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Energieeffizienz im Netzwerk

Energieeffizienz im Netzwerk

Energieeffizienz ist für jedes Unternehmen ein entscheidender Faktor – nicht nur in Bezug auf Nachhaltigkeit, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit im unternehmerischen Handeln. Energieeffizienz-Ziele mit anderen Unternehmen in einem gemeinsamen Netzwerk zu verfolgen, bietet den Netzwerkteilnehmern viele Vorteile und echten praktischen Nutzen.

Was ist ein Energieeffizienz-Netzwerk?

In einem Energieeffizienz-Netzwerk arbeiten acht bis 15 Unternehmen – quer durch alle Branchen – freiwillig und meist für mindestens drei Jahre zusammen. Zentrales Ziel ist es, Treibhausgas-Emissionen nachhaltig zu senken und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten. Das heißt: Im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke erarbeiten die Netzwerkteilnehmer Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und damit zur Senkung ihres Energieverbrauchs sowie der Energiekosten. Gleichzeitig steigern die teilnehmenden Unternehmen ihre Energieproduktivität und verschaffen sich damit Wettbewerbsvorteile. Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist Teil des 2014 gestarteten Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE), mit dem die Bundesregierung ihre und die europäischen Klimaschutzziele verfolgt. Zielsetzung ist die Etablierung von 500 Arbeitskreisen in der Bundesrepublik Deutschland bis Ende 2020.

Ziele, Aufgaben und Arbeitsweise eines Energieeffizienz-Netzwerks
Quelle: effizienznetzwerke.org

Initiatoren von Energieeffizienz-Netzwerken

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen eigenständig ein Energieeffizienz-Netzwerk gründen. Hauptsächlich sind es aber Industrie- und Handelskammern, Kommunen, Energie-Agenturen und regionale Energieversorger, die seit einigen Jahren Anstoß zur Gründung von neuen Energieeffizienz-Netzwerken geben. In Bayern gehen bislang zwei dieser Netzwerke – „Franken vernetzt sich“ und „Impuls für Bayern“ – auf die Initiative von E.ON Energie Deutschland und der Bayernwerk AG zurück. „In beiden Netzwerken arbeiten Unternehmen seit 2016 mit hoher Qualität und verbindlichen Zielen an der Verbesserung ihrer individuellen Energieeffizienz", beschreibt Jörg Meier von E.ON, der die beiden Netzwerke als Experte koordiniert und betreut, die Kernfunktion der beiden Arbeitskreise. "Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch in der Praxis.“

Sie sind Unternehmer im Süden oder Osten Bayerns und an der Teilnahme in einem Netzwerk interessiert? Werden Sie jetzt Mitglied in unserem Netzwerk:

PV-Anlage Wartung
Die Mitglieder des Energieeffizienz-Netzwerks "Franken vernetzt sich"  

Wer kann Mitglied eines Energieeffizienz-Netzwerks werden?

Die lernenden Energieeffizienz-Netzwerke arbeiten branchenübergreifend zusammen und sind offen für kleine wie mittlere Unternehmen (KMU). Für große Unternehmen existieren gesetzliche Pflichten, ein Energiemanagementsystem zu betreiben – das liegt meist auch im eigenen Interesse, um Steuerlasten zu senken. Als Richtwert für KMU werden oft 80.000 Euro jährliche Stromkosten genannt. „Zum einen, um ein größeres Potenzial zur Kostensenkung zu nutzen, zum anderen, um im Unternehmen den Aufwand vertretbar zu halten“, wie Jörg Meier ausführt. "Denn Zeit, Engagement und auch ein gewisser Kostenrahmen sind schon Voraussetzungen einer erfolgreichen Teilnahme an solch einem Netzwerk."

Was genau passiert in einem Energieeffizienz-Netzwerk?

Die Netzwerkteilnehmer führen jährlich drei bis vier in der Regel ganztägige Arbeitstreffen durch und sorgen damit für ein intensives, gut fundiertes Arbeitsklima. Dabei gibt es keinen Wettstreit um die beeindruckendste Präsentation. Vielmehr wird gemeinsam hart an der Sache gearbeitet, meist sogar direkt vor Ort bei einem der teilnehmenden Unternehmen, um Best-Practice-Lösungen zu studieren oder verbesserungswürdige Gegebenheiten genauer zu analysieren. Typische Themen in der Netzwerkarbeit sind Querschnittstechnologien, die alle Unternehmen betreffen, zum Beispiel Beleuchtung, Heizung oder Motoren und Pumpen aller Art. Man tauscht sich offen aus und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, unterstützt sich gegenseitig bei Projekten und der Umsetzung von Maßnahmen und teilt Informationen. Wer bei Unternehmen der eigenen Branche eventuell Scheu hätte, Probleme im eigenen Betrieb offen darzulegen, dem bieten Anregungen von Teilnehmern aus anderen Geschäftsfeldern die gute Gelegenheit dazuzulernen und neue Wege jenseits eingefahrener Bahnen einzuschlagen. Man erhält neue Perspektiven auf die eigenen Vorhaben, erspart sich Umwege und vermeidet Fehler.

Ein Moderator organisiert und steuert die Abläufe, Experten können mit Referaten zu wirtschaftlichen und technischen Themen ebenso wie zu gesetzlichen Regelungen weitere Impulse setzen. So werden Energieeffizienz-Netzwerke zu Inkubatoren für neue Lösungen und beschleunigen die Einführung von Innovationen. Zum Beispiel kann eine Stromtankstelle auf dem eigenen Werksgelände der Elektrifizierung der Firmenflotte die nötige Energie verleihen, den benötigten Strom erzeugt man aus erneuerbaren Energien gleich selbst – über Photovoltaik auf den Hallendächern, ein Mini-Windrad oder eine Brennstoffzelle auf dem Werksgelände – je nach den individuellen Bedarfen und Gegebenheiten.

Um konzentriert auf eine gemeinsame Sache hinzuarbeiten, setzt sich jeder Teilnehmer, aber auch das gesamte Netzwerk als Ganzes ein verbindliches Ziel. Das weckt den Ehrgeiz, hebt den Anspruch und steigert die Effizienz der Netzwerkarbeit. In Franken setzten sich die Teilnehmer beispielsweise die Einsparziele fünf Prozent Energie und sechs Prozent CO2. Beeindruckende 900.000 Euro oder 11 Millionen Kilowattstunden Energie sollen jährlich eingespart werden. Was so ausformuliert ist, lässt sich zum Abschluss der Netzwerkarbeit auch überprüfen. Schon unterwegs lässt sich einschätzen, ob man den angepeilten Werten näherkommt und sie am Ende auch erreicht. Das Erfolgs-Monitoring basiert auf klar formulierten Maßnahmenzielen. Sie sind wirtschaftlich umsetzbar, für ihr Erreichen ist eine konkrete Amortisationszeit hinterlegt. Nicht zwangsläufig muss man alles ausprobieren, was sich hinterher nicht bewährt, nicht zwangsläufig muss man alles selbst machen: Eine Wärme-Contracting-Lösung etwa kann die bessere Lösung sein, wenn man so den Kopf fürs Kerngeschäft freihält und den Investitionsetat ebenso.

Kosten und Nutzen von Energieeffizienz-Netzwerken

„Zehn Arbeitstage im Jahr für die Treffen, ihre Vor- und Nachbereitung sowie Expertengespräche würde ich schon veranschlagen“, meint Jörg Meier. „In welcher Höhe ein teilnehmendes Unternehmen in dieser Zeit energetische Investitionen tätigt, entscheidet es selbst.“ Die Grundlage dafür ist solide: Neben dem energietechnischen Know-how sitzt auch die wirtschaftliche Kompetenz in Gestalt der anderen Teilnehmer mit am Tisch.

Übrigens ist auch eine Förderung durch den Bund möglich. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Energieberatung im Mittelstand des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

Nach Auswertung von über 20 abgeschlossenen Netzwerken mit mehr als 250 Teilnehmern fällt die Bilanz positiv aus: Einsparziele wurden erreicht und im Durchschnitt sogar bis zu 105 Prozent übertroffen. Mitmachen lohnt sich also!

Neben der Initiative Energieeffizienznetzwerke finden Sie weitere Informationen auch auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi)

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