• Bitte geben Sie ihren Suchbegriff ein.
  • /de/eonerleben/tools/suchergebnisse.html
  • true
  • 5
  • 20
  • &defType=dismax&indent=on&qf=title^2.0+description^1.0+body^0.5
  • true
  • false
  • Privat­kunden
  • Geschäfts­kunden
  • E.ON erleben
  • Frag E.ON

So funktioniert Datensicherheit im Smart Home

Quelle: Unsplash
Quelle: Unsplash

Die Datensicherheit im Smart Home ist ein sensibles Thema. Ein vernetztes Zuhause mit einem modernen Smart Home System ist auf der einen Seite nicht nur komfortabel, sondern auch vielfältig und mittlerweile einfach zu bedienen. Heizung, Licht, Kameras & Co. lassen sich bequem per App oder Sprache bedienen. Doch was passiert auf der anderen Seite mit den Daten? Viele Verbraucher wissen nicht, welche Daten insbesondere von großen Anbietern wie Google, Amazon Alexa & Co. erhoben, gespeichert und ausgewertet werden.  Und bei allen praktischen Vorteilen: Muss ein Smart Home überhaupt Daten über die Nutzer sammeln, die für die eigentlichen Funktionen überhaupt nicht relevant sind?

Smarte Haushaltsgeräte ausreichend absichern

Jedes Haushaltsgerät, das auch von außen steuerbar ist, birgt grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko. Gerade „smarte“ Produkte, die nicht ausreichend gesichert sind, könnten Hackern den Weg ins heimische Netzwerk bahnen und dort im schlimmsten Fall Schaden anrichten.

Die populäre Geschichte der halbherzig verschlüsselten Discounter-Kamera, die eigentlich vor Einbrüchen schützen sollte, und dann übers Netz nicht nur unfreiwillige Einblicke ins eigene Wohnzimmer bot, sondern auch das gesamte Netzwerk kaperte, ist nur eines von vielen Beispielen für die hohe Sensibilität der Schnittstellen im Smart Home. Es lohnt sich daher nicht, an der falschen Stelle ein paar Cent zu sparen und auf vermeintliche Schnäppchen von No-Name-Produkten zu setzen. Dabei muss es noch nicht einmal eine fürs Smart Home ausgerichtete Kamera sein.

Ein Smart TV ermöglicht nicht nur Zugang zu tausenden Serien und Filmen, sondern kann auch Einfalltor für fremde Zugriffe sein. Quelle: Unsplash
Ein Smart TV ermöglicht nicht nur Zugang zu tausenden Serien und Filmen, sondern kann auch Einfalltor für fremde Zugriffe sein. Quelle: Unsplash

Selbst früher analoge Geräte wie Fernseher sind heutzutage online und bieten zahlreiche Zusatzfunktionen wie das Streamen populärer Serien und Filme an – bieten im schlimmsten Fall aber auch ein Einfallstor für Hacker, die über die eingebaute Kamera Zugriff auf das heimische Wohnzimmer erhalten. Das kann, wie im Falle eines britischen Pärchens, zu einer äußerst peinlichen Situation führen.

Anbieter smart Lautsprecher werten mitunter Kundenaufnahmen aus. Quelle: Unsplash
Anbieter smart Lautsprecher werten mitunter Kundenaufnahmen aus. Quelle: Unsplash

Oder der günstige Thermomix-Klon mit dem – undokumentierten – Potential, Hobbyköche und Küchenfeen bei der Essenszubereitung zu belauschen. Ganz zu schweigen von Google Home, Siri, Amazon Alexa und Co., die im Zweifelsfall zuhören, wann nachts die Kühlschranktür aufgeht, wer früh um drei ein Taxi ruft und wie oft die 16-jährige Tochter Liebeskummerlieder hört. Angeblich sollen die Anbieter sogar gezielt Kundenaufnahmen mithören, um die Qualität der smarten Lautsprecher zu verbessern. Ob das den nichts ahnenden Verbrauchern recht ist?

Auch ein Smart Home kann innerhalb eines geschlossenen Systems existieren

Doch bei aller Vorsicht und Sorge: Smart Home muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass jeder mithören und mitsehen kann. Im Gegenteil: Kunden können von den Vorteilen profitieren, ohne dass die Daten nach außen dringen. Denn es gibt Lösungen für ein vernetztes Zuhause innerhalb eines geschlossenen System. Wer dennoch nicht auf gewisse Features verzichten will und weiterhin von unterwegs – und damit außerhalb eines geschlossenen Systems – zum Beispiel das Licht oder die Heizung steuern möchte, kann sein Smart Home mit ein paar gezielten Maßnahmen vor Fremdzugriffen sichern lassen, wie sie auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt:

Ein sicheres Passwort erhöht die Sicherheit ungemein. Quelle: Unsplash
Ein sicheres Passwort erhöht die Sicherheit ungemein. Quelle: Unsplash
  1. Sicherheit vor dem Kauf klären: Ob Staubsaugerroboter, Sprachassistent oder Beleuchtungssystem: Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, ob eine verschlüsselte Kommunikation aktiviert werden kann, ob der Hersteller auch langfristig Sicherheits-Update bereitstellt.

  2. Datenerhebungen ausschließen: Fragen oder prüfen Sie nach, ob das Gerät Statistikdaten oder gar Sprachprotokolle an den Hersteller übermittelt und zu welchem Zweck, und ob man diese meist ab Werk voreingestellte Funktion – wie übrigens bei Sprachassistenten möglich – auch deaktivieren kann. Und ändern Sie die Datenschutzeinstellungen entsprechend.

  3. Standard-Passwort ändern: Die meisten „smarten“ Geräte werden mit einem voreingestellten Standard-Passwort geliefert. Hacker wissen, dass viele Nutzer dies der Bequemlichkeit halber unverändert in Betrieb nehmen, obwohl es meist sehr einfach gegen ein individuelles, sicheres Passwort geändert werden kann.

  4. Verschlüsselte Verbindung: Achten Sie darauf, dass die Datenübertragung zwischen Ihren Geräten verschlüsselt erfolgt.

  5. Netzwerk abtrennen: Richten Sie für Ihre Smart-Home-Geräte über den Router ein separates Netzwerk ein, damit die intelligenten Hausgeräte keine Verbindung zu sensiblen Daten oder Geräten haben.

  6. Gäste-Netzwerk einrichten: Richten Sie für WLAN-bedürftige Gäste ein separates Netzwerk ein, das keine Verbindung zu Ihren smarten Geräten hat. So verhindern Sie, dass – mit den Freunden – auch ihr Netzpasswort am Ende des Besuchs das Haus verlässt.

  7. Internetverbindung prüfen: Nicht jedes Gerät benötigt wirklich einen Internet-Anschluss. Deaktivieren Sie daher die oft werkseitig eingestellte UPnP- (Universal Plug and Play) Funktion, die automatisch eine Internet-Verbindung herstellt, und verbinden Sie nur die Geräte mit dem Internet, für deren Funktionalität dies wirklich notwendig ist.

  8. VPN-Zugang einrichten: Wer Rasensprenger oder Beleuchtung aus der Ferne steuern möchte, sollte zur Sicherheit einen Virtual-Private-Network-, also VPN-Zugang einrichten, um Zugriffen vorzubeugen. Viele Router bieten diese umfassende Möglichkeit der Absicherung bereits an.

  9. Über Cloud-unabhängige Smart-Home-Lösung nachdenken: Mit einer Cloud-unabhängigen Lösung, die mittlerweile einige Hersteller anbieten, verlegen Sie die Smart-Home-Zentrale ins eigene Haus und ersparen ihren intelligenten Haushaltshelfern den Zugriff aufs Internet. Der Einsatz zahlreicher Smart-Home-Geräte – von der Gartenbeleuchtung bis zur Küchenmaschine – bietet nämlich auch ganz ohne Internet-Zugriff einen Komfortgewinn.

  10. WLAN ausschalten: Und ein ganz simpler, aber hocheffektiver „Trick“ zum Schluss: Schalten Sie Ihr WLAN doch einfach aus, wenn Sie es nicht benötigen. Und schon ist Ihr Smart Home geschützt. Ganz sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

  • /de/shop/warenkorb.html
  • Zum Warenkorb
  • Sie zahlen monatlich
  • Sie zahlen einmalig
  • Ihr Warenkorb ist leer. Fügen Sie jetzt Produkte hinzu!
  • Zum Shop
  • /de/pk/smarthome/produkte.html
  • Warenkorb
  • Warenkorb
  • MSIE [1-9][^0-9]
  • Ihr Browser wird nicht voll unterstützt.
  • Sie benutzen eine Version Ihres Browsers, die nicht vom Portal „Mein E.ON“ unterstützt wird. Daher ist ein Login leider nicht möglich.

    Um das Portal nutzen zu können, führen Sie bitte ein Browser-Update durch oder benutzen Sie einen anderen Browser.

     

  • Schließen