Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Eine lohnende Verpflichtung

Energieaudit

Seit April 2015 sind deutsche Unternehmen gesetzlich verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen. Befreit sind nur solche Firmen, die laut der Definition der Europäischen Union als kleine oder mittelgroße Unternehmen (KMU) gelten. Außerdem Unternehmen, die bereits ein zertifiziertes Energiemanagement vorweisen können.

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Nicht verpflichtet, aber gefördert: KMU

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Kleine und mittlere Unternehmen sind zwar nicht zum Energieaudit verpflichtet, können aber ihren Energieverbrauch durch Umsetzung der Empfehlungen einer Energieberatung bis zu 15 Prozent senken. Hierfür vergibt das BAFA seit dem 01.01.2015 im Programm „Energieberatung im Mittelstand“ Fördermittel für die Energieberatung von KMU.

Die Höhe der Förderung des Energieaudits ist abhängig von den jährlichen Energiekosten: Betragen diese mehr als 10.000 Euro, beträgt die Zuwendung 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten bis maximal 8.000 Euro.

Welche Unternehmen sind von der Regelung betroffen?

Das Gesetz gilt zunächst nur für Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der Europäischen Union fallen. Das sind Unternehmen, in denen mehr als 250 Personen beschäftigt sind und/oder in denen der Jahresumsatz 50 Millionen Euro und die Jahresbilanzsumme 43 Millionen Euro übersteigen.
Es gibt allerdings Ausnahmen: Als Nicht-KMU gelten zum Beispiel auch kleine Unternehmen, wenn die öffentliche Beteiligung an dem Unternehmen 25 Prozent oder mehr beträgt, oder wenn das Unternehmen zu einem größeren Firmenverbund gehört.

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Was kostet das Energieaudit?

Der Auditor berechnet üblicherweise ein Tageshonorar. Wie lange der Auditor für seinen Bericht braucht, hängt ab von der Größe des Unternehmens, der Komplexität der Prozesse und der Vorarbeit, die das Unternehmen leistet.

Die Kosten für den Auditor liegen in der Regel zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Je nach Anzahl der untersuchten Standorte kann der Betrag aufgrund des höheren zeitlichen Aufwands allerdings auch deutlich darüber liegen. Hinzu kommen Kosten für die Freistellung von Mitarbeitern, die den Audit-Prozess unterstützen und dokumentieren.

Wie finde ich einen Auditor?

Energieauditor ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Um die Voraussetzungen des Energiedienstleistungsgesetzes zu erfüllen, muss der Auditor allerdings hohe Ansprüche erfüllen. Auditor kann sowohl ein angestellter Mitarbeiter als auch ein externer Berater sein.

Auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) finden Unternehmer eine Liste geeigneter Auditoren:

Warum lohnt sich das Energieaudit?

Nur wer einen realistischen Überblick über den Energieverbrauch im Unternehmen hat, kann ein effizientes Energiemanagement einführen und so das volle Einsparpotenzial bei den Energiekosten realisieren. Ein professionelles Energieaudit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem solchen Energiemanagement-System.

Was passiert, wenn ich keinen Audit machen lasse?

Die BAFA überprüft stichprobenartig Unternehmen. Bei nicht-Durchführung durch einen externen Prüfer oder Abgabe eines falschen Berichtes können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro erhoben werden.

Was ist ein Energieaudit eigentlich genau?

Bei einem Energieaudit erstellen Unternehmen einen Bericht über den Ist-Zustand in Sachen Energieeffizienz. Der Gesetzgeber will mit der Pflicht zur Auditierung erreichen, dass sich Unternehmen einen systematischen Überblick über Energieeinsatz und Energieverbrauch im Betrieb verschaffen und Energieeinsparpotenziale identifizieren. Das Kalkül: Liegen die Daten erst einmal schwarz auf weiß vor, werden Unternehmer motiviert sein, entsprechende Maßnahmen im Rahmen eines Energiemanagements umzusetzen. Daher sieht das Gesetz vor, dass Unternehmer gemeinsam mit einem qualifizierten Energie-Auditor die Ist-Situation analysieren – und Ideen entwickeln, wie sie zukünftig Energie einsparen können.

So läuft ein Energieaudit Schritt für Schritt ab:

  1. Einleitender Kontakt
    Festlegung der Rahmenbedingungen
  2. Auftaktbesprechung
    Festlegung von Zielen und Anwendungsbereich
  3. Datenerfassung
    Erfassung aller relevanter Daten
  4. Außeneinsatz
    Betriebsbegehung und Identifizierung von Schwachpunkten
  5. Analyse
    Darstellung der energetischen Ausgangsposition
  6. Bericht
    Zusammenstellung der Ergebnisse inklusive Maßnahmenplan
  7. Abschlussbesprechung
    Vorstellung der Ergebnisse und Übergabe des Berichts

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