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Richtig heizen - die 9 besten Tipps

Heizungsthermostat regulieren

In der kalten Jahreszeit laufen die Heizungen wieder auf Hochtouren. Was kaum jemand weiß: über 70% des Energieverbrauchs in deutschen Häusern und Wohnungen entstehen durch das Heizen. Doch wie heizt man eigentlich richtig? Wer diese Tipps beherzigt, spart Energie und Geld, schafft ein angenehmes Raumklima und beugt gleichzeitig Schimmel vor. Wir erklären Ihnen wie's funktioniert.

Kurzfassung: Mit diesen einfachen Tipps richtig heizen und Heizkosten sparen

-> 1. Heizung richtig einstellen
Die Zahlen auf dem Thermostat haben eine Bedeutung - wer sie kennt heizt gezielt ohne ständig nachjustieren zu müssen.
-> 2. Temperatur in Gradschritten anpassen
Eine um ein Grad niedrigere Temperatur sorgt für einen rund sechs Prozent geringeren Energieverbrauch.
-> 3. Richtig lüften
Mindestens zwei mal täglich für 5-15 Minuten stoßlüften hilft dabei, das Raumklima zu verbessern. Dauergekippte Fenster sind dagegen kontraproduktiv.
-> 4. Schimmel vermeiden durch weniger Feuchtigkeit
Feuchte Luft immer sofort herauslüften und kalte Wände vermeiden. Je Zimmer gibt es spezielle Empfehlungen.
-> 5. Zu trockene Luft im Winter vermeiden
Feuchte Tücher und Wasserschalen sorgen für ein angenehmes Raumklima. Vorsicht bei Luftbefeuchtern.
-> 6. Heizkörper freihalten
Sofas und Vorhänge for dem Radiator verhindern eine ideale Wärmeverteilung.
-> 7. Rollläden nachts schließen
Rollläden wirken wie eine zusätzliche Isolierung. Wenn sie abends herabgelassen werden, bleiben bis zu 20 Prozent mehr Raumwärme erhalten.
-> 8. Heizung bei Abwesenheit regulieren
Heizung auch bei längeren Abwesenheiten am besten nie ganz abstellen, sondern maximal auf 16°C herunterregulieren.
-> 9. Heizung entlüften
Wenn der Heizkörper gluckert und nicht mehr richtig wärmt, hilft es in vielen Fällen, ihn zu entlüften.

Tipp #1: Heizung richtig einstellen

Wir alle drehen an ihm, aber fast niemand weiß, wie man es richtig bedient: das Heizungsthermostat. Tatsächlich haben die Zahlen und Striche auf dem Thermostat eine Bedeutung: Den Ziffern werden grobe Temperaturen zugeordnet, die Striche beschreiben Zwischenstufen – ähnlich wie beim Backofen. Ein Strich entspricht dabei ca. einem Grad Celsius. Wer das weiß, ist dem richtigen Heizen schon einen Schritt näher.
Denn daraus ergeben sich auch optimale Einstellungen für verschiedene Räume. Nachfolgend eine Übersicht der Stufen, die von den meisten Menschen als angenehm empfunden werden:

Stufe Temperatur (ungefähre Angabe) Geeignet für
* Frostschutz, 5 °C Leerstehende Wohnungen / unbewohnte häuser
1 12°C -
2 16°C Sehr selten benutzte Zimmer
2,5 18°C Schlafzimmer, Küche, Schimmelvermeidung
3 20°C Wohnräume, Bad
4 24°C Bad
5 28°C  

Für die meisten Wohnräume bieten sich die Stufen 2-4 an. Stufe 2,5, die circa 18°C entspricht, sollte in schimmelanfälligen Häusern und Wohnungen die Untergrenze sein, da kühle Räume die Schimmelbildung begünstigen. Zimmer, die nur sehr selten benutzt werden und mit einer Tür verschlossen sind können kühler sein, kälter als 16°C Grad sollten aber auch diese nicht werden. Für Schlafzimmer und Küche sind 17 bzw. 18°C (Stufe 2,5) optimal, im Wohnzimmer hat sich eine Temperatur von 20°C etabliert (Stufe 3) und im Bad sind, je nach Wohlfbefinden, 20 bis 24°C (Stufe 3-4) empfehlenswert. Wer zusätzlich Energie sparen will, kann die Heizung in Bad und Wohnzimmer nachts um 4 bis 5 Grad herunterdrehen.

Nahaufnahme Heizungsthermostat
Die Zahlen auf dem Thermostat sind eine gute Orientierungshilfe um Heizkosten zu sparen. Quelle: E.ON

Tipp #2: Temperatur in Gradschritten anpassen und Heizkosten sparen

Das Thermostat gibt also einen guten Anhaltspunkt für die Regulierung der Temperatur. Da jedoch jeder Raum anders ist und Menschen ein individuelles Wärmeempfinden haben, gilt: Probieren geht über Studieren. Ist ein Zimmer zu warm oder zu kalt? Dann lieber die Temperatur in Gradschritten anpassen. Hier hat es sich bewährt, erst einmal um einen Strich (ca. ein Grad Celsius) nach oben oder unten zu drehen – nicht um eine ganze Stufe. Der Grund: Bereits 1°C weniger Wärme kann bei Bestands- und Altbauten – je nach Außentemperatur – einen bis zu 6 Prozent geringeren Energieverbrauch bedeuten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 000 kWh Erdgas sind das rund 100 Euro im Jahr. Wenn Sie richtig heizen, freut sich der Geldbeutel also mit.

Übrigens: Ist ein Raum kalt, wird es nicht schneller warm, wenn das Thermostat auf Stufe 5 gedreht wird – sie hört nur später auf zu heizen. Stellen Sie also immer die Temperatur ein, die Sie am Ende auch erreichen möchten, um nicht unnötig viel Energie zu verbrauchen. Wer seine Heizung ohne viel Drehen regulieren möchte, hat mit smarten Thermostaten zudem die Möglichkeit Raumtemperaturen und automatische Zeitpläne für einzelne Heizkörper festzulegen. 

Geldbeutel mit Euro-Scheinen und Münzen
Da freut sich der Geldbeutel: Wer in Gradschritten reguliert spart Energie und Heizkosten. Quelle: Pixabay

Tipp #3: Richtig lüften

Wer richtig heizen will, muss auch lüften können. Stoßlüften ist effektiver als das Fenster zu kippen – diese Erkenntnis hat sich inzwischen weitläufig durchgesetzt. Doch jetzt müssen wir alle stark sein: Auch an eiskalten Wintertagen sollte mehrmals täglich gelüftet werden, mindestens zwei Mal. Für das Stoßlüften reichen im Winter rund fünf Minuten pro Raum aus, ideal ist es, wenn ein Durchzug erzeugt werden kann. Im Sommer dürfen die Fenster gerne 15 bis 20 Minuten geöffnet bleiben, damit sich die frische Luft überall verteilen kann.

Übrigens: Durch das Lüften geht unterm Strich keine Energie verloren, denn frische, kalte Luft heizt sich schnell wieder auf. Wichtig ist dabei nur, dass die Heizkörper während des Lüftens heruntergedreht werden – so entsteht ein angenehmes Raumklima und Sie sparen Heizkosten. Ständig gekippte Fenster haben dagegen einen gegenteiligen Effekt, denn sie verhindern einen effektiven Luftaustausch und senken die Temperatur, was einen höheren Energieverbrauch zur Folge hat.

Frau öffnet Fenster
Wer richtig lüftet, verbraucht kaum Heizenergie. Quelle: E.ON

Tipp #4: Schimmel vermeiden durch weniger Feuchtigkeit

Wer die vorherigen Schritte befolgt, wird auch Schritt vier schnell meistern: Denn wenn die Raumtemperatur über 18°C liegt und regelmäßig gelüftet wird, hat es der Schimmel schwer. Schimmel entsteht durch Feuchtigkeit, die bei Kälte kondensiert. Diese Luftfeuchtigkeit können wir nicht verhindern, da sie durch normales Wohnen – also Atmen, Kochen oder Duschen – erzeugt wird. Warme Wände verhindern aber, dass sich Feuchtigkeit schnell niederschlägt und warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Aus diesem Grund ist es wichtig, in allen bewohnten Räumen zu heizen. Wer regelmäßig lüftet, sorgt zudem dafür, dass trockene Luft in die Räume gelangt, die zusätzlich Feuchtigkeit aufnehmen kann. Folgendes ist dabei für die einzelnen Zimmer zu beachten:

  • Schlafzimmer: Die Tür zum Schlafzimmer sollte insbesondere in Wohnungen ständig geschlossen bleiben, da dies idealerweise der kühlste Raum ist und die feuchte Luft dort sonst an sogenannten Kältebrücken, also Fenstern und Außenwänden – hier vorzugsweise in den Ecken – kondensiert. Besteht die Möglichkeit nachts ein Fenster leicht zu kippen, kann das helfen, Schimmel vorzubeugen. Wenn die Außentemperaturen das nicht zulassen, sollte zumindest morgens und abends stoßgelüftet werden.
  • Küche und Bad: Durch Kochen und Duschen kann schnell viel Feuchtigkeit entstehen. Intensives Stoßlüften macht dieser feuchten Luft den Garaus, bevor sie sich in andere Räume ausbreitet. Das Badezimmer sollte idealerweise über 22°C beheizt werden, damit der Wasserdampf nicht direkt an kalten Wänden und Fließen kondensiert.
    Tipp: Wer mit Deckel kocht reduziert die Menge an Wasserdampf, die in die Küche entweicht und spart Energie.
  • Wohnräume: Viele Zimmerpflanzen oder das Trocknen von Wäsche können die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen stark erhöhen. In diesen Fällen muss vermehrt gelüftet werden. Gerade die Wäsche sollte dabei möglichst nicht in den Wohnräumen getrocknet werden. Wer also die Möglichkeit hat, sollte dafür immer Trockenräume nutzen.
  • Kellerräume: Auch der Keller muss regelmäßig gelüftet werden. Da die Wände hier meist kalt sind, ist Vorsicht beim Lüften an heißen Sommertagen geboten. Der Grund: Warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit als kalte. Trifft die warme Sommerluft also auf kalte Kellerwände, kondensiert die Luftfeuchtigkeit. Dies kann zu Schimmelbildung führen.

Tipp: Spätestens wenn sich an der Fensterscheibe Wassertropfen bilden, ist Lüften angesagt. Damit es nicht so weit kommt, hilft ein Hygrometer dabei, die Feuchtigkeit zu messen. Das Messinstrument gibt es schon für wenige Euro und kann teure Renovierungsmaßnamen verhindern.

Duschkopf in der Dusche
Ist die Wohnung feucht und kalt, hat der Schimmel leichtes Spiel. Quelle: E.ON

Tipp #5: Zu trockene Luft im Winter vermeiden

Während die einen in ihren Wohnungen Schimmel bekämpfen, leiden die anderen unter zu trockener Raumluft im Winter. Spröde Lippen und raue Haut sind das unangenehme Resultat. Doch die trockene Heizungsluft kann auch gesundheitsschädlich sein: Ausgetrocknete Schleimhäute sind anfälliger für Viren und Bakterien und können Erkältungen nicht mehr so gut abwehren. Ist die Luft in der Wohnung zu trocken, sorgen feuchte Tücher oder Schalen mit Wasser für Abhilfe sorgen. Auch Zimmerpflanzen wirken sich positiv auf zu trockene Raumluft aus. Beim richtigen Heizen spielt also nicht nur Heizverhalten eine Rolle, sondern vor allem auch die Luftqualität. 

Achtung: Luftbefeuchter sind mit Vorsicht zu genießen. Wird das Wasser darin nicht oft genug ausgetauscht, können sich Keime bilden, die anschließend in der Luft verteilt werden und das Infektionsrisiko sogar steigern.

Zimmerpflanze
Wenn die Heizung die Luft zu sehr austrocknet, helfen Zimmerpflanzen dabei, die Feuchtigkeit zu erhöhen. Quelle: Pixabay

Tipp #6: Heizkörper freihalten

Damit die Heizung die Wärme richtig an den Raum abgeben kann, müssen die Heizkörper freigehalten werden. Wer etwa abends den Vorhang vor der Heizung zuzieht, schafft einen Hitzestau und verhindert, dass das Zimmer optimal erwärmt wird. Auch Möbelstücke wie ein Regal oder ein Sofa vor dem Heizkörper verhindern ein optimales Aufheizen. Zusätzlich steigen dadurch die Heizkosten.

Gleiches gilt übrigens auch für die Fußbodenheizung: Wer hier großzügig schwere Teppiche ausrollt, verhindert, dass die Wärme optimal aufsteigen kann und an den Raum abgegeben wird. Auch das kann sich negativ auf den Energieverbrauch auswirken.

Heizkörper
Der Heizkörper sollte nicht verdeckt oder zugestellt werden, damit er das Zimmer optimal aufheizen kann. Quelle: E.ON

Tipp #7: Rollläden nachts schließen

Rollläden sind abends nicht nur ein praktischer Sichtschutz, sie isolieren die Räume auch zusätzlich. So kann über Nacht bis zu 20 Prozent mehr Wärme in den Räumen erhalten werden, wenn die Rollläden heruntergelassen sind.

Übrigens: Neben den Fenstern gibt es in jeder Wohnung Stellen, die Wärme durchlassen. Doch Nachdämmen ist meist mit wenig Aufwand möglich, etwa in der Heizkörpernische. Styropordämmplatten mit Aluminium isolieren die Wand und verringern den Wärmeverlust.

Rollladen
Gute Nacht: Wer abends die Rollläden herunterlässt kann bis zu 20% Heizenergie sparen. Quelle: Pixabay

Tipp #8: Heizung bei Abwesenheit regulieren

Gleich vorneweg: Die Heizung bei Abwesenheit zu regulieren, bedeutet nicht, sie abzuschalten. Gerade im Winter sollte stets darauf geachtet werden, dass die Wohnung mindestens 16°C warm ist. Dieser Temperaturbereich gilt als ideale Balance zwischen Kosten und Nutzen – der Energieverbrauch bleibt überschaubar und bei der Rückkehr ist die richtige Raumtemperatur schnell wieder erreicht. Richtig heizen gilt also nicht nur wenn man gerade zuhause ist.

Tipp: Wer seine Heizungstemperaturen immer im Blick haben möchte und gerne in ein bereits wieder aufgewärmtes Zuhause zurückkommt, für den können sich smarte Heizungsthermostate lohnen. Diese können automatisch reguliert und bequem aus der Ferne per App gesteuert werden.

Schlüssel steckt in Tür
Wer im Winter verreist, sollte daran denken die Heizkörper zu regulieren. Quelle: Pixabay

Tipp #9: Heizung entlüften

In vielen Heizkörpern sammelt sich mit der Zeit Luft an. Dann heizen die Geräte jedoch nicht mehr richtig und werden teilweise auch nicht mehr an allen Stellen warm. Ist dies der Fall, sollte der Heizkörper unbedingt entlüftet werden, damit er die Wärme wieder optimal an den Raum abgeben kann.

Entlüftungsventil
Wenn der Radiator gluckert und nicht mehr richtig warm wird, hilft nur eins: Entlüften. Quelle: E.ON

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