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Solaranlage mieten, pachten, leasen oder finanzieren?

Vor- und Nachteile im Überblick

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Solaranlage mieten oder kaufen? Ganz einfach Vorteile nutzen und Nachteile umgehen
Quelle: E.ON

 Ein geeignetes Dach vorausgesetzt kann fast jeder in Deutschland Strom aus Sonnenergie erzeugen. Die Solaranlage lässt sich mieten, pachten, leasen, kaufen oder über monatliche Raten abbezahlen. Wir zeigen die Vor- und Nachteile.

Die Solaranlage mieten oder kaufen?

Wer eine Solaranlage nicht kaufen möchte, für den gibt es mehrere Alternativen. So kann man die eigene Solaranlage mieten, pachten oder leasen – die Kunden haben die Qual der Wahl. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Finanzierungsformen im Detail? Grundsätzlich gibt es keine einheitlichen Abgrenzungen. Am Ende kommt es daher oftmals auf die Details und kleinen Unterschiede in den Verträgen an. Dennoch lassen sich die Finanzierungsoptionen grob in drei sogenannte Überlassungen aufteilen:

  • Miete:
    Eine Solaranlage mieten ist die wohl bekannteste Form der Überlassung. Dabei sind Wartung und Versicherungen in der Regel inklusive. Die Laufzeit wird dabei üblicherweise vertraglich fixiert und liegt in der Regel bei 15 oder 20 Jahren. Die Kosten betragen je nach Laufzeit, Dachfläche und Anlage 40 bis 100 Euro im Monat. Der Betrag bleibt meistens bis zum Vertragsende konstant. Im Anschluss haben die Kunden in der Regel die Wahl, die Mietdauer zu verlängern, die Anlage zum Zeitwert zu kaufen beziehungsweise sie abbauen zu lassen. Da gut gewartete Photovoltaik-Anlagen mit hochwertiger Technik in der Regel sehr lange halten, sollte man sich jedoch genau überlegen, ob man die Anlage nicht dauerhaft nutzen möchte und gegebenenfalls defekte Module austauschen lässt.
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Miete, Pacht, Leasing – die Qual der Wahl
Sonnenenergie nutzen, aber welche Finanzierung ist sinnvoll? Quelle: Pixabay
  • Pacht:
    Im Kern handelt es sich auch bei der Pacht um eine Überlassung. Im Gegensatz zur Miete lässt sich eine gepachtete Solaranlage aber nicht nur nutzen, um Solarstrom zu erzeugen. Mit ihr können Pächter – so die Definition – auch finanzielle Erträge erzielen, beispielsweise mittels der Einspeisevergütung, also die festgelegte Vergütung von Strommengen nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). Die Details sollten im Vertrag festgehalten sein. Da heutige Solaranlagen aber vorrangig auf den Eigenverbrauch ausgerichtet sind, verliert das Pacht-Modell an Bedeutung.
  • Leasing:
    Bei der dritten Form der Überlassung handelt es sich um das Leasing. Damit ist – ähnlich der Miete und Pacht– die Nutzung eines Objekts gegen Zahlung eines Leasingentgelts verbunden. Im Gegensatz zur Miete muss sich aber ein Kunde im Regelfall selbst um die Wartung der Anlage kümmern und unter Umständen mit Zusatzkosten rechnen. Empfehlenswert ist es daher, die Konditionen und Details im Kleingedruckten vor Vertragsabschluss genau zu studieren.

Solaranlage mieten: Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Der Einstieg in die eigene Stromerzeugung ist so einfach wie nie. Wer trotz gesunkener Preise eine Solaranlage mieten statt kaufen möchte, kann auch ohne Investition eines vier- bis fünfstelligen Euro-Betrags vom ersten Tag an Sonnenstrom erzeugen und sich nachhaltig mit der Energie vom eigenen Dach versorgen.
  • Wer seine Anlage finanzieren lässt, profitiert von einem Komplett-Paket aus einer Hand. Die Wahl der richtigen Module, die Suche nach einem geeigneten Installateur, Wartungen und Checks auch nach der Inbetriebnahme: Um alle das muss man sich im Regelfall nicht kümmern, wenn man seine Solaranlage mieten möchte. Je nach Vertragsdetails können sich die Leistungen aber im Detail von Anbieter zu Anbieter unterscheiden.
  • Finanzierungsangebote decken nicht nur die Solaranlage ab, sondern je nach Angebot mitunter sogar zusätzliche Leistungen, Services oder auch die immer beliebteren Stromspeicher. Mit diesen Solarbatterien wie zum Beispiel dem E.ON Aura lässt sich überschüssiger Sonnenstrom zwischenspeichern, um ihn in den Abendstunden nutzen zu können.

Nachteile

  • Der größte Nachteil, wenn man eine Solaranlage mieten möchte: Sie gehört einem nicht selbst. Je nach Finanzierungsoption bleibt die Anlage dauerhaft in Besitz des Verpächters oder Vermieters.
  • Der Vorteil, sich um nichts kümmern zu müssen, bedeutet natürlich auch, an den Anbieter gebunden zu sein. Überlegen Sie sich also genau, für wen Sie sich entscheiden.
  • Wer eine Solaranlage mieten möchte, sollte das Angebt genau prüfen und auf das Kleingedruckte achten. Vermeintlich günstige Konditionen könnten sich als Lockangebote entpuppen. Achten Sie also auf seriöse, bekannte Solar- und Energieanbieter wie E.ON, die auch noch in zehn oder 20 Jahren am Markt sein werden.
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Miete, Pacht, Leasing – die Qual der Wahl
Mit einer eigenen Solaranlage genießt man viele Vorteile. Quelle: E.ON

Die Lösung: Solaranlage finanzieren, aber selbst besitzen

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Die Lösung: Solaranlage finanzieren, aber selbst besitzen
Quelle: iStock

Von den Vorteilen einer Finanzierung profitieren und die gleichzeitig Nachteile umgehen? Das ist mit einem Ratenkauf möglich. Die Solaranlage kann damit über einen gewünschten Zeitraum von zum Beispiel zehn oder 15 Jahren abbezahlt werden. Die Anlage gehört einem aber vom ersten Tag an selbst. Wer aufwendige Bank- und Behördengänge vermeiden und eine Finanzierung ohne Grundbucheintrag schnell und unkompliziert abwickeln möchte, für den könnten Angebote wie die E.ON Sunrate interessant sein. In fünf Schritten können Eigenheimbesitzer die gewünschte Größe ihrer Photovoltaik-Anlage und die monatliche Rate ermitteln, die Planung mit einem Solarexperten durchsprechen und anschließend den Kreditantrag stellen. Bestandteil des Pakets ist neben der Anlage auch ein virtueller Speicher, die E.ON SolarCloud, mit der die Kunden 100 Prozent ihrer erzeugten Solarenergie selbst nutzen können. Die bisherigen Kosten für die monatliche Stromrechnung entfallen damit.

Mehr Informationen hierzu auch unter https://www.eon-solar.de/photovoltaik-finanzierung

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