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Einbrecher abschrecken – 9 Tipps für mehr Sicherheit

Es gibt erfreuliches zu vermelden. Auch wenn eine abschließende Statistik noch nicht vorliegt, scheint die Zahl der Einbrüche 2017 laut der amtlichen Kriminalstatistik wie schon im Vorjahr gesunken zu sein. Die Einbrüche gingen 2016 bundesweit um 9,5 Prozent auf 151.265 zurück; dabei blieb es bei mehr als jedem dritten Fall zum Glück bei Versuchen.

Einbrecher abschrecken – 9 Tipps für mehr Sicherheit
@iStock

Aber jeder Einbruch ist einer zu viel. Und hinter jedem Fall steckt ein materieller und ideeller Verlust und, vielfach emotional und schlimmer, eine eklatante Verletzung der Intimsphäre. Aber man kann sich schützen. Letztlich geht es immer darum das Kalkül des potentiellen Einbrechers zu beeinflussen. Hat er vor der Tat das Gefühl, viel Zeit zu brauchen, um ins Haus zu gelangen? Und schätzt er das Risiko hoch ein entdeckt zu werden? Dann ist es umso wahrscheinlicher, dass er den  Einbruch gar nicht erst versucht. Mit diesen Tipps sorgen Sie bestmöglich vor:

Tipp 1: Schlösser und Gitter - Fenster und Türen sichern
Tipp 2: Mehr Licht!
Tipp 3: Auf eine gute Nachbarschaft!
Tipp 4: Ein Hund - der vielleicht älteste Einbruchsschutz
Tipp 5: Rollläden - aber richtig
Tipp 6: Kameras ja, Kamera-Attrappen nein
Tipp 7: Alarmanlagen
Tipp 8: Tresore
Tipp 9: Smartes Zuhause, sicheres Zuhause

Tipp 1: Schlösser und Gitter - Fenster und Türen sichern

An erster Stelle stehen zertifizierte mechanische Sicherungssysteme für Fenster und Türen. Das gilt insbesondere an leicht zugänglichen Stellen wie im Erdgeschoss, Keller oder erreichbaren Dachluken. Einbrecher kommen eben nicht immer überall rein, wenn sie wollen. Die Praxis zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete Profis sind. Meist handelt es sich um Gelegenheitstäter, die sich durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen abhalten lassen. Sichtbare Sicherungstechnik bedeutet für den Täter mehr zeitraubende Arbeit und damit ein höheres Risiko. Wenn ein Täter länger als drei Minuten braucht, eine Wohnung zu öffnen, gibt er auf. Umgekehrt gilt: Gekippte Fenster sind offene Fenster – auch versicherungstechnisch. Was an mechanischen Sicherungssystemen jeweils nötig und möglich ist, sollte man mit einem Fachbetrieb besprechen; auch die polizeilichen Beratungseinrichtungen helfen hier.  

Fenstergitter
Gitter ist nicht gleich Gitter. Die Schutzwirkung dieses Gitters ist beschränkt, da es viel zu weitmaschig ist und die Stäbe selbst zu dünn sind.  Gitterstäbe müssen mindestens 18 mm dick und der Abstand der Gitterstäbe darf maximal 12 cm sein @E.ON
Bewegungsmelder am Haus
Es gibt heute ganz dezente Modelle von Bewegungsmeldern, die sich z. B. auch für denkmalgeschützte Fassaden eignen. Quelle: E.ON

Tipp 2: Mehr Licht!

Mehr Licht - das waren nicht nur die letzten Worte von Goethe, sondern sie sind auch elementar wichtig für die Sicherheit. Gut ausgeleuchtet Grundstücke, gerade an Türen und Fenstern, schrecken Einbrecher ab. z. B. Bewegungsmelder von Bosch oder Devolo können helfen, trotzdem die Energiekosten im Griff zu behalten. Straßenlaternen sind nicht dazu da Privatgrundstücke auszuleuchten, auf sie darf man sich nicht verlassen. Auch beleuchtete Innenräume sind hilfreich. Das Simulieren von Anwesenheit durch Lampen mit Zeitschaltuhren wirkt abschreckend.

Tipp 3: Auf eine gute Nachbarschaft!

Eine gesunde Hausgemeinschaft und eine aufmerksame Nachbarschaft sind definitiv ein wirksamer Schutz vor Einbrüchen. Sie müssen freilich gelebt und gepflegt werden. Nachbarn können im Urlaub den Briefkasten leeren und in der Wohnung nach dem Rechten sehen. Und sie können offensichtlich Fremde im Treppenhaus oder auf dem Grundstück freundlich ansprechen. Wenn diese dann nur wenig plausible Antworten haben oder schnell das Weite suchen, sollte man die Polizei verständigen. Versuchen Sie aber niemals den Verdächtigen festzuhalten. Das ist schlicht zu gefährlich. Bei der Polizei kann man sich übrigens einen „Vorsicht wachsamer Nachbar“-Aufkleber besorgen.

Nachbarn sollten zum Beispiel im Urlaub ab und an nach dem Rechten sehen.
Nachbarn sollten zum Beispiel im Urlaub ab und an nach dem Rechten sehen. @iStock
Rhodesian Ridgeback
Dieser Blick sagt schon „Hier wache ich“ @Pixabay

Tipp 4: Ein Hund – der vielleicht älteste Einbruchsschutz

Ein bellender Hund ist zunächst mal grundsätzlich abschreckend, das kennt jeder von sich selbst. Und manche Hunderassen wie Dobermänner oder Schäferhunde sind ja Wachhunde sozusagen von Berufswegen, besonders, wenn sie auch noch entsprechend trainiert sind. Das bedeutet freilich einen ziemlichen Aufwand. Und Hunde sind keine Garantie, sie schlafen, sie sind nicht immer im Haus und vor allem: nicht jeder kann oder will einen Hund halten.

Tipp 5: Rollläden – aber richtig

Wer tagsüber die Rollläden unten lässt, signalisiert, dass niemand zu Hause ist und erhöht so die Gefahr. Wirklich einbruchhemmend sind sie nur, wenn sie Widerstandsklasse RC2 angehören, sich also nicht aufschieben oder aushebeln lassen. Um Bewegungen vorzutäuschen, können Rollläden mittlerweile auch aus der Ferne gesteuert werden. Dafür nur ein passendes System samt Smartphone nötig. Oder auch hier helfen wieder die freundlichen Nachbarn und stellen täglich die Rollläden auf eine andere Position ein.

Fenster mit geschlossenem Rolladen
Niemand zu Hause? Geschlossene Rollläden sind eher eine Einladung für Einbrecher als ein effektiver Schutz @E.ON

Tipp 6: Kameras ja, Kamera-Attrappen nein

Kamera-Attrappen  sind leicht zu erkennen und schützen somit vor keinem Einbruch. Echte Kameras aber können einen zusätzlichen Schutz bieten. Täter wollen nicht erkannt werden. Mit intelligenten Outdoor-Kameras wie der Google Nest Cam Outdoor oder der Bosch Eyes Außenkamera lassen sich die Außenbereiche jeder Wohnung bequem im Blick behalten. Sollten sich unbekannte Personen dem Eingangsbereich nähern, gibt es Warnungen auf das Smartphone. Potenzielle Einbrecher lassen sich sogar per Sprachbefehl wieder vertreiben, sobald sie entdeckt worden sind.

Tipp 7: Alarmanlagen

Alarmanlagen bieten zusätzlichen Schutz, aber sie verhindern keinen Einbruch. Das Risiko für Einbrecher, entdeckt zu werden, wird deutlich erhöht. Außerdem kann eine Alarmanlage verhindern, dass Sie einem Einbrecher beim nach Hause kommen geradezu in die Arme zu laufen. Man unterscheidet zwei Typen: Die Fallenüberwachung, die mit Bewegungsmelder arbeitet und die Außenhautüberwachung, bei vor allem Fenster und Türen mit Kontakten versehen sind. Welcher Typ für Sie geeignet ist, klären Sie am besten mit einem Fachbetrieb oder auch den polizeilichen Beratungsstellen. In jedem Falle ist es sinnvoll, die mechanische Sicherungstechnik mit der Alarmanlage sinnvoll zu kombinieren.

Tipp 8: Tresore

Wertgegenstände sollte man entweder zur Bank bringen oder in sogenannten Wertbehältnissen, also Tresoren, verschließen. Wichtig ist, dass sie zertifiziert sind und fachmännisch montiert werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Widerstandsklassen und auch hier sollte man sich von Fachleuten beraten lassen. Aber der beste Tresor nützt nichts, wenn die Wertsachen auf dem Nachtisch liegen. Und noch eines kann helfen. Machen Sie eine Liste ihrer Wertgegenstände mit Fotos und bewahren Sie diese sicher auf.

Tipp 9: Smartes Zuhause, sicheres Zuhause

Ein neues Feld, das noch mehr Sicherheit für Haus oder Wohnung verspricht. Mit Hilfe von SmartHome-Systemen können Beleuchtung, Videoüberwachung oder Brandvorbeugung digital vernetzt und von PC, Tablet oder Smartphone gesteuert werden.

So lassen sich verschiedene Abläufe z. B. zur Anwesenheitssimulation programmieren, sodass zu bestimmten Zeiten z. B. elektrische Rollläden bewegt werden, die Außenbeleuchtung betätigt wird oder Lampen oder Fernseher in unterschiedlichen Räumen ein- oder ausgeschaltet werden.

Aber in Sachen Sicherheit bieten Smart Home-Anwendungen noch mehr auch über Einbruchsschutz hinaus. So können Anfragen an der Gegensprechanlage weitergeleitet, Bilder der Videoüberwachung zugeschickt oder auch Kohlenstoffmonoxid-Konzentration in der Wohnungsluft gemeldet werden. Alles mit dem Smartphone. Das gilt insbesondere bei Rauchmelder und Kamera von Nest.

Eines aber ist hier zu beachten: Die Sicherheit der digitalen Vernetzung, der Software und des Internetzugangs. Niemand Unbefugtes darf Zugang zum System haben. Die Seriosität und das technische Niveau des Anbieters sind hier ganz entscheidend.

Natürlich wird man nicht alles davon umsetzten können, aber jede einzelne Maßnahme sorgt für mehr Sicherheit. Manches wird auch finanziell gefördert und die neuen Möglichkeiten von Smart Home nehmen einem viele lästige Arbeiten ab.

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