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Wie der Strom ins E-Auto kommt

Wie der Strom ins E-Auto kommt

Überblick über aktuelle Ladelösungen

Muss man Elektrotechnik studiert haben, um ein Elektroauto laden zu können? Wer sich das erste Mal mit den Ladetechnologien auseinandersetzt, könnte diesen Eindruck gewinnen. Doch alles halb so wild. Wir klären die wichtigsten Fragen.

Drehstrom, Wechselstrom, CHAdeMO-Stecker, IEC-Stecker, Wallbox ... Das Laden eines Elektroautos scheint ein Mysterium zu sein. Der Grund: In den Pionierjahren der Elektromobilität haben viele Autobauer ihr eigenes Ladesystem gleich mitentwickelt – mit je unterschiedlichen Steckern, Spannungen und Stromstärken. Die Folge: Der Fahrer eines E-Autos konnte seine Akkus nur an bestimmten Ladestationen auftanken.

Infografik zu den unterschiedlichen Techniken der Ladesäulen für E-Autos

Mit dem Vormarsch der Elektromobilität entwickeln sich nun einheitliche Standards. Politik und Industrie arbeiten gemeinsam am flächendeckenden Ausbau der Lade-Infrastruktur. Das Laden des E-Autos zu Hause in der Garage oder auch auf öffentlichen Parkplätzen und Raststätten ist inzwischen einfach, sicher und benutzerfreundlich. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Möglichkeiten vor:

Bislang laden die meisten E-Auto-Besitzer ihre Fahrzeuge zu Hause oder in der Arbeit auf. Grundsätzlich reicht dazu eine ganz normale Haushaltssteckdose, aber dann dauert das Stromtanken einen ganzen Tag. Haushalts-Verkabelungen sind zudem nicht für diese hohe, lange Belastung geeignet. Kabel und Dosen sind dafür nicht ausgelegt. Besser ist eine sogenannte Wallbox, also eine fest installierte Ladestation etwa daheim in der Garage. Das Modell PowerBox von E.ON Drive zum Beispiel lädt die Batterien 4,5-mal schneller auf als die Haushaltssteckdose. Das Tanken mit der Ladebox ist besonders sicher: Erst wenn das Fahrzeug korrekt angeschlossen ist, kann der Strom fließen und während des Ladens ist die Steckdose verriegelt.

Unterwegs Strom tanken

Zum Stromtanken unterwegs gibt es Ladesäulen etwa auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder an normalen Tankstellen. Dank verschiedener Roaming-Systeme (analog zum Telefonieren mit Handys) können die Autofahrer inzwischen die Säulen verschiedener Anbieter nutzen und dort auch komfortabel und leicht bezahlen. Mit der E.ON Drive ChargeCard etwa tanken die Kunden an bundesweit rund 4000 Ladepunkten, und zwar dank Fixpreis oder variabel zum Zeittarif. Die nächste Ladestation finden Sie unter www.eon-drive.de oder mit der E.ON-App.

Wenn es ganz fix gehen muss, sollten Sie eine der Schnell-Ladestationen anpeilen, die vor allem an Autobahnraststätten zu finden sind. Vorausgesetzt, Ihr E-Auto ist dafür ausgelegt. Binnen einer Kaffeepause von einer halben bis zu einer Stunde ist die Batterie wieder fit, künftig soll es sogar nur noch Minuten dauern. Möglich macht das der Gleichstrom, mit dem das Laden deutlich schneller geht im Gegensatz zum Wechselstrom, der etwa zu Hause aus der Steckdose kommt.

Das Netz der Schnell-Stromtankstellen soll bald deutlich dichter werden: Die großen deutschen Autohersteller bauen weitere Säulen auf, parallel dazu errichtet das Bundesverkehrsministerium Hunderte neuer Turbostationen. Im Durchschnitt soll an deutschen Autobahnen alle 30 Kilometer eine Schnell-Ladestation stehen. Auch Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat nahe Augsburg die 100. Ladestation an einer Autobahn in Betrieb genommen. Nach den im Sommer 2015 vorgestellten Plänen soll das geplante Ladesäulennetz mit 400 Stationen bis Ende 2017 fertig sein. Das Ministerium peilt mit verschiedenen Förderprogrammen an, dass E-Autofahrer im Jahr 2020 bundesweit an 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen in Deutschland Strom tanken können.

Gut zu wissen

Für alle Ladestationen gilt künftig: Über den richtigen Stecker müssen sich Elektroauto-Fahrer keine Sorgen mehr machen. In Zukunft unterstützt jeder Ladepunkt in der Europäischen Union und jedes Fahrzeug europäischer Hersteller das sogenannte Combined Charging System (CCS), mit dem man sowohl normal- als auch schnellladen kann. 2013 hat die Europäische Kommission die Verwendung des CCS-Typ-2-Ladestecksystems als einheitlichen Standard für ganz Europa festgelegt.

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