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Günstiger als gedacht: So viel kostet ein Elektroauto im täglichen Betrieb

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Günstiger als gedacht: So viel kostet ein Elektroauto im täglichen Betrieb

Elektromobilität wird immer beliebter, aber viele Autofahrer befürchten bei Elektroautos hohe Kosten. Aber was kostet ein Elektroauto, wenn man Betrieb und Wartung einrechnet? Wir geben einen Überblick.

Die gewohnten Antriebstechnologien stehen auf dem Prüfstand, daher denken mittlerweile viele Menschen konkret über den Kauf eines E-Autos nach. Doch sind viele beim Thema Elektromobilität noch zögerlich und schrecken vor vermeintlich hohen Kosten für ein Elektroauto zurück. Denn Elektrofahrzeuge sind in der Anschaffung auf den ersten Blick deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner – und auch die vorherrschende Meinung über zu geringe Reichweiten lässt so manchen Autofahrer zweifeln. Dies belegt eine Umfrage von E.ON in Kooperation mit Statista, bei der insgesamt 2004 Menschen befragt wurden. So käme für 62 Prozent der Befragten zwar grundsätzlich ein Elektrofahrzeug infrage. Teilnehmer, die hingegen kein elektrisches Auto anschaffen würden, gaben mit 70 Prozent nicht zufriedenstellende Reichweiten sowie mit 67 Prozent den Grund „zu teuer“ an. Doch die Gesamtkosten für ein E-Fahrzeug sind gar nicht so hoch, wie viele denken.

E.ON Umfrage Elektromobilität

Einige E-Autos sind jetzt schon günstiger als Verbrenner

Von den auf den ersten Blick höheren Anschaffungskosten für ein E-Auto sollte man sich nicht abschrecken lassen. Zumal man auch berücksichtigen muss, dass viele Stromer serienmäßig mit Vollausstattung daher kommen, weshalb man sie nicht mit dem Basismodell des entsprechenden Verbrenners vergleichen kann. So belohnt beispielsweise Volkswagen Elektroauto-Käufer mit einem hochwertigen Navigationssystem, einem Parkassistenten und allem möglichen technischen Komfort enthalten im Basispreis.

Die eigentlich spannende Frage ist: Was kostet ein Elektroauto über die gesamte Betriebszeit? Hier haben einige elektrischen Flitzer laut neuestem ADAC-Vergleich schon heute die Nase vorn und sind günstiger als die vergleichbarer Verbrenner. In der Gesamtbilanz machen sich vor allem die vergleichsweise geringen laufenden Kosten für Wartung und Betrieb bemerkbar und senken die Gesasmtkosten von elektrischen Autos signifikant.

Kostenvorteil durch geringe Wartungskosten

Auch eine Studie des Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen-Geislingen unterstreicht die Kostenvorteile von Elektroautos über den Lebenszyklus gegenüber konventionellen Fahrzeugen. Demzufolge sparen Besitzer eines Stromers im Vergleich zu Diesel- und Benziner-Fahrern allein bei den Kosten für Inspektionen in zehn Jahren rund 1.500 Euro. Denn ein Elektrofahrzeug besitzt weniger bewegliche Teile in Antriebsstrang und Motor sowie keine Kupplung, die gewartet oder ersetzt werden müsste. Nur die Reifen verschleißen schneller – durch das höhere Drehmoment des E-Mobils haben diese nach etwa 25.000 Kilometern ihr Profil verloren. Wirklich stark wirkt sich dieser Umstand aber nicht auf die Elektroautokosten aus. Denn allein die geringeren Wartungskosten können einen Preisvorteil von circa 150 Euro im Jahr ausmachen.

Förderung für Kurzentschlossene

Ein weiteres Plus: Noch bis Mitte 2019 greift die Bundesregierung Elektroautokäufern außerdem mit 4.000 Euro Zuschuss finanziell unter die Arme, was sich ebenfalls positiv auf die Kosten auswirkt. Dies gilt aber nur für Wagen, deren Neupreis unter 60.000 Euro liegen.

Steuervorteil E-Auto

Und wie sieht es bei den Steuern aus? Bestens! Denn Elektroautos, die erstmals seit dem 18. Mai 2011 zugelassen wurden, sind zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Dies gilt noch bis 31. Dezember 2020. Das macht im Jahr durchschnittlich 66 Euro Ersparnis. Diese Steuerbefreiung gilt allerdings ausschließlich für reine E-Mobile und nicht für Hybridfahrzeuge.

Und noch einen Steuervorteil bietet die Elektromobilität – nämlich beim Firmenwagen: Bisher musste ein Arbeitnehmer, der seinen Firmenwagen privat nutzt, monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern - für den Stromer gibt es nun einen halbierten Satz von 0,5 Prozent. Dies kann ganz schön ins Gewicht fallen. So müsste man dann etwa für einen Mercedes E 350 e Plug-in-Hybrid mit einem Listenpreis von 60.000 Euro nur mit 300 Euro geldwertem Vorteil rechnen. Der vergleichbare Mercedes E 220 d zum Listenpreis von knapp 48.000 Euro wäre dann mit 480 Euro oder mehr belegt.

Laden vs. Tanken: Deutlich geringere Betriebskosten

Vor allem die geringen Betriebskosten fallen im Gesamttvergleich Verbrenner vs. E-Mobil ins Gewicht – besonders die die Kosten für die benötigte Energie. E-Autos werden hauptsächlich zu Hause geladen, in der Regel zum normalen Hauhaltsstromtarif. Der kostet derzeit im bundesdurchschnitt 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Wieviel ein gefahrener Kilometer mit dem elektrischen Auto dann tatsächlich kostet, hängt maßgeblich vom Energieverbrauch des Stromers ab. Ein Beispiel: Der Renault Zoe war 2018 das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland und verbraucht 20,3 kWh je 100 Kilometer. Bei 30 Cent je kWh kommt er also für 6,09 Euro 100 Kilometer weit. Beim BMW i3 (13,6 kWh/100km) wären es 4,08 Euro, beim e-Golf von VW (12,7 kWh/100km) 3,81 Euro. Zum Vergleich: Für einen Golf VII, 1,4 TSI, 122 PS, zahlt man bei einem Durchschnittsverbrauch von 6 Litern derzeit mehr als 8 Euro pro 100 Kilometer (Benzinpreis: 1,39 Euro/Liter).

Unterwegs ist es dagegen manchmal nicht so einfach, die Kosten für das Aufladen im Bick zu behalten. Derzeit können Elektroauto-Besitzer ihre Akkus in Deutschland an weit mehr als 40.000 öffentlichen Ladepunkten laden. Die Kosten dafür sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Bevor man sich also für einen oder mehrere Roaming-Anbieter entscheidet, lohnt es sich, genau darauf zu schauen, wann und wo das Aufladen wieviel kostet. So haben Autofahrer direkten Einfluss auf die Betriebskosten ihres Elektroautos. Einige Anbieter berechnen unterschieliche hohe Preise an den eigenen und den Ladestationen ihrer unterschiedlichen Roaming-Partner, andere machen es dem Nutzer leicht und verlangen überall den gleichen Preis. Beispiel E.ON Drive: Hier beträgt der Preis pro AC-Ladevorgang für Kunden pauschal 5,95 Euro. Eine Schnellladung kostet 8,95 Euro, egal, wie lange der Kunde lädt. Zweites wichtiges Auswahlkriterium für den Anbieter fürs Laden unterwegs: die Verfügbarkeit von Ladestationen an den gewohnten Wegen. Man sollte also genau prüfen, ob auf den Strecken, die man regelmäßig fährt, auch ausreichend öffentliche Ladestationen des Roaming-Anbieters bzw. dessen Netzwerkes installiert sind.

Umwelt schonen und Kosten sparen

Mit elektrischen Autos kann man also auch heute schon nicht nur CO2-Emissionen einsparen, sondern auch bares Geld. Auch die Reichweiten der Fahrzeuge verbessern sich ständig, zudem wird die Ladeinfrastruktur konsequent ausgebaut – inklusive ultraschnellen Ladestationen, die kompatible Fahrzeue in wenigen Minuten vollladen können. Dem Umstieg auf ein Elektroauto steht also eigentlich nichts mehr im Weg.

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