• Bitte geben Sie ihren Suchbegriff ein.
  • /de/eonerleben/tools/suchergebnisse.html
  • true
  • 5
  • 20
  • &defType=dismax&indent=on&qf=title^2.0+description^1.0+body^0.5
  • true
  • false
  • Privat­kunden
  • Geschäfts­kunden
  • E.ON erleben
  • Frag E.ON

Sommerferien für die Stromrechnung

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Die Ferienzeit ist die liebste Zeit der Deutschen. Koffer packen und ab in den Süden heißt es bei vielen, und das gleich für ein paar Wochen. Ferienzeit kann auch zur Stromsparzeit werden, wenn man es richtig macht.

Ferien 2019: Worauf muss ich achten

Jeder kennt die Rituale zum Start in den Urlaub: Geschirrspüler, Waschmaschine, Herdplatten und Licht ausschalten, Fenster schließen, ein letztes Mal die Blumen gießen. Haustür noch einmal extra abschließen. Und dann geht die Urlaubsreise los mit gepackten Taschen und Koffern. Die leere Wohnung oder das Haus müssen jetzt mal ohne Bewohner auskommen. Und wenn keiner mehr da ist, sollte ja auch die Stromrechnung sinken. Schließlich schaltet keiner mehr abends das Licht an, lässt den Fernseher laufen oder fängt mit dem Kochen an. Doch wer jetzt in den Keller geht, der würde feststellen, dass der Stromzähler leider keinen Urlaub zu kennen scheint. Langsamer als sonst, aber unerbittlich laufen dort eine Kilowattstunde nach der anderen durch. Wie kann das sein?

Warum Stromzähler in der Urlaubszeit weiterlaufen

Spielverderber sind ein paar Stromfresser, die die meisten Menschen nicht sofort erkennen. Ferienzeit hin, Urlaubsreise her: Auch in leerstehenden Räumen können immer noch bis zur 50 Prozent des sonst üblichen Stromverbrauchs anfallen. Das haben wir erstmals anlässlich der Sommerferien 2019 ausgewertet. Das Ergebnis der Untersuchung: In den allermeisten Wohnungen und Häusern werden in der Urlaubszeit zwischen 30 bis 50 Prozent Strom verbraucht, obwohl niemand zuhause ist. Trotz Unterschieden zwischen Mietwohnungen und Eigenheimen und abhängig von der Anzahl der genutzten Elektrogeräte ist der passive Energiebedarf in den untersuchten Haushalten überraschend hoch.

Smart Meter – wohin der Strom fließt

Intelligente Stromzähler, die sogenannten Smart Meter, haben inzwischen ganz erstaunliche technische Fähigkeiten. Einfach nur Kilowattstunden zählen war gestern. Entsprechend programmierte intelligente Zähler können nicht nur minutenscharf den Stromverbrauch im Tagesverlauf anzeigen. Sie erkennen sogar anhand von Gerätesignaturen, wann welcher Stromverbraucher ein- und ausgeschaltet wird. Ein Smart Meter kann z.B. unterscheiden zwischen einem Bügeleisen, dem Elektroherd oder der TV-Anlage. In einem Pilotprojekt mit freiwilligen Teilnehmern wurde der Stromverbrauch in mehr als 100 durchschnittlichen deutschen Haushalten nun über zwei Jahre hinweg von Smart Metern erfasst. Experten von E.ON Digital Technologies konnten dank der eingesetzten intelligenten Zähler den Gesamtverbrauch einzelnen Gerätegruppen vom Licht bis zu den Kühlschränken zuordnen und dank künstlicher Intelligenz aktiven und passiven Energiebedarf automatisiert unterscheiden. Damit ist es auch möglich, die Urlaubszeiten automatisch zu erkennen und zu analysieren. Rund die Hälfte des Strombedarfs entfiel bei der Auswertung auf die Geräte im aktiven Modus. Diese werden also von den Benutzern bewusst eingeschaltet, wie vor allem Fernseher, Laptop, aber auch Waschmaschine, Herd und Backofen. Werden sie nicht benutzt, senkten sie in den Urlaubszeiten den Verbrauch in den gemessenen Haushalten um rund 50 Prozent.

Urlaubsanalyse Grafik
Quelle: E.ON

Heimlichen Stromfressern auf der Spur

Doch die andere Hälfte des Stromverbrauchs fällt dauerhaft und damit im passiven Zustand an. Werden beispielsweise Kühlschrank und Gefriertruhe nicht abgetaut und abgeschaltet, ziehen diese, um die gewünschte Temperatur zu halten, in regelmäßigen Abständen immer wieder Strom. Doch auch alle anderen Geräte, die im Standby-Modus am Stromnetz hängen, treiben in Summe den Verbrauch nach oben. Schließlich hat sich die durchschnittliche Anzahl der Elektrogeräte im Haushalt, auch wenn diese pro Gerät immer energieeffizienter geworden sind, nach unseren Einschätzungen in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Vom Aquarium über den WiFi Router und Sprachassistenten benötigen sie rund um die Uhr Strom. Wer also wirklich nachhaltig Energie sparen und damit auch seine Stromkosten senken möchte, sollte so viele Geräte wie möglich komplett vom Netz trennen. Das gilt nicht nur für die Ferienzeit, sondern immer dann, wenn man das Haus verlässt.

Ferienzeit: Auch im Urlaub dreht sich der Stromzähler weiter. Quelle: Pixabay
Ferienzeit: Auch im Urlaub dreht sich der Stromzähler weiter. Quelle: Pixabay

Checkliste Sommerurlaub 2019 – ein paar Tipps zum Stromsparen

  • Kühlschrank und Kühltruhe
  • Standby-Geräte
  • WLAN- und DSL-Router

Eine Frage der Qualität

Rund 160 Euro pro Jahr kostet in einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt der Strom, der für Kühlschränke oder Gefrierkombis benötigt wird. Sie fahren für zwei Wochen in Urlaub? Dann kriegt der Kühlschrank auch frei. Ausschalten, alles leerräumen, Stecker ziehen, abtauen lassen und die Fächer gründlich reinigen, z.B. mit Bio-Essigreiniger. Die Kühlschranktür des ausgeschalteten Kühlschranks in den zwei Wochen aber nicht schließen, sonst könnte Schimmel entstehen. Nach dem Urlaub ist das Wiedereinschalten eine gute Gelegenheit, auf die perfekten Temperaturen zu achten nach dem Motto: Kein Grad zu viel. Sieben Grad im Kühlschrank, 18 Grad minus im Gefrierschrank. Das reicht aus. Jedes Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent mehr Stromverbrauch.

Schwer zu erkennen – Stromfalle Standby

Es ist selbstverständlich, den Fernseher mit seinen Zusatzgeräten wie Satellitenempfänger, Blue-Ray-Spieler oder Aktivlautsprechern mit der Fernbedienung bequem vom Sofa aus einzuschalten. Aber oft wird der Standby-Verbrauch für diesen kleinen Luxus schwer unterschätzt. Und im Urlaub sieht ja keiner fern. Also am besten schon beim Kauf neuer Elektrogeräte auch auf den Standby-Verbrauch achten und auf Features wie die Uhrzeit oder blinkende Funktionen verzichten. Vor allem ältere TV-Geräte und Stereoanlagen, die besonders viel Strom im Bereitschaftsbetrieb ziehen, immer komplett ausschalten. Alle Ladegeräte vom Netz trennen (Handy, Tablet, elektrische Zahnbürste, Rasierer). Geräte, die am Computer hängen, wie Drucker oder kabellose Tastatur und Maus vom Stromnetz nehmen. Auf Geräte der neueren Generation, die nach einer gewissen Zeit im Standby-Betrieb automatisch komplett abschalten, ausweichen. Mehrere Geräte auf schaltbare Steckdosenleisten zusammenführen. Manche dieser Leisten erkennen auch Standby-Betrieb und schalten dann automatisch ab. Aber: Auch diese Helfer haben einen Eigenverbrauch, auf den die Käufer (ebenso wie auf das GS-Zeichen) achten sollten.

Urlaub am Meer: Mit den richtigen Tricks lässt sich in den Ferien zuhause viel Energie einsparen. Quelle: Pixabay
Urlaub am Meer: Mit den richtigen Tricks lässt sich in den Ferien zuhause viel Energie einsparen. Quelle: Pixabay

Router, die selbstverständlichen Dauerläufer

Telefon und Internet per WLAN immer und überall in der Wohnung, geht klar. Aber in der Ferienzeit, wenn tatsächlich keiner im Haus ist? Ein WLAN-Router im Dauerbetrieb macht sich auf der Stromrechnung bemerkbar. Selbst wenn der Nutzer das WLAN nicht verwendet, etwa nachts, zieht das Gerät Strom. Vor allem aber während des Urlaubs lohnt sich das Abschalten des Routers. Zwischen 5 bis 20 Watt Strom verbrauchen Router im Durchschnitt. Bei etwa 30 Cent pro Kilowattstunde kostet der Dauerbetrieb des Routers je nach Typ bis zu 44 Euro im Jahr. Eigentlich ziemlich unnötig, oder? Deswegen schalten Sie den Router ruhig mal aus und sparen so bares Geld – gut für die Umwelt und den Geldbeutel. Um den Router auszuschalten, betätigen Sie einfach die Ausschalttaste am Gerät. Einige Modelle besitzen bereits eine Zeitschaltuhr, mit der genau bestimmt werden kann, wann sich das Gerät automatisch ausstellt.

Das könnte Sie auch interessieren

  • /de/shop/warenkorb.html
  • Zum Warenkorb
  • Sie zahlen monatlich
  • Sie zahlen einmalig
  • Ihr Warenkorb ist leer. Fügen Sie jetzt Produkte hinzu!
  • Zum Shop
  • /de/pk/smarthome/produkte.html
  • Warenkorb
  • Warenkorb
  • MSIE [1-9][^0-9]
  • Ihr Browser wird nicht voll unterstützt.
  • Sie benutzen eine Version Ihres Browsers, die nicht vom Portal „Mein E.ON“ unterstützt wird. Daher ist ein Login leider nicht möglich.

    Um das Portal nutzen zu können, führen Sie bitte ein Browser-Update durch oder benutzen Sie einen anderen Browser.

     

  • Schließen