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Konsumwahn an Weihnachten und was sonst noch nervt

Weihnachtsgeschenke

Von Geschenkegönnern und Weihnachtsmuffeln

Weihnachten ist bekanntlich die Zeit des Gebens, der Besinnlichkeit – und der rührenden Weihnachtsklassiker in Fernsehen und Radio. Geschenke sind in der heutigen Zeit aber gefühlt der größte Bestandteil der alljährlichen Feiertage. Der Konsumwahn wird jedes Jahr mehr. Weder Oma noch Opa wären auf die Idee gekommen, sich Smartphones im Wert einer Monatsmiete zu wünschen, geschweige denn ihren Kindern zu schenken. Diese Generation konnte sich vermutlich auch noch für „Last Christmas“ & Co ehrlich begeistern.

Doch die Zeiten haben sich geändert: Weihnachtsklassiker in Radio und TV gehen den Leuten mehr und mehr auf die Nerven und auch die Erwartungshaltung an Geschenke steigert sich jährlich und spiegelt sich im Preis wider. Wir haben mal nachgefragt, wie groß die Unterschiede zu damals wirklich sind.

E.ON Weihnachtsumfrage Geschenke

Geschenkewahn unterm Tannenbaum

Das Wettrennen um die tollsten Weihnachtsgeschenke beginnt gefühlt schon Mitte Oktober. Die Fußgängerzonen sind überlaufen, zahlreiche Kreditkarten glühen und die ersten Kollegen und Bekannten verkünden bereits stolz: „Also ich habe alle Geschenke für dieses Jahr schon gekauft.“ Kurz darauf folgt meist in erwartender Haltung die Frage: „Und du?!“

Jedes Jahr spaltet sich die Gesellschaft also erneut: in diejenigen, die schon Wochen vorher alles eingetütet haben, und in jene, die zwei Tage vor Heilig Abend noch schnell per Expressversand zuschlagen. Früher war eine so kurzfristige Lieferung nicht möglich und die Unterschiede zwischen den Geschenken der heutigen Generation und den Babyboomern sind teilweise gravierend.

Eltern sind heute spendabler

Wir haben Eltern gefragt, in welchem Wert sie damals – als sie im Teenageralter waren – Geschenke zu Weihnachten bekommen haben. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) gab dabei an, Geschenke im Wert von maximal 100 Euro bekommen zu haben. Heute greifen die Eltern tiefer in die Tasche, nur noch 36 Prozent schenken ihren Kindern etwas in dieser Preisklasse. Was damals nur einem kleinen Teil vergönnt war, ist heute gar nicht mehr so selten: Knapp jedes dritte Elternteil gibt mittlerweile an, seinem Kind etwas für über 200 Euro zu schenken. Damals erhielten im Durchschnitt nur 13 Prozent der Jugendlichen –also jeder Siebte - etwas in dieser Preisklasse.

Generation verwöhnt

Schon die Generation Y wurde deutlich mehr verwöhnt als ihre Vorgänger. Demnach gibt in etwa jedes dritte Elternteil, das heute im Alter zwischen 18 und 24 ist, an, mit etwa 15 Jahren bereits Geschenke im Wert von 200 Euro oder mehr erhalten zu haben. Bei Eltern, die heute 55 Jahre und älter sind, hat nur jeder Zehnte in der Jugend so teure Geschenke bekommen. Was noch auffällt: Früher waren Mädchen wesentlich bescheidener als Jungs. Sie wünschten sich deutlich öfter Geschenke im Wert von unter 50 Euro als ihre männlichen Altersgenossen. Die ließen es schon damals krachen: Fast doppelt so viele Jungen (18 Prozent) als Mädchen (9 Prozent) wünschten sich etwas für über 200 Euro. Bei der Jugend von heute gibt es diese Geschlechterschere nicht mehr.

Generation verwöhnt

Geschenkwünsche verändern sich

Obwohl die Geschenke, die die der heutigen Eltern in ihrer Jugend bekommen haben, nicht so teuer waren, haben sich immerhin 37 Prozent  von ihnen Geld zu Weihnachten gewünscht. Auf Platz zwei der favorisierten Wünsche der Vergangenheit landet mit 28 Prozent Bekleidung, dicht gefolgt von Büchern (27 Prozent). Bei der Jugend von heute steht Geld zwar ebenfalls noch an erster Stelle, allerdings mit nur 23 Prozent. Auf die zweite Stufe des Siegertreppchens schafft es mit 21 Prozent – wen wundert’s – die Unterhaltungselektronik wie Smartphone, Computer, Fernseher & Co. Der Vorteil für die Eltern von heute: Da die Geräte immer effizienter werden, brauchen sie sich um die Folgekosten der Anschaffung keine Sorgen mehr zu machen. Beispiel Fernseher: Der Röhrenfernseher, den die meisten Eltern noch im Jugendzimmer stehen hatten, verbrauchte viermal mehr als der LED-Flachbildschirm, auf dem ihr Nachwuchs heute Filme streamt oder Videospiele zockt. Letztere sind übrigens das drittliebstes Weihnachtsgeschenk der heutigen Kinder und Jugendlichen, dicht gefolgt von Büchern, Bekleidung und Gutscheinen.

Musik ist nicht mehr Trumpf

Der größte Verlierer unter den Weihnachtsgeschenken: Musik. Nur noch bei sieben Prozent der Jugendlichen steht sie auf der Wunschliste und landet heutzutage auf dem letzten Platz. Dagegen wünschte sich fast ein Viertel der Eltern in der Jugend Musik in Form von Schallplatten, Kassetten oder CDs. Aber auch das ist mit dem ständig wachsenden Angebot von Musikstreaming-Diensten nicht überraschend, da die jüngere Generation hauptsächlich auf dem Smartphone Musik hört. Das wirkt sich übrigens positiv auf den Energieverbrauch im Haushalt aus: Das Hören von Musik über eine Stereoanlage verbraucht viermal so viel Strom wie über das Smartphone. Auf das Jahr gerechnet spart man somit etwa 45 Euro Stromkosten. Die aktuellsten Songs und die neuesten Playlists sind außerdem für wenig Geld im Monat unlimitiert erhältlich. Und bei Spotify, Deezer und Co. hat man sogar die Möglichkeit die Playlists offline anzuhören – was sich ebenfalls positiv auf den Stromverbrauch auswirkt. Kaum jemand macht sich noch die Mühe, sich eine CD zu wünschen, sie zu überspielen und schließlich die Datei auf das Smartphone zu kopieren. Erst recht nicht, wenn eine wesentlich größere Auswahl an Liedern ganz einfach per App zur Verfügung steht und jederzeit abrufbar ist.

Ebenfalls sehr selten auf Wunschzetteln vertreten sind Haustiere. Allerdings waren Kaninchen und Hundewelpen auch damals schon nicht der Renner unterm Weihnachtsbaum. Das freut wahrscheinlich auch heute noch alle Eltern genauso wie damals.

Unterschiede auch zwischen Ost und West

Unterschiede finden sich allerdings nicht nur in den verschiedenen Generationen, sondern auch zwischen Ost und West. Im Osten wünschen sich Kinder und Jugendliche nämlich am häufigsten Geschenke zwischen 100 Euro und 200 Euro. Die Wünsche ihrer Altersgenossen im Westen lassen sich dagegen erst ab 200 Euro aufwärts erfüllen. Im Osten wünschen sich außerdem etwas weniger Kinder und Jugendliche Geld zu Weihnachten.

Ansonsten sind die Wünsche in den neuen und alten Bundesländern heutzutage ziemlich ähnlich. Früher waren die Unterschiede etwas größer: Damals stand im Osten deutlich häufiger Kleidung auf dem Wunschzettel als im Westen. Im Westen waren Bücher und Musik die Vorreiter.

Weihnachtsmuffel und ihre Abneigungen

Jedes Jahr dekorieren, pünktlich zur Vorweihnachtszeit, alle Geschäfte und Bewohner ihre Residenzen mit farbenfrohen Lichterketten. Sie beginnen, wilde Kugelarrangements anzubringen und platzieren zahlreiche Lichtbögen an den Fenstern. Im Radio laufen die immer gleichen Weihnachtshits rauf und runter und auch im Fernsehen wiederholen sich „Sissi“, „Kevin allein zu Haus“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Zwar gehören diese Traditionen irgendwie zu Weihnachten wie das Amen in die Kirche, dennoch finden das längst nicht alle toll.

Weihnachtsmuffel und ihre Abneigungen

Viele Deutsche von Weihnachtsklassikern genervt

Laut einer repräsentativen E.ON Umfrage ist fast jeder vierte Deutsche genervt von ständig laufenden Weihnachtsfilmen. Daher ist es gar nicht verwunderlich, dass immerhin 18 Prozent an den Feiertagen ausschließlich nicht-weihnachtliches Programm anschauen. König unter der Weihnachtsfilmmuffeln ist eindeutig die Streaming-Gemeinschaft: 42 Prozent der Befragten, die ausschließlich Streaming-Dienste wie Netflix und Co. nutzen, vermeiden die Filmklassiker bewusst. Auch die Schleswig-Holsteiner mögen die ständig laufenden Weihnachtsfilme nicht: Ein Viertel von ihnen geht diesen lieber aus dem Weg. Im Gegensatz dazu scheinen die Sachsen und Thüringer große Fans von Sissi & Co. zu sein, knapp ein Fünftel schaut an den Feiertagen ausschließlich Weihnachtsprogramm.

Obwohl Streaming-Dienste scheinbar immer populärer werden, schalten zwei Drittel der Deutschen an den Feiertagen ausschließlich oder überwiegend klassisch den Fernseher ein. Nur fünf Prozent der Deutschen verzichten komplett auf die Flimmerkiste.

Viele Deutsche von Weihnachtsklassikern genervt

Laut einer repräsentativen E.ON Umfrage ist fast jeder vierte Deutsche genervt von ständig laufenden Weihnachtsfilmen. Daher ist es gar nicht verwunderlich, dass immerhin 18 Prozent an den Feiertagen ausschließlich nicht-weihnachtliches Programm anschauen. König unter der Weihnachtsfilmmuffeln ist eindeutig die Streaming-Gemeinschaft: 42 Prozent der Befragten, die ausschließlich Streaming-Dienste wie Netflix und Co. nutzen, vermeiden die Filmklassiker bewusst. Auch die Schleswig-Holsteiner mögen die ständig laufenden Weihnachtsfilme nicht: Ein Viertel von ihnen geht diesen lieber aus dem Weg. Im Gegensatz dazu scheinen die Sachsen und Thüringer große Fans von Sissi & Co. zu sein, knapp ein Fünftel schaut an den Feiertagen ausschließlich Weihnachtsprogramm.

Obwohl Streaming-Dienste scheinbar immer populärer werden, schalten zwei Drittel der Deutschen an den Feiertagen ausschließlich oder überwiegend klassisch den Fernseher ein. Nur fünf Prozent der Deutschen verzichten komplett auf die Flimmerkiste.

Weihnachtslieder im Radio noch unbeliebter

Noch schlimmer als um Kevin und Co. steht es allerdings um Weihnachtslieder, die von morgens bis abends das Radioprogramm füllen. Sie gehen jedem dritten Deutschen auf den Keks. Besonders überraschend ist allerdings auch dieses Ergebnis nicht. Von Mitte November bis Heilig Abend läuft allein „Last Christmas“ Rund 500 Mal pro Tag in den deutschen Radios. In der gesamten Zeit dudelt George Michaels Meisterwerk also etwa 21.000 Mal, bis die Zuhörer wieder aufatmen können.

Würde man den mehr als vierminütigen Song auf einer Stereoanlage so oft abspielen, kostet das nicht nur rund zwei Monate Lebenszeit und vermutlich zahlreiche Nerven, sondern auch mehr als 400 Euro allein an Strom. Auch über Twitter zieht der Klassiker inzwischen weltweit Energie: Dieses Jahr spielt die Netzgemeinde #whamageddon:

Dabei müssen die User versuchen „Last Christmas“ solange wie möglich aus dem Weg zu gehen. Wer auch nur die ersten Töne hört, ist raus. Ausgenommen sind allerdings Cover und Remix-Versionen. Wer es bis Heilig Abend um Mitternacht schafft, das Lied kein einziges Mal gehört zu haben, hat gewonnen.

Weihnachtsdekoration als Schönheitsmanko

Es gibt aber noch mehr weihnachtliche Einflussfaktoren, die deutsche Nerven beanspruchen. Am meisten genervt ist die Bevölkerung nämlich von den Menschenmassen während der Weihnachtszeit – sei es beim Shopping oder am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt. Ganze 41 Prozent fühlen sich hiervon extrem gestört. Knapp ein Fünftel der Befragten kann auf die übertriebenen Blinklichter beim Nachbarn verzichten. Eine Jumbojet-Einflugschneise im Vorgarten kommt also alles andere als gut an. Wenigstens werden die Lämpchen – LED sei Dank – immer sparsamer und verringern so den Kostenfaktor.  Bei acht Prozent der Deutschen sind zudem Weihnachtsmärkte unbeliebt und sogar neun Prozent könnten gut und gerne auf Familientreffen an den Feiertagen verzichten.

Weihnachtsdekoration als Schönheitsmanko

Aber egal ob man sie liebt oder hasst: Wenn man mal ehrlich ist, würde man die eine oder andere Weihnachtstradition, über die man sich aufregt, schmerzlich vermissen, wenn sie plötzlich wegfallen würde.

In diesem Sinne: Frohe Feiertage allen Lesern und viel Spaß mit Kevin, Scrooge und Aschenbrödel!

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