz. Erdgas gilt unter den fossilen Energieträgern als der umweltschonendste. Daher ist er für Unternehmen interessant, die mit einem Blockheizkraftwerk oder der Brennstoffzelle, Strom und Wärme effizient und umweltschonend erzeugen wollen. Und nicht zuletzt bietet das riesige Erdgas-Leitungsnetz die Möglichkeit, erneuerbare Energien zu speichern. Denn übersteigt zu einem Zeitpunkt das Angebot an Windstrom die allgemeine Stromnachfrage, lässt sich mithilfe des überschüssigen Stromes Wasserstoff erzeugen. Diesen könnte man bis zu einem Anteil von fünf Prozent im Leitungsnetz speichern – was immerhin dem gemeinsamen Jahresverbrauch von etwa drei deutschen Großstädten entspricht. Darüber hinaus lässt sich Wasserstoff zu synthetischem Erdgas veredeln. Heißt: Die Energiezukunft gehört den erneuerbaren Energien. Dank Erdgas und unserer bestausgebauten Infrastruktur wird der Weg dorthin aber deutlich kürzer.

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