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Ursprünglich geht der englische Begriff „Corporate Footprint“ auf eine Werbekampagne des britischen Erdöl- und Gasproduzenten BP aus dem Jahr 2004 zurück. Inzwischen findet der Begriff jedoch nicht nur international, sondern auch in Deutschland von Behörden und Institutionen Verwendung.
Mithilfe einer CO₂-Bilanz wird Klimaschutz in Ihrem Unternehmen zur Chefsache erklärt. Zur Erstellung und Optimierung müssen alle (Geschäfts-)Prozesse und Tätigkeiten berücksichtigt und hinterfragt werden. Jeder Unternehmensbereich und jeder Mitarbeiter wird für Wichtigkeit dieses Themas sensibilisiert. Das fördert den Zusammenhalt: Gemeinsam arbeiten Sie am Ziel „Klimaneutrales Unternehmen“. Eine Erstellung und Analyse des Corporate Carbon Footprint zeigt Ihren Stakeholdern, dass sie dazu bereit sind, Verantwortung im Hinblick auf den Klimaschutz zu übernehmen. Das schafft zusätzliches Vertrauen und fördert die Glaubwürdigkeit gegenüber Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Investoren: Ein Win-win für Ihre Außendarstellung. Mit einem jährlichen CCF können Sie sich deutlich von den Konkurrenten abgrenzen, die diesbezüglich noch Aufholbedarf haben. Zudem können Sie rechtzeitig auf gesetzliche Änderungen reagieren und neue Kundenanforderungen reagieren. Fundierte Nachweise über die Klimafreundlichkeit Ihrer Produkte, Dienstleistungen und Ihres Gesamtunternehmens macht Ihr Unternehmen für Investoren als auch Kunden gleichermaßen attraktiver. Der CCF ist die Basis für unternehmerischen Klimaschutz sowie ein kontinuierliches CO₂-Management. Mit ihm können die Unternehmensteile identifiziert werden, die für den größten Emissionsausstoß verantwortlich sind. Gleichzeitig können die gewonnenen Kennzahlen für die Weiterentwicklung Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, die dazugehörigen Berichte und die Festlegung und Erreichung Ihrer Emissionsreduktionsziele genutzt werden. Finanzielle Risiken, die aufgrund der steigendenden Emissionskosten, auf Ihr Unternehmen zukommen, werden frühzeitig erkannt. Sie können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um dem entgegenzuwirken. Langfristig gesehen ergeben sich daraus enorme Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Von Ökostrom bis PV-Anlage, von E-Mobilität bis Energieberatung und vieles mehr – wir sind Ihr Partner für grüne Lösungen in Ihrem Unternehmen.
Scope 1 umfasst direkte Emissionen, also Treibhausgase, die unmittelbar im Unternehmen ausgestoßen werden. Dazu zählen beispielsweise Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle), chemische Prozesse und den unternehmenseigenen Fuhrpark entstehen. Scope 2 beschreibt indirekte Emissionen, die durch die Nutzung von eingekaufter Energie, wie Wärme, Kühlung, Druckluft und Strom ausgestoßen werden, auch wenn diese grundsätzlich in anderen Unternehmen erzeugt werden. Da durch die Nutzung indirekt Treibhausgase freigesetzt werden, trägt das Unternehmen dennoch einen Teil zum Ausstoß bei. Scope 3 sind alle weiteren indirekten Emissionen, die außerhalb der Organisationsgrenzen entstehen, die aber auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens zurückzuführen, wenn auch nicht unter deren Kontrolle, sind. Damit sind also vor- und nachgelagerte Prozesse der Lieferkette, wie zum Beispiel Dienstreisen, Entsorgung, Transporte und die Nutzung des Produkts durch den Endverbraucher gemeint.
Kohlenstoffdioxid (CO₂), Methan (CH₄), Lachgas (N₂O), Stickstofftrifluorid (NF₃), Schwefelhexafluorid (SF₆) sowie weitere Treibhausgase wie Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) und perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC)