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Einbruchschutz: Mehr Sicherheit für die Wohnung

Einbruchschutz: Mehr Sicherheit für die Wohnung

Wie Täter vorgehen und Sie sich schützen können

Die Tage werden kürzer - die Nächte länger. Die dämmrigen und dunklen Stunden am Tag spielen besonders Einbrechern in die Hände. Eine lange Nacht bietet besonders viel Schutz für Diebe, die nicht entdeckt werden wollen. So jedenfalls die landläufige Meinung, doch ist dem wirklich so? Wir haben die wichtigsten Fakten rund um das Thema Einbruch sowie die besten Tipps der Polizei gesammelt.

Einbruch bei Tag und Nacht

Zwar ist es richtig, dass die Nacht einen guten Schutz für Einbrecher bietet, trotzdem ereignen sich laut Polizei viele Einbrüche auch am Tag und das vor allem in Großstädten. Besonders in den frühen Abendstunden oder während die Bewohner in der Schule und im Büro sind, verschaffen sich die Kriminellen besonders gern Zutritt. Auch Wochenenden nutzen ungebetene Gäste  für einen kurzen „Trip“ in fremde Häuser. Geübte Diebe brauchen nur wenige Sekunden, um eine ungenügend gesicherte Tür oder ein Fenster zu knacken. Ein Kino- oder Restaurantbesuch reicht Einbrechern daher oftmals schon aus, um sich Eintritt zu verschaffen.

Hier schlagen die Täter besonders gerne zu

In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wohnen zwar nur 30,8 Prozent der Bevölkerung, allerdings finden dort 50 Prozent aller Wohnungseinbrüche statt.  Besonders Einbrüche, die tagsüber verübt werden, ereignen sich mehrheitlich in Großstädten, und zwar ganze 56,4 Prozent, weiß Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. Häufig nehmen sich kleine Gruppierungen ein Wohnviertel vor und versuchen in die dortigen Häuser und Wohnungen einzubrechen. In Mehrfamilienhäusern kommen die Kriminellen vermehrt durch Wohnungstüren und eher weniger durch Fenster oder Fenstertüren. Haben die Langfinger allerdings ein Einfamilienhaus im Visier, bevorzugen sie für den Einstieg gerade hier die leicht zu erreichenden Fenster und Fenstertüren. Auch ungesicherte Nebeneingänge und sogenannte „Einstiegshilfen“, wie Mülltonnen oder Leitern, machen den Dieben ein leichtes Spiel. Gekippte Fenster und nicht abgeschlossene Wohnungstüren sind ebenfalls verlockend für die Straftäter, weshalb sich die Bewohner richtig verhalten sollten.

Wie Täter vorgehen und Sie sich schützen können

Der beste Schutz vor Wohnungseinbruch

Laut einer im Auftrag von E.ON durchgeführten YouGov Umfrage hat ein Drittel der Deutschen Angst davor, Opfer eines Wohnungseinbruchs  zu werden. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich allerdings gut vorbeugen: „Die Polizei rät zum Einbau der richtigen aufeinander abgestimmten mechanischen sowie elektronischen Sicherungstechnik und sicherheitsbewusstem Verhalten“, erklärt der Kriminaloberrat Harald Schmidt. Ein hundertprozentiger Schutz lässt sich natürlich nie garantieren, aber mit dem richtigen Maßnahmen-Mix lässt sich das Risiko senken, Opfer eines Einbruches zu werden. Die Polizei empfiehlt beispielsweise gerade während der Urlaubszeit, das An- und Ausschalten des Lichts, sei es durch einen Nachbarn oder auch smarte Lichtsysteme. „Neben Erkenntnissen über ihre Gewohnheiten und ihr Verhalten könnten Straftäter An- oder Abwesenheit der Bewohner ausspähen und dies zur Vorbereitung einer Straftat, zum Beispiel eines Einbruchs nutzen“, klärt Schmidt auf.

Der beste Schutz vor Wohnungseinbruch

6 weitere Verhaltenstipps der Polizei:

  1. Immer alle Türen abschließen.
  2. Gekippte Fenster sind offene Fenster. Auch hier gilt: Immer alle Fenster- Balkon und Terrassentüren komplett verschließen.
  3. Schlüssel niemals draußen verstecken, geübte Diebe finden jedes Versteck.
  4. Keine Hinweise auf Abwesenheit geben, vor allem nicht in der Urlaubszeit.
  5. Immer auf Fremde auf dem eigenen und angrenzenden Grundstücken achten.
  6. Bei dem Verlust eines Schlüssels, unbedingt den Schließzylinder austauschen lassen.

Lösungssysteme für mehr Sicherheit

Für die eigene Sicherheit ist es besonders ratsam, im Falle einer direkten Konfrontation mit einem Einbrecher, niemals den Helden spielen zu wollen. Viel wichtiger ist es von einem guten Versteck aus die Polizei zu informieren und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Ein guter Maßnahmen-Mix, um gar nicht erst in eine solche Situation zu kommen, besteht aus mechanischen und elektronischen Komponenten. Die mechanische Sicherung Ihres Zuhauses sollte logischerweise erst einmal an oberster Stelle stehen, denn was nützt die beste Alarmanlage, wenn das Türschloss nur ungenügenden Schutz bietet. Erweiterte Schlösser und Schließfunktionen setzen potenziellen Eindringlingen extra Widerstand entgegen und sind daher ebenfalls ratsam. „Zusätzlich eingebaute Meldeanlagen (EMA) bieten darüber hinaus besonderen Schutz. Denn durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht“, weiß Kriminaloberrat Harald Schmidt.

Lösungssysteme für mehr Sicherheit

Weitere moderne Sicherungssysteme sind beispielsweise smarte Sicherheitslösungen. Ein Drittel der Deutschen könnte  sich beispielsweise vorstellen, ein Bild auf dem Smartphone zu empfangen, sobald ein ungebetener Gast das Haus oder die Wohnung betritt. Ebenfalls beliebt ist die Möglichkeit, das Licht per App zu steuern, um so beispielsweise auch von Unterwegs oder aus dem Urlaub vorzutäuschen, dass die Wohnräume belebt sind. Bei aller Mechanik und Technik ist allerdings eins besonders wichtig: die eigene Achtsamkeit. Sorgsamer Umgang mit Schlüsseln, Fenstern und Türen sind unabdingbar in Sachen Einbruchschutz.

Wer sich also gut informiert und die entsprechenden Vorkehrungen trifft, gibt den Langfingern so gut wie keine Chance.

E.ON Sicherheits-Ranking

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