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EEX: So funktioniert der Stromhandel an der Börse

EEX: European Energy Exchange
Das Wichtigste auf einen Blick:
  • Die European Energy Exchange – abgekürzt EEX – mit Sitz in Leipzig ist der größte Handelsplatz für Energie in Europa.

  • An der Energiebörse werden neben Strom unter anderem auch Erdgas, Kohle und Öl sowie energienahe Produkte und CO2-Zertifikate frei gehandelt.

  • In Zusammenarbeit mit der Nodal Exchange in den USA, der EEX Asia sowie der europäischen EPEX SPOT in Paris, ist die EEX Group international die führende Börse im Stromhandel.

  • Unternehmen können selbst am Handel teilnehmen oder über ihren Energieversorger oder Broker Energie beschaffen.

Wie läuft der Stromhandel an der EEX ab?

Funktion Stromhandel

Die Börse steht jedem Produzenten offen, der sein Produkt auf dem Energiemarkt vermarkten möchte und den Zulassungsprozess durchlaufen hat. Alternativ kann ein von der EEX anerkannter Händler mit der Vermarktung beauftragt werden. An der EEX ist die Börse selbst der Handelspartner für Anbieter und Nachfrager. 
Damit bleiben die Marktteilnehmer anonym. Die Strombörse nimmt Angebote und Nachfragen entgegen und führt sie zusammen. So werden bilaterale Absprachen ausgeschlossen. Die tatsächliche, physische Lieferung der Energie wird dann durch die European Commodity Clearing, kurz EEC, organisiert. Das Clearing House der EEX AG steht als Mediator zwischen beiden Parteien.

Energie wird an der EEX entweder auf dem Terminmarkt oder auf dem Spotmarkt gehandelt. Die verkauften Kontrakte sind standardisierte Produkte mit unterschiedlichen Laufzeiten.

Der Terminmarkt: Mittel- und langfristiger Stromhandel

Auf dem Terminmarkt wird Strom bis zu mehrere Jahre im Voraus eingekauft. Der Terminhandel ermöglicht langfristige Planungen sowie eine Absicherung gegen Preisänderungen. Solche Terminkontrakte für Commodities, also standardisierte Handelswaren, werden an Börsen als „Futures“ bezeichnet. Die Futures am Terminmarkt der European Energy Exchange unterscheiden sich durch ihre Lieferzeiträume:

  • Week-Futures (Wochenprodukte, bis zu fünf Wochen im Voraus)
  • Weekend-Futures (Wochenend-Produkte, bis zu zwei Wochenenden im Voraus)
  • Month-Futures (Monatsprodukte, bis zu zehn Monate im Voraus)
  • Quarter-Futures (Quartalsprodukte, bis zu elf Quartale im Voraus)
  • Year-Futures (Jahresprodukte, bis zu sechs Jahre im Voraus)

Der Stromverbrauch variiert normalerweise über den Tag und ist tagsüber höher als nachts. An der Strombörse werden daher zwei verschiedene Profile gehandelt: Die sogenannten Baseload-Produkte, die der Abdeckung der Grundlast eines kompletten Tages von 0 bis 24 Uhr dienen. Und Peakload-Produkte, die geordert werden, um die Spitzenlast zwischen 8 und 20 Uhr zu bedienen.

Der Spotmarkt: Kurzfristige Optimierungen

Spotmarkt Strom

Auf dem Terminmarkt wird Strom bis zu mehrere Jahre im Voraus eingekauft. Der Terminhandel ermöglicht langfristige Planungen sowie eine Absicherung gegen Preisänderungen.Aber auch kurzfristige Optimierungen sind an der EEX möglich:

  • Day-Ahead-Handel: Hier kann noch am Tag zuvor Strom beschafft werden.
  • Intraday-Handel: Hier kann es noch bis zu fünf Minuten vor Lieferbeginn zum Abschluss kommen.

Die kurzfristige Beschaffung wird über den Spotmarkt an der EPEX in Paris abgewickelt.

Kann mein Unternehmen vom Stromhandel an der EEX profitieren?

tablet eex

Möglichst kostengünstig und zugleich langfristig kalkulierbar mit Strom beliefert zu werden, ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung. Denn Strom ist ein wesentlicher Kostenfaktor für jeden Betrieb. Der Stromhandel ist zwar eine hochkomplexe Angelegenheit, wer elektrische Energie für ein Unternehmen einkauft, sollte jedoch die Grundzüge des Stromhandels an der EEX kennen. So lassen sich Chancen, Risiken und Handlungsoptionen besser abschätzen.

Im Prinzip kann jedes Unternehmen direkt am Stromhandel teilnehmen. Wirtschaftlich sinnvoll ist das aber nur für große Unternehmen. Denn für diese Aufgabe müssen speziell ausgebildete Mitarbeiter abgestellt und rechtliche Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden. Zudem ist eine entsprechende IT-Infrastruktur notwendig. Mittelständische Unternehmen können über ihren Stromanbieter oder einen spezialisierten Broker aber indirekt am Stromhandel teilnehmen. Individuelle Verträge können hier eine attraktive Alternative zur klassischen Vollversorgung sein.

Den Strompreis, den Gewerbekunden zahlen müssen, ist vom dem an der Börse gebildeten Preis allerdings nur zu einem verhältnismäßig geringen Teil abhängig. Etwa 80 Prozent machen staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen sowie Netzentgelte aus. Diese sind vom Stromanbieter nicht beeinflussbar. Doch auch die verbleibenden 20 Prozent sind für Unternehmen ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Kostenfaktor.



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