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Förderung von Ladesäulen für Unternehmen

Förderung von Ladesäulen
Das Wichtigste auf einen Blick:
  • Keine Verkehrswende ohne Ladeinfrastruktur: Bis 2030 soll es ein bundesweites Netz aus einer Million Ladestationen geben.
  • Bund und Länder haben Fördermittel in Millionenhöhe bewilligt. Für Ladeinfrastruktur gibt es Direktzuschüsse und zinsfreie Darlehen.
  • Auch Unternehmen können Fördermittel in Anspruch nehmen. Durch die Umstellung auf E-Mobilität senken Sie Ihre Betriebskosten und setzen die Verkehrswende um.

Förderung durch das Bundesverkehrsministerium

Förderung durch das Bundesverkehrsministerium

Um eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge weiter vorantreiben, wird der Ausbau der Lademöglichkeiten über die Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ forciert.

Bis Ende 2020 fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Aufbau von mindestens 15.000 Ladestationen mit 300 Millionen Euro. Davon sind 100 Millionen für Normalladung bis 22 Kilowatt (kW) sowie 200 Millionen für Schnellladung ab 22 kW Ladeleistung vorgesehen. Die zu fördernden öffentlichen Ladepunkte werden regional verteilt.
Gefördert wird:

  • eine öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur (bis einschließlich 22 kW)
  • eine öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur (größer als 22 kW)

Die Förderung erfolgt anteilig für den gesamten Aufbau der Ladeinfrastruktur, von der Hardware über die Installation bis zum Netzanschluss der Ladesäulen. Das bedeutet, dass neben der Anschaffung auch Montage und Netzanschluss förderfähig sind. Gewährt wird eine Investitionsbeihilfe von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Netzanschlussleistung kann dabei höher ausgelegt werden als es die aktuelle Leistungsstärke der Ladeinfrastruktur erfordert – sofern am Standort perspektivisch steigender Ladebedarf erwartet wird und ein weiterer Ausbau mit Ladepunkten geplant ist. Die Erweiterung zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der Förderperiode ist ebenfalls förderfähig

Das Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI trifft auf sehr große Nachfrage. In den ersten sechs Förderaufrufen sind über 7.200 Anträge auf Förderung eingegangen. Bis August 2020 wurden bereits Anträge für insgesamt rund 22.400 Ladepunkte bewilligt, davon gut 5.500 Schnellladepunkte. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro. Gut 8.700 der geförderten Ladepunkte sind bereits in Betrieb.

Im Juli 2020 endete der sechste Aufruf zur Antragseinreichung. Über diesen Förderaufruf sollten vor allem Ladesäulen auf Parkplätzen von Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Sportplätzen sowie innerhalb von Stadtzentren gefördert werden. Daher sah dieser Förderaufruf vor, dass eine Förderung auch bei nicht ununterbrochener öffentlicher Zugänglichkeit möglich ist.

Das müssen Sie bei der staatlichen Förderung beachten:

Eine wichtige Voraussetzung für das Förderprogramm des BMVI ist, dass der für den Ladevorgang genutzte Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Der Strom kann entweder über einen entsprechenden Stromliefervertrag bezogen werden, den der Stromlieferant mit einem Herkunftsnachweis beim Umweltbundesamt belegt, oder aus Eigenerzeugung vor Ort - zum Beispiel aus einer PV-Anlage - stammen.
Außerdem darf vor Bewilligung der Ladesäulenförderung nicht mit dem Vorhaben begonnen werden.

Ebenfalls gut zu wissen: Nehmen Sie Förderungsmaßnahmen im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur in Anspruch, sind Sie zur Berichterstattung verpflichtet. Diese umfasst:

  • die Meldung der Inbetriebnahme aller geförderten Ladestationen über ein Inbetriebnahme-Protokoll
  • die Übermittlung von Halbjahresberichten während der sechsjährigen Mindestbetriebsdauer der Ladestationen
Hinweis

Zum 01. Februar 2019 wurde für diese Datenübermittlung ein neues Berichtssystem eingeführt. Die Übermittlung der Inbetriebnahme-Protokolle und der Halbjahresberichte erfolgt seitdem ausschließlich über die Online-Plattform OBELIS. Die gesammelten Daten werden im Rahmen der Begleitforschung zur Ladeinfrastruktur ausgewertet. So können wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung des Ladeinfrastrukturausbaus gewonnen werden.

So stellen Sie den Antrag auf Bundesförderung

Anträge auf Förderung können natürliche Personen und juristische Personen einschließlich der Kommunen stellen. Die Antragsfrist wird im jeweiligen Förderaufruf festgelegt, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird und auch auf der Homepage des BMVI sowie der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) zu finden ist.

Der förmliche Förderantrag wird elektronisch über das Förderportal des Bundes "easy-Online" erstellt, eingereicht und gespeichert. Zudem muss der ausgedruckte Antrag mit den geforderten Pflichtanlagen rechtsverbindlich unterschrieben bei der BAV eingereicht werden.

Förderprogramme der einzelnen Bundesländer

Auch die Länder unterstützen den Ausbau von Lademöglichkeiten mit ergänzenden Förderprogrammen. Darunter zum Beispiel:

Die Landesregierung von Baden-Württemberg strebt 2.000 Ladesäulen landesweit an, damit in Zukunft für jeden Nutzer eine Lademöglichkeit in einem Umkreis von zehn Kilometern erreichbar ist. Gefördert werden sowohl öffentliche als auch nicht-öffentliche Ladesäulen, die den Vorgaben der Ladesäulenverordnung entsprechen, auf eine Mindestbetriebsdauer von drei Jahren angelegt sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Projektförderung erfolgt als Anteilfinanzierung mit einem Fördersatz von 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 2.500 Euro je Ladepunkt gemäß der Ladesäulenverordnung, § 3 Begriffsbestimmungen, Nummer 6.

NRW fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit bis zu 60% der Ausgaben. Es werden sowohl öffentlich zugängliche als auch nicht-öffentlich zugängliche Ladepunkte gefördert. Die Förderung gilt auch für die Umrüstung von Arbeitnehmerparkplätzen. Einen zusätzlichen Bonus von 500 Euro pro Ladepunkt gibt es, wenn vor Ort selbst erzeugter, regenerativer Strom genutzt wird. Die restlichen Investitionskosten können darüber hinaus bei guter Bonität mit einem 0 %-Darlehen der NRW.BANK finanziert werden und auch Kauf, Leasing oder Miete rein elektrischer Nutzfahrzeuge fördert Nordrhein-Westfalen mit bis zu 8.000 Euro Zuschuss.

Ein schneller Ausbau der Elektromobilität wird auch in Schleswig-Holstein unterstützt: Das neue Förderprogramm zur Ladeinfrastruktur richtet sich an Unternehmen, Initiativen und kommunale Behörden. Neben dem Betrieb mit Ökostrom und den technischen Mindestanforderungen gemäß Ladesäulenverordnung ist hier Voraussetzung, dass bei öffentlichen oder nicht-öffentlichen Ladestationen für mindestens drei Ladepunkte ein Lastmanagement eingerichtet wird. Die Höhe der Förderung beträgt maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Für besondere Vorhaben, die einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende im Mobilitätssektor leisten, kann die Höhe der Förderung bis zu 2 Millionen Euro betragen.

Förderung von Ladesäulen
Wichtig:

Für die Umsetzung des Förderprogramme der einzelnen Bundesländer werden Förderaufrufe eigenständig gestartet. Es ist daher wichtig, sich zuerst beim entsprechenden Bundesland über Aufrufe und Fristen zu informieren.

Förderung durch das Umweltprogramm der KfW-Bank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ermöglicht mit ihrem Umweltprogramm eine zinsgünstige Finanzierung von Maßnahmen gewerblicher Unternehmen, die zu umweltfreundlichem Verkehr beitragen. Dazu zählt auch die Installation von Ladestationen. Kleine und mittlere Unternehmen können durch das KfW-Umweltprogramm besonders günstige Konditionen erhalten. Auch hier muss die Antragstellung erfolgen, bevor mit dem Projekt begonnen wurde.

Die Elektromobilität ist ein Hoffnungsträger für Energiewende und Klimaschutz in Deutschland. Mit grünem Strom betriebene Elektroautos verursachen keine Emissionen. Sie sind leise, wartungsarm, energieeffizient und sparen Kosten. Bund und Länder wollen den Umstieg auf Elektrofahrzeuge daher für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen attraktiver machen und haben Subventionen für den Kauf sowie Steuervergünstigungen beschlossen. So wurde beispielsweise der Umweltbonus bis Ende 2025 verlängert. Mit dem Umweltbonus bezuschusst das BAFA, das Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle, den Kauf eines neuen Elektroautos mit mehreren Tausend Euro.

Doch trotz attraktiver Kaufanreize werden die meisten Menschen und Unternehmen nur dann ein Elektrofahrzeug anschaffen, wenn sie Strom schnell, unkompliziert und in ihrer Nähe tanken können. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist daher eine grundlegende Voraussetzung, um die Akzeptanz für Elektromobilität zu erhöhen und die Verbreitung klimafreundlicher E-Fahrzeuge in Deutschland zu beschleunigen.

Deshalb gibt es mehrere Förderprogramme von Bund und Ländern, um die Ladeinfrastruktur zu verdichten. Aber auch die Industrie und die Energieversorger beteiligen sich an zahlreichen Infrastrukturprojekten, um Schnellladesäulen im urbanen Raum und den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten entlang der Autobahnen zu errichten.

Heute gibt es in Deutschland laut BDEW-Ladesäulenregister etwa 27.730 Ladepunkte im öffentlichen Raum und rund 280.000 E-Autos und Plug-in-Hybride auf den Straßen. Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen die Zahlen der E-Mobilität steigen. Bis 2030 soll es eine Million Ladestationen geben, um bis zu zehn Millionen E-Autos zu laden.

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