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Smart Home – meine ersten Erfahrungen mit intelligenten Steckdosen

Ein Smart Home kann voller guter Ideen stecken. Dabei stehen Komfort, Sicherheit und Energiesparen hoch im Kurs. Ob intelligente Steckdosen tatsächlich Alleskönner sind, habe ich jetzt mal zuhause ausprobiert.

Devolo snarte Steckdose

Geschenke sind manchmal schwierig. Es gibt sicher niemanden, der sich nicht schon einmal über ein Präsent zumindest gewundert hat. Oder das ihm peinlich war. Oder das sogar Ärger ausgelöst hat. So schlimm kam es diesmal nicht, aber nach dem Auspacken hatte ich wohl ein Fragezeichen im Gesicht: Warum schenken mir gute Freunde ein Smart-Home-Starterpaket von Devolo? Was soll ich mit zwei intelligenten, via Internet und Smartphone steuerbaren Steckdosen in meiner 60-Quadratmeter-Wohnung? Für mein Chalet in den Schweizer Bergen wäre es nicht nötig gewesen, weil ich keines habe. Und auch keine Finca auf Malle (bin ich Boris Becker?). Vielleicht war das Geschenk ja als gut getarntes Kompliment für meine technischen Fertigkeiten gemeint, von denen ich selbst allerdings nicht so überzeugt bin. Nach einem kurzen Check im Internet ist mir aber klar, dass ich mich mit den Komponenten ernsthaft beschäftigen muss. Gute Bewertungen und eine riesige Produktfamilie. Zumindest stimmen schon mal Design und Haptik.

Smart Home Control will immer am Netz sein

Wie bei jeder ernsthaften Smart-Home-Geschichte muss zuerst die universelle Steuereinheit ans Netz. Bei Devolo heißt das gute Stück Home Control Zentrale und ist mit zwei Handgriffen in der Steckdose und per LAN-Kabel mit meinem Router verbunden. Das war einfach.

Anschließend richte ich mir auf der Devolo-Seite ein Benutzerkonto ein und lade mir die App auf mein Smartphone. Devolo funktioniert über eine Cloud, die aber zumindest auf einem Server in Aachen gehostet wird. Schön, dass meine Daten nicht um die halbe Welt geschickt werden. Die beiden Steckdosen-Aufsätze sind auch gleich über das Menü registriert, es kann losgehen. Damit stehen mir zwei Funktionen zur Verfügung: Ein-/Ausschalten sowie Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte messen. Zweites finde ich auf Anhieb spannender.  

Devolo Home Control Zentrale
smarte Steckdose steuert Kaffeemaschine
Eine populäre, aber vielleicht überbewertete Anwendung: Smarte Steckdosen machen es möglich, die Kaffeemaschine schon vom Bett aus zu starten. Oder aus der Ferne zu prüfen, ob man die Maschine auch wieder ausgeschaltet hat. Wenigstens verbraucht sie nicht viel Strom @devolo

Was können Smart Home Komponenten?

Wer das Internet nach den Begriffen „Kaffeemaschine programmieren“ absucht, erhält knapp 200.000 Treffer. Es scheint sehr spannend zu sein, den Brühvorgang des morgendlichen Kaffees zu starten, während man noch im Bett liegt. Auch in seiner Eigenwerbung preist Devolo diese Möglichkeit als ultimatives Erlebnis an.

Trotz leichter Zweifel daran, ob mein Leben so wesentlich besser wird, baue ich dann genau diese Versuchsanordnung auf: Wasser in den Tank, Kaffeepulver in die Filtertüte, Stecker in mein neues smartes Spielzeug und Schalter auf Start. Nichts passiert, was schon mal gut ist. Nun Smartphone raus und Steckdose aktiviert. Geht später auch vom Nordpol aus, immerhin. Und siehe da: Meine Kaffeemaschine legt los wie geplant. Theoretisch könnte ich sie nach dem Brühen wiederum per App vom Netz nehmen, aber das kann sie schon selbst. Doch wie viel Strom habe ich nun verbraucht? Erfreuliche Antwort: Nur ganze 50 Wattstunden pro Kanne à ca. fünf kleiner Tassen! Das ist sensationell wenig, im Jahr bekomme ich da rund 1.100 Tassen Filterkaffee für lediglich 11 Kilowattstunden Strom. Gemessen an meinem jährlichen Stromkonsum von 1600 Kilowattstunden ist das eine zu vernachlässigende Größe. Um an der Stelle herumzuspielen, ist mir meine smarte Steckdose zu kostbar.

Strom sparen im Smarten Zuhause

Was mich aber schon immer nervt, sind die vielen Stand-by-Verbraucher im Wohnzimmer. Da hängen rund um die Uhr der Fernseher mit seiner eigenen Soundbar, der Satelliten-Receiver, der Blu-Ray-Spieler und der Festplattenrecorder am Netz und saugen fleißig Strom, während ich arbeite oder ein paar Tage außer Haus bin. Ganz ausschalten ist schlecht, weil dann meine Serien nicht aufgezeichnet werden. Aber mit meiner cleveren Neuerwerbung gibt es eine Lösung. Auf meinem Tablet stelle ich Zeitfenster ein, so dass Serien weiterhin aufgezeichnet werden. Ansonsten per Fingerdruck alles aus, was dann so richtig Strom spart. Und falls ich es zu nächtlicher Stunde einmal vergessen sollte, klappt das auch prima von unterwegs.

smarte Steckdose
Gelungenes Design und hohe Sicherheit: Die intelligenten Steckdosen von Devolo können Geräte ein- und ausschalten sowie den verbrauchten Strom messen @devolo

Mehr Sicherheit mit smarten Steckdosen

Ganz ähnlich halte ich es jetzt mit dem Aufladen meines Tablets. Klar, es kann nichts passieren – aber warum soll das Ding von morgens bis abends am Netz sein, wenn der Akku nach zwei Stunden schon wieder zu 100 Prozent voll ist? Ab sofort stecke ich es morgens ein, sobald ich aus dem Haus gehe. Und gegen Mittag schalte ich die smarte Steckdose einfach wieder komplett aus. Das gibt mir ein gutes Gefühl zusätzlicher Sicherheit, selbst wenn der Einspareffekt hier nur klein ist. Ein Tablet verbraucht nämlich nur Strom für rund vier Euro pro Jahr. Diesen Sicherheitsaspekt hätte ich ebenfalls wahnsinnig gerne beim Elektroherd, aber das funktioniert leider nicht: Starkstrom-Anschlüsse würden die Devolo-Komponenten überfordern. Stattdessen kann man aber sehr schön messen, wie viel Strom andere Küchengeräte wie der Kühlschrank oder ein Wasserkocher ziehen. Hier wird schnell klar, dass Energiespargeräte erhebliches Potenzial haben, um die Stromrechnung niedrig zu halten. Außerdem können ungewöhnliche Verbräuche ein Hinweis darauf sein, dass ein Gerät über kurz oder lang ein technisches Problem bekommt.

Spaß mit smarten Geräten

Inzwischen habe ich meine Smart-Home-Steckdosen richtig lieb gewonnen. Beispiel Einbruchschutz: Vor meinen Urlaubsreisen schließe ich immer ein paar Lampen und den Fernseher darüber ans Netz an. Jetzt kann ich praktisch ferngesteuert Licht an, Licht aus, TV an, TV aus spielen, was von außen sicher realer wirkt als eine simple Zeitschaltuhr. Und Übernachtungsgäste lernen mein Smart Home ebenfalls kennen, wenn auch manchmal auf die harte Tour. Eine aktivierte Stereoanlage, die über den intelligenten Stecker angeschlossen ist, ergibt eine prima Weckanlage für alle Langschläfer. Die schalte ich gerne schon mal ein, wenn ich auf dem Rückweg vom Bäcker bin. Der Effekt übertrifft den Start einer Kaffeemaschine jedenfalls um Längen.

Das smarte Starter Set aus Zentrale und Schalt-Messsteckdosen ist im E.ON Smart Home Shop erhältlich.

smarte Steckdose mit Waschmaschine
Sauber und sicher: Das Devolo-System erkennt, wie lange die Waschmaschine läuft und informiert über das Ende des Waschganges. Per App kann die Maschine dann unterwegs vom Netz genommen werden @devolo

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