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Aktiver Klimaschutz durch Ökoenergie und CO2-Kompensation

CO2-Kompensation: Aufforstung gegen Flugmeilen

Kohlenstoffdioxid zählt zu den größten Treibern der globalen Klimaerwärmung. Das farb- und geruchlose Gas wird zu einem Großteil durch die Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt. Ein Zuviel davon verursacht jedoch unkalkulierbare Klimaveränderungen.

Um diese zu verhindern, braucht es die gezielte Reduzierung von CO2-Emissionen. Eine Möglichkeit bietet die CO2-Kompensation. Was es damit auf sich hat und welche Rolle die Nutzung von Ökoenergie dabei spielt, haben wir für Sie zusammengefasst.


Was ist CO2-Kompensation?

Laut dem Umweltbundesamt versteht man unter CO2-Kompensation in erster Linie „Zahlungen zur Finanzierung von Treibhausgas mindernden Investitionen (z.B. Windkraftanlagen in Entwicklungsländern)“, die sowohl von Privatpersonen als auch Firmen vorgenommen werden können. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die globalen CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren und die selbst „verursachte“ CO2-Belastung auszugleichen. Wie hoch der eigene Beitrag dabei ausfällt und in welcher Höhe die CO2-Kompensation ausfallen sollte, lässt sich ganz einfach mithilfe eines CO2-Rechners ermitteln.

Da der von privaten Haushalten verursachte CO2-Ausstoß in der Regel nicht mit dem von Firmen vergleichbar ist, kommt also nur eine Beteiligung über Kompensationsanbieter wie bspw. myclimate oder Atmosfair an entsprechenden Klimaprojekten bzw. an seitens der Fluggesellschaften und Energieanbieter angebotenen Kompensationsprogramme in Frage.

Die Reduktion umweltschädlicher CO2-Emissionen gilt als eines der wirksamsten Mittel im Kampf gegen den Klimawandel. Dies zeigt sich, neben dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung auch in den Bemühungen vieler Fluggesellschaften, Treibhausgase zukünftig direkt zu reduzieren. So hat beispielsweise die IATA (International Air Transport Association) eine Reihe von Zielen zur Minderung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs definiert und will bis 2050 unter anderem die CO2-Emissionen des Luftverkehrs um 50 % im Vergleich zu 2005 reduzieren. Bis solche Maßnahmen allerdings greifen, leistet die Klimakompensation den aktuell wohl wirkungsvollsten Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.

Bekannt geworden ist diese Begrifflichkeit vor allem im Zusammenhang mit dem Emmissionshandel von CO2-Zertifikaten, der im Jahr 2005 für die größten Unternehmen und Anlagenbetreiber innerhalb der EU verpflichtenden eingeführt wurde. Ab 2021 soll in Deutschland zudem noch ein ergänzendes Emissionshandelssystem für alle übrigen CO2-Emissionen abseits des Energiesektors, Flugverkehrs oder von Industrieanlagen eingeführt werden. Darüber hinaus existieren aber auch freiwillige Ausgleichskonzepte für Unternehmen und Privatpersonen, um den durch Flug- und Zugreisen, Autofahrten oder Energienutzung verursachten Ausstoß von Kohlendioxid zu kompensieren.

Wussten Sie schon?

Grundsätzlich unterscheidet das Umweltbundesamt zwischen zwei Typen für Kompensationszahlungen:

1. Klimaschutzinvestitionen
2. Kauf von Emissionszertifikaten



Wie funktioniert die CO2-Kompensation?

Die Idee der CO2-Kompensation folgt einem einfachen Prinzip: CO2-intensive Reisen, wie zum Beispiel Flüge und Autofahrten mit konventionellen Kraftstoffen, lassen sich praktisch nicht immer vermeiden. Aber sie können durch einen freiwilligen Kostenbeitrag zur Förderung von Klimaprojekten kompensiert werden. Die Ausgleichszahlung bemisst sich in der Regel anhand des verursachten Treibhausgases und zielt darauf, die gleiche Menge CO2 an anderer Stelle einzusparen.

Neben myclimate, Atmosfair oder anderen Anbietern von Kompensationsprogrammen, haben mittlerweile auch die Lufthansa, Air France, KLM, Shell mit einem Firmenflottenprogramm und viele weitere Firmen eigene Projekte vorgestellt, mit deren Hilfe Passagiere und Kunden ihren persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen und die Belastung durch einen Flug oder eine Autofahrt an anderer Stelle einsparen können.

Die Lufthansa bietet die Kompensation von CO2-Emissionen über das eigene Compensaid-Programm an.

Aus dieser Kompensation finanzieren die Anbieter Klimaprojekte auf der ganzen Welt. Diese binden entweder Treibhausgase durch Aufforstung oder aber sie reduzieren und kompensieren CO2-Emissionen, etwa durch den Umstieg auf erneuerbare Energien, die Steigerung der Energieeffizienz, Projekte zur Energiewende oder zur Wahrung der Biodiversität und so weiter: Für das Klima macht es keinen Unterschied, wo die Belastung auftritt. Entscheidend ist die Summe des CO2-Ausstoßes. Wird ein unvermeidbarer Ausstoß an anderer Stelle eingespart, entspricht dies einem direkten Ausgleich.


Was kostet die CO2-Kompensation?

Jeder Mensch verursacht durchschnittlich 11 Tonnen an CO2-Emissionen pro Jahr, sei es beim Fernsehen, Autofahren, Reisen oder einfach nur beim Kochen. Wer die dabei verursachten CO2-Emissionen freiwillig kompensieren will, kann sich über die Online-Plattformen verschiedenster Anbieter den jeweils fälligen Betrag für ein Zertifikat ausrechnen. Dabei geht es weniger um das Erkaufen eines guten Gewissens, als vielmehr um einen persönlichen Beitrag zur Unterstützung von weltweiten Umwelt- und Klimaschutzprojekten. Grundlage für die Berechnung der Kompensationshöhe bildet dabei nicht nur die tatsächliche Menge des verursachten CO2-Ausstoßes, sondern der Preis für ein Zertifikat. Dieser bewegt sich zwischen 5 bis 25 Euro pro Tonne CO2. Darin enthalten sind zum Großteil der Betrag zur Förderung von Klimaprojekten sowie ein geringer administrativer Anteil.

Wussten Sie schon?

Wer über Compensaid, Atmosfair oder vergleichbare Anbieter einen freiwilligen Beitrag leisten möchte, kann dies übrigens auch tun: Ebenso wie eine Spende, ist auch die CO2-Kompensation steuerlich absetzbar.

Zu den bekanntesten Anbietern von CO2-Kompensations-Zertifikaten zählen hierzulande Atmosfair, Klima-Kollekte sowie Myclimate. Aber auch Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen bieten entsprechende Ausgleichsprogramme an wie zum Beispiel die Lufthansa oder E.ON. Wer also einen Flug von Hamburg nach Frankfurt (462 km) ausgleichen möchte, kann auf der Lufthansa Compensaid-Seite errechnen, dass der CO2-Fußabdruck eines Fluggastes für diesen Flug 81,2 kg CO2 beträgt. Compensaid bietet nun zwei Möglichkeiten eines Ausgleichs an: Die Investition in SAF – Sustainable Aviation Fuel – die bisher einzige Alternative zu fossilem Treibstoff, die die CO2-Emissionen um bis zu 80 Prozent reduzieren kann. Mit der Ausgleichszahlung tankt die Lufthansa zukünftig eine entsprechende Menge des – sehr viel teureren – umweltfreundlicheren Treibstoffs.

Ein weiteres angebotenes Kompensationsprojekt kommt der weltweiten Waldaufforstung zugute, laut einer Studie der ETH Zürich eine der wirksamsten Methoden zur Bekämpfung des Klimawandels.

Diese beiden Kompensationsmöglichkeiten können Passagiere nach Wunsch prozentual aufteilen und bezahlen: Je höher der gewünschte Anteil an SAF, umso teurer wird die Kompensation. Die von Compensaid vorgeschlagene Verteilung – 20 Prozent SAF, 80 Prozent Aufforstung – kostet für den Beispielflug Hamburg–Frankfurt 9,47 Euro. Ein CO2-Ausgleich zu gleichen Teilen, mit je 50 Prozent pro Projekt, kostet in diesem Fall 20,79 Euro. Der Beitrag pro Flug kann übrigens auch auf denselben Strecken etwas variieren und folgt einer internen Lufthansa-Berechnung.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch die Angebote der anderen Anbieter von CO2-Kompensationsprogrammen. Atmosfair, beispielsweise, bietet eine größere Auswahl verschiedener Klimaschutzprogramme an.

Kompensation Aufteilung Screenshot

Wie lässt sich durch Ökostrom und Ökogas der CO2-Ausstoß kompensieren?

Ökoenergie von E.ON

Ökoenergie von E.ON

Auch die im eigenen Haushalt verbrauchte Energie sorgt stets direkt oder indirekt für CO2-Emissionen. Sei es beim Beheizen der Wohnräume, beim Einschalten des Lichts oder bei der täglichen Nutzung verschiedenster Elektrogeräte. Der einfachste Weg, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun, ist der Wechsel auf einen umweltfreundlichen Öko-Tarif. Setzte Sie ganz bewusst auf Gas- oder Ökostrom-Tarife, deren Verbrauch CO2-neutral ist. Denn selbst wenn Sie Biogas oder Ökostrom beziehen und durch deren Verbrauch CO2-Emissionen verursachen, fließt die von Ihnen monatlich bezahlte Energierechnung anteilig in die Unterstützung von Klimaschutzprojekten oder den Ausbau erneuerbarer Energiequellen.

E.ON fördert Klimaschutzprojekte zur erfolgreichen CO2-Kompensation

Wir liefern Ihnen klimaneutrales Ökogas, indem wir CO2-Emissionen Ihres Erdgasverbrauchs kompensieren – mit ausgewählten Klimaschutzprojekten, die CO2 einsparen und neben dem ökologischen Mehrwert auch noch die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen vor Ort stärken.

E.ON unterstützt bei den Produkten ÖkoErdgas und ÖkoErdgas Fix ein Klimaschutzprojekt im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Denn dort können mit gleichen finanziellen Mitteln größere Effekte für den Klimaschutz erzielt werden als bei uns in Europa. Unser Partner für das Klimaschutzprojekt ist die First Climate Markets AG.

Wussten Sie schon?

Indien hat großes Potenzial für die Erzeugung regenerativer Energien, kann dieses ohne Unterstützung aber nicht ausschöpfen.

Das Projekt, das E.ON unterstützt, nutzt zur Stromerzeugung die Kraft des Wassers. Der erzeugte Strom wird dann in das nordindische Übertragungsnetz eingespeist und die Menge an konventionell erzeugtem Strom (hauptsächlich durch Kohlekraftwerke) wird deutlich reduziert.


Was bringt die CO2-Kompensation wirklich?

Die Klimakompensation ist sicherlich eine Möglichkeit, um die CO2-Bilanz eines Fluges oder den Energieverbrauch im Haushalt auszugleichen. Dennoch steht die CO2-Kompensation auch in der Kritik, lediglich ein „Ablasshandel“ zu sein, der sich nur positiv auf das Gewissen auswirke, ohne den Umweltschutz tatsächlich voranzubringen.

Studien der Universität Köln zufolge sei jedoch eher das Gegenteil der Fall, denn die CO2-Kompensationsprogramme rücken das Thema Klimaschutz auch stärker ins öffentliche Bewusstsein und haben daher – neben dem konkreten CO2-Ausgleich – auch, ganz allgemein, eine Steigerung des ökologischen Bewusstseins zur Folge.

Die IATA hat einen langfristigen Plan zum weltweiten Klimaschutz erarbeitet.
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