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9 Maßnahmen für Energie­manage­ment im Unternehmen

Energiemanagement
Was versteht man unter Energiemanagement?

Als Energiemanagement bezeichnet man die Erfassung und Analyse aller Verbräuche innerhalb eines Unternehmens. Es dient dazu, die Energieeffizienz im Unternehmen zu steigern, indem alle identifizierten Einsparpotenziale ausgeschöpft werden. Denn niedrige Energiekosten sind für jeden Betrieb ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.

Mehr Wirtschaftlichkeit, weniger Energiekosten: Gutes Energiemanagement sorgt zunächst für Transparenz. Die erfassten Daten ermöglichen es, hohen Stromverbrauch zu identifizieren und Einsparpotential zu erkennen. Das betriebliche Energiemanagement ist ein wichtiger Teil der Energieeffizienz-Strategien der EU und der Bundesregierung. Unternehmen können den Energieverbrauch deutlich senken und ressourcenschonender arbeiten. Die Einführung ein systematischen Energiemanagements ist wichtig, um die Energieeffizienz im Unternehmen zu erhöhen und die an den Energieverbrauch gebundenen CO2-Emissionen zu reduzieren.

Für große Unternehmen sind Energiemanagementsysteme und die damit verbundenen Audits Pflicht, auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von freiwilligem Energiemanagement.

1. Mit Energieberatung einsteigen

Energieberatung für Unternehmen

Der erste, wichtige Schritt auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen ist eine qualifizierte Energieberatung. Durch eine umfassende Analyse der Ausgangssituation vor Ort wird ermittelt, wie sich der Energieverbrauch im Unternehmen dauerhaft durch wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen optimieren lässt. Schwachstellen können so erkannt und Mehrverbräuche angepasst werden. Die Energienutzung wird effizienter, so dass bei niedrigerem Verbrauch dennoch gleichbleibend produziert werden kann. Die Einsparung von Ressourcen wirkt sich nicht nur positiv auf die Stromkosten des Unternehmens aus, sondern kommt auch der Umwelt zugute.

2. Mehr Transparenz mit einem Energie­management­system

Energiemanagementsystem

Ein gute Möglichkeit, die Umsetzung aller wichtigen Maßnahmen anzugehen, ist die Einführung eines Energiemanagementsystems. Für ein zertifiziertes Energiemanagement haben Unternehmen zur Zeit die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Systemen: EMAS, dem freiwilligen Umweltmanagement der Europäischen Union oder die ISO 50001 Zertifizierung. Durch ein standardisiertes Energiemanagementsystem lässt sich dokumentieren, ob im Unternehmen energetisch sinnvoll gewirtschaftet wird. Mit der Zertifizierung kann umweltbewusstes Handeln aber auch nach außen glaubwürdig kommuniziert werden. So können Unternehmen ihren Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende belegen.

Das kontinuierliche, gesicherte Erfassen von Energiedaten ermöglicht eine ausführliche und genaue Analyse aller Verbräuche. Die datengestützte Betrachtung über längere Zeiträume dient dazu, den Energieverbrauch konstant zu halten und entsprechende, zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten. In der Produktion kann beispielsweise auf Basis bestehender Daten der optimale Wartungszeitpunkt einer Maschine bestimmt werden und Verschleiß und Ausfällen vorgebeugt.

Mit unserem Tool E.ON Optimum bieten wir eine neue Perspektive auf die Energiedaten eines Unternehmens. Unsere cloud-basierte Energieplattform liefert alle relevanten Informationen, um die eigene Energienutzung kontinuierlich zu verbessern. Außerdem hilft E.ON Optimum, schnellere und bessere Entscheidungen hinsichtlich der Energieeffizienz Ihres Unternehmens zu treffen.

3. Energieaudits bringen Klarheit und Steuervorteile

Energieaudit

Vor dem Hintergrund der angestrebten Energiewende gewinnen auch Energieaudits an Bedeutung. Diese Audits werden für die systematische Inspektion genutzt, sowie die Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs im Unternehmen. Im Anschluss werden verschiedene Optimierungsmaßnahmen abgeleitet und durch Wirtschaftlichkeits- und Investitionsberechnungen monetär bewertet. Ein Audit hilft also auch dabei zu erfassen, welche Investitionen sich in welchem Zeitraum rechnen. Kleine und mittelständische Unternehmen sind zwar nicht vom Gesetzgeber verpflichtet ein solches Audit durchzuführen, doch mittels Energieaudit können Sie von steuerlichen Vorteilen profitieren. 

4. Mit Lastmanagement Kosten senken

Lastmanagement

Unter Lastmanagement versteht man eine gezielte Steuerung des Energiebezugs, der sogenannten Lasten. Hier werden Maßnahmen getroffen, die den Stromverbrauch optimieren und gleichmäßiger gestalten. Kostenintensive betriebliche Spitzenlasten werden gezielt abgebaut, indem der entsprechende Bedarf in verbrauchsärmere Zeiten verschoben wird. Durch die Senkung der Energiekosten können bessere Konditionen im Stromeinkauf erzielt werden. Als Synonym wird häufig auch der Begriff Demand Side Management verwendet.

5. Mit Peak Shaving Lastspitzen managen

Peak Shaving

Als Peak Shaving bezeichnet man die Verlagerung des Leistungsbezugs und die Reduzierung von Lastspitzen, um Kostenersparnisse im Unternehmen anzusteuern. Ausschlaggebend ist dabei die Vermeidung von hohen Netzentgelten. Denn für Strom muss neben dem Arbeitspreis für die abgenommene Energie auch ein Netzentgelt gezahlt werden. Bei einem Verbrauch ab 100.000 Kilowattstunden ergeben sich diese Netzentgelte aus der höchsten Leistungsspitze im Jahr: Je höher der Ausschlag im Lastprofil, desto mehr Netzentgelt zahlt ein Unternehmen für den gesamten Strom. Durch Peak Shaving kann dieses reduziert werden.

6. Mit Energie­beschaff­ung Kosten sparen

Energiebeschaffung

Für niedrige Energiekosten ist nicht allein der Verbrauch des Unternehmens entscheidend. Auch die Energiebeschaffung spielt eine wichtige Rolle. Vor allem der börsenorientierte Energieeinkauf bietet hier hohe Einsparpotenziale. Jedoch ist der Gas- und Stromeinkauf an der Börse äußerst komplex und erfordert fundierte Marktkenntnisse. Mit E.ON Business Index und E.ON Business Fokus bieten wir Industrie und Mittelstand deswegen zwei Produkte für einen individuellen Gas- und Stromeinkauf, die es ermöglichen die Chancen der Energiebeschaffung an der Börse zu nutzen und Risiken zu vermeiden.

7. Energieeffizienz steigern

Energieeffzienz steigern

Unter Energieeffizienzmaßnahmen versteht man die Reduzierung des bestehenden Energieverbrauchs durch strategische Maßnahmen, Umstellung und Modernisierung im Unternehmen. Ob Austausch einer veralteten Heizungsanlage oder der Einbau energiesparender Beleuchtung, der bewusste und nachhaltige Umgang mit Energie und Ressourcen ist zu einem Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit geworden. Zu den erfolgreichsten Maßnahmen zählt daher die komplette Umstellung auf neue, effizientere Technologien. Zum Beispiel ist im Bereich Beleuchtung die LED-Technik eine zukunftsfähige Maßnahme, mit der sich bis zu 80% Energieeinsparung erzielen lässt. Auch Modernisierungsmaßnahmen und Nachrüsten im Bereich Heizungs-, Belüftungs-, Ventilations- und Klimaanlagen können dazu beitragen den Energieverbrauch im Betrieb deutlich effizienter zu gestalten. 

8. Gemeinsam mehr erreichen: Energieeffizienz-Netzwerke

Energieeffizienz-Netzwerke

Durch den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe, kann ein Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz geleistet werden. Ein Energieeffizienz-Netzwerk besteht in der Regel aus acht bis 15 Unternehmen. Die beteiligten Unternehmen gehen gemeinsam mit Experten in den gezielten Austausch zur Steigerung der Energieeffizienz – und erhalten so praxistaugliche Maßnahmen, um den eigenen Betrieb voranzubringen.

Auch hier steht die Beratung am Anfang: Die Unternehmen führen zunächst mit Hilfe einer qualifizierten Energieberatung eine Bestandsaufnahme über das jeweilige Einsparpotenzial durch und setzen sich dann für die Dauer der Netzwerkarbeit eigene Einsparziele. Aus den kumulierten Zielen aller Unternehmen ergibt sich auch ein Einsparziel für das gesamte Netzwerk. Sich in einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammenzuschließen macht es für Unternehmen einfacher, Investitionen in Energieeffizienz auf solider Datenbasis zu planen und umzusetzen. Dazu findet ein regelmäßiger und unbürokratischer Erfahrungs- und Ideenaustausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen statt. Ergebnisse aus einem durch die Bundesregierung geförderten Netzwerke-Projekt haben gezeigt, dass die teilnehmenden Unternehmen ihre Energieeffizienz nach drei bis vier Jahren im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich stärker verbessern konnten.

9. Unabhängigkeit der Energieversorgung

Energie erzeugen

Um unabhängiger von Energieversorgern und schwankenden Strompreisen zu sein, haben Unternehmen heute zahlreiche Möglichkeiten, um – bis zu einem gewissen Grad – Energieautark zu werden. Das Prinzip ist einfach: Strom wird im eigenen Betrieb erzeugt und genutzt. Effiziente Kraftanlagen, die Strom aus Sonnen- oder Windenergie produzieren, können optimal auf den Eigenverbrauch im Betrieb abgestimmt werden und steigern so die Wirtschaftlichkeit der Versorgung erheblich. Sie nehmen wenig Platz in Anspruch, werden immer leistungsfähiger und produzieren sauberen Strom direkt vor Ort.

Smart gemanagt kann beispielsweise der Eigenverbrauchsanteil von selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom nahezu 100 Prozent erreichen. Als Ergänzung zur Photovoltaikanlage, kann ein Stromspeicher helfen Lastspitzen im Sinne des Peak Shavings zu kappen.

Gute Renditen, schnelle Amortisation, einfache Genehmigung: Viele Gründe sprechen für den Einsatz von Kleinwindrädern im Unternehmen. Besonders lohnenswert ist die Technologie für energieintensive Gewerbe ab 400.000 kWh Jahresstromverbrauch.

Auch Blockheizkraftwerke sind eine ökonomische und umweltschonende Möglichkeit, Energie für Unternehmen zu erzeugen. Präzise geplant und optimal in die betrieblichen Abläufe eingebunden, bieten BHKWs eine hohe Rentabilität.



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