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Home Office: So günstig sind die Stromkosten

Ab wann sich Arbeit von zuhause für Arbeitnehmer finanziell lohnt

Home Office ist in Deutschland sehr gefragt: Rund 4,5 Mio. Arbeitnehmer arbeiten regelmäßig von zuhause aus. Knapp 40 Prozent aller Unternehmen ermöglichen Telearbeit im Job – das sind fast doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Warum ist Home Office bei Mitarbeitern und Unternehmen so beliebt?

Photo by Jan Baborák on Unsplash
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Das sind die Vorteile von Home Office für Beschäftigte und Unternehmen

Von zu Hause aus arbeiten zu können, bietet Arbeitnehmern Flexibilität und viele Vorteile. Mitarbeiter sparen zum Beispiel Kosten und Zeit, die sie für den Weg ins Büro aufbringen müssten. Sie können ihre Tätigkeit teils auch ungestörter und besser als im Büro ausüben. Für viele Mitarbeiter ist außerdem die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Motiv - Stichwort "Work-Life-Balance".

Photo by BRUNO CERVERA on Unsplash
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New Work und digitales Arbeiten ist für viele deutsche Unternehmen ein großes Thema. Nicht nur bei E.ON, sondern auch bei vielen anderen Unternehmen in Deutschland hat sich Home Office längst etabliert. Neben den Arbeitnehmern profitieren auch die Arbeitgeber: Sie können von einem flexibleren Einsatz und einer höheren Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter ausgehen. Nachteile, beispielsweise die schwierigere Kommunikation mit den Kollegen, können mit Hilfe digitaler Tools etwa für Videokonferenzen ausgeglichen werden.

Wie aber sieht es beim Thema Home Office eigentlich mit den Stromkosten aus? Wer von zu Hause aus arbeitet, muss schließlich die Energiekosten für die Nutzung von Laptop und Co. tragen, die ansonsten auf die Rechnung des Arbeitgebers gehen. Lohnt sich Home Office aus Kostengründen? Sparen Arbeitnehmer im Home Office Geld, oder zahlen sie für das mobile Arbeiten drauf?

Photo by Agnieszka Boeske on Unsplash
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Ab wann es sich für Mitarbeiter finanziell lohnt, von zu Hause aus zu arbeiten

Nach unseren Berechnungen fallen für einen Tag Heimarbeit am heimischen Schreibtisch etwa 50 Cent* an Strom-Kosten für die Büroausstattung an, also zum Beispiel für die Nutzung von Laptop, Monitor und Drucker. Allerdings verbrauchen Arbeitnehmer zu Hause nicht nur für die IT mehr Strom als üblich. Dadurch, dass sie mehr Zeit in der Wohnung oder im Haus verbringen, nutzen sie auch häufiger Licht, Kaffeemaschine oder Ofen. Diese Energiekosten gehen im Büro auf die Kosten des Arbeitgebers.

Stellt man die Home Office Stromkosten von 50 Cent den Benzinkosten eines Pendlers gegenüber, so ergibt sich folgendes Bild: Aus Kostengründen lohnt sich Home Office für alle Autofahrer bereits, wenn sie für den Weg ins Büro mehr als 5,2 Kilometer zurücklegen. Bei einer größeren Distanz liegen die Benzinkosten des Autos deutlich höher als die Stromkosten im Home-Office. Im Durchschnitt pendeln die Deutschen knapp 17 Kilometer zur Arbeit, viele Arbeitnehmer mit Pkw dürften also bares Geld sparen. Von zu Hause zu arbeiten, ist demnach nicht nur praktisch und zeitgemäß, sondern kann sich auch finanziell lohnen.

Photo by Jannis Lucas on Unsplash
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Stromkosten im Home Office: Mit diesen Tipps sparen Mitarbeiter

Die ohnehin geringen Kosten für das häusliche Arbeitszimmer lassen sich mit ein paar einfachen Tipps weiter senken: Wer den Computer in Pausen herunterfährt, Ladegeräte für Smartphone und Notebook im heimischen Büro nur dann am Netz lässt, wenn sie wirklich gebraucht werden und energieintensive Beleuchtung erneuert (beispielsweise Halogenlampen durch LED-Leuchtkörper), der kann rund ein Viertel der Kosten einsparen. Ein weiterer Tipp: Wer am heimischen Arbeitsplatz noch mehr Strom sparen will, sollte außerdem von Tee auf Kaffee umsteigen. Das Mittagessen kann man in der Mikrowelle statt im Ofen erwärmen. So lassen sich noch einmal bis zu zehn Cent pro Tag einsparen, wenn man von zu Hause aus arbeitet.

* Grundlage für die Berechnungen zum Homeoffice: Angenommen wurde ein durchschnittlicher Benzinverbrauch von 6,7 Litern auf 100 km für die Fahrt mit einem VW Golf, ein Benzinpreis von 1,38 € sowie ein durchschnittlicher Strompreis von 30 Cent/kWh.
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