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Homeoffice: Darum lohnt sich die Arbeit zu Hause

Hier erhalten Sie einen Überblick

Homeoffice wird in Deutschland immer beliebter

Homeoffice ist in Deutschland sehr gefragt: Rund 4,5 Mio. Arbeitnehmer arbeiten regelmäßig von zu Hause aus. Knapp 40 Prozent aller Unternehmen ermöglichen Telearbeit im Job – das sind fast doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Warum ist Homeoffice bei Mitarbeitern und Unternehmen so beliebt? Sparen Arbeitnehmer im Homeoffice Geld oder zahlen Sie für das mobile Arbeiten drauf? Und welche sonstigen Regeln gelten für das Arbeiten daheim?

Photo by Jan Baborák on Unsplash
Photo by Jan Baborák on Unsplash

Homeoffice, Heimarbeit, Telearbeit: Was ist der Unterschied?

Gemeint ist mit allen drei Begriffen eine flexible Arbeitsform, bei der die Beschäftigten nicht an einem Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen sondern im privaten Umfeld arbeiten. Allerdings gibt es kleine Unterschiede.

Homeoffice: Per Definition geht es hierbei um Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis. Dabei ist es egal, ob sie vollumfänglich oder auch nur teilweise von zu Hause aus arbeiten.

Heimarbeit: Hier handelt es sich eigentlich um Selbstständige auf Honorarbasis, die von daheim aus arbeiten. Allerdings werden Heimarbeit und Homeoffice im Alltag oft synonym verwendet.

Telearbeit: Gearbeitet wird hier an einem fest definierten Ort. Dieser muss sich allerdings nicht zwingend in den eigenen vier Wänden befinden.

Homeoffice: Das sagt das Gesetz

Es gibt in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Wenn der Arbeitgeber die Möglichkeit freiwillig anbietet, so regelt er dies meist in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag, in einem gesonderten Telearbeitsvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung.

Auch in einem Tarifvertrag kann die Telearbeit festgelegt werden. Der Arbeitnehmer wiederum ist nicht verpflichtet, im Homeoffice zu arbeiten.

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) muss auch im Homeoffice beachtet werden. Das bedeutet, dass Sie auch daheim eine Ruhezeit von elf Stunden einhalten müssen. Wenn Sie mehr als sechs Stunden arbeiten, steht Ihnen zudem eine 30-minütige Pause zu. Bei mehr als neun Stunden Arbeitszeit müssen Sie eine 45-minütige Pause einlegen.

Sie haben mit Ihrem Arbeitgeber eine wöchentliche Arbeitszeit am Telearbeitsplatz vereinbart? Dann sieht die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) vor, dass Ihr Arbeitgeber für die Ausstattung Ihres Homeoffice zuständig ist (beispielsweise die Bereitstellung eines Notebooks).

Das sind die Vorteile von Home Office für Beschäftigte und Unternehmen

Warum wollen Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten? Von zu Hause tätig sein zu können, bietet den Menschen Flexibilität und viele Vorteile. Mitarbeiter sparen zum Beispiel Kosten und Zeit, die Sie für den Weg ins Büro aufbringen müssten. Sie können ihre Tätigkeit teils auch ungestörter und besser als im Büro ausüben. Für viele Mitarbeiter ist außerdem die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Motiv - Stichwort "Work-Life-Balance".

New Work und digitales Arbeiten ist für viele deutsche Unternehmen ein großes Thema. Nicht nur bei E.ON, sondern auch bei vielen anderen Unternehmen in Deutschland hat sich Homeoffice längst etabliert. Neben den Arbeitnehmern profitieren auch die Arbeitgeber: Sie können von einem flexibleren Einsatz und einer höheren Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter ausgehen.

Nachteile, beispielsweise die schwierigere Kommunikation mit den Kollegen, können mit Hilfe digitaler Tools etwa für Videokonferenzen ausgeglichen werden.

Photo by BRUNO CERVERA on Unsplash
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Vorteile für Arbeitnehmer Vorteile für Arbeitgeber

Flexibilität

Attraktivität am Arbeitsmarkt
Verbesserung der Work-Life-Balance Höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter
Zeitersparnis Mitarbeiter im Homeoffice statistisch gesehen produktiver
Oftmals reduzierte Kosten Unternehmen spart Kosten

Wie aber sieht es beim Thema Homeoffice eigentlich mit den Stromkosten aus? Wer von zu Hause aus arbeitet, muss schließlich die Energiekosten für die Nutzung von Laptop und Co. tragen, die ansonsten auf die Rechnung des Arbeitgebers gehen. Lohnt sich Homeoffice aus Kostengründen?

Ab wann lohnt es sich finanziell, von zu Hause aus zu arbeiten?

Nach unseren Berechnungen fallen für einen Tag Arbeit am heimischen Schreibtisch etwa 50 Cent* Stromkosten für die Büroausstattung an, also zum Beispiel für die Nutzung von Laptop, Monitor und Drucker. Allerdings verbrauchen Sie zu Hause nicht nur für die IT mehr Strom als üblich. Dadurch, dass Sie mehr Zeit in der Wohnung oder im Haus verbringen, nutzen Sie auch häufiger Licht, Kaffeemaschine oder Ofen.

Stellt man die Homeoffice-Stromkosten von 50 Cent den Benzinkosten eines Pendlers gegenüber, so ergibt sich folgendes Bild: Aus Kostengründen lohnt sich Homeoffice für alle Autofahrer bereits, wenn sie für den Weg ins Büro mehr als 5,2 Kilometer zurücklegen. Bei einer größeren Distanz liegen die Benzinkosten des Autos deutlich höher als die Stromkosten im Homeoffice. Im Durchschnitt pendeln die Deutschen knapp 17 Kilometer zur Arbeit, viele Arbeitnehmer mit Pkw dürften also bares Geld sparen. Von zu Hause zu arbeiten, ist demnach nicht nur praktisch und zeitgemäß, sondern kann sich auch finanziell lohnen.

Grundlage für die Berechnungen zum Homeoffice: Angenommen wurde ein durchschnittlicher Benzinverbrauch von 6,7 Litern auf 100 km für die Fahrt mit einem VW Golf, ein Benzinpreis von 1,38 € sowie ein durchschnittlicher Strompreis von 30 Cent/kWh.

Photo by Jannis Lucas on Unsplash
Photo by Jannis Lucas on Unsplash

Stromkosten im Homeoffice: Mit diesen Tipps sparen Mitarbeiter

Die ohnehin geringen Kosten für das häusliche Arbeitszimmer lassen einfach senken:

Wer den Computer in Pausen herunterfährt, Ladegeräte für Smartphone und Notebook im heimischen Büro nur dann am Netz lässt, wenn sie wirklich gebraucht werden und energieintensive Beleuchtung erneuert (beispielsweise Halogenlampen durch LED-Leuchtkörper), kann rund ein Viertel der Kosten einsparen. Wer am heimischen Arbeitsplatz Strom sparen will, sollte zum Beispiel von Tee auf Kaffee umsteigen. Das Mittagessen können Sie in der Mikrowelle statt im Ofen erwärmen. So lassen sich noch einmal bis zu zehn Cent pro Tag einsparen, wenn man von zu Hause aus arbeitet.

Photo by Agnieszka Boeske on Unsplash
Photo by Agnieszka Boeske on Unsplash

Homeoffice-Voraus-setzungen

Was ist zu beachten?

Nicht alle Arbeitnehmer können von zu Hause aus tätig sein: Supermarktverkäufer, Pfleger, Ärzte und Handwerker können gar nicht oder nur wenig im Homeoffice arbeiten. Anders sieht die Sache bei Mitarbeitern der IT, Journalisten oder Vertrieblern aus: Für sie ist die Arbeit im eigenen Zuhause oft kein Problem. Wenn Sie zu der Gruppe gehören, für die eine Homeoffice-Regelung mit dem Arbeitgeber existiert, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

  1. Sorgen Sie zu Hause für eine stabile Internetverbindung.
  2. Vereinbaren Sie Kernarbeitszeiten.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie für Kollegen und Vorgesetzte erreichbar sind.
  4. Bestimmen Sie einen festen Arbeitsplatz.
  5. Kümmern Sie sich um einen bequemen/ergonomischen Schreibtischstuhl.
  6. Arbeiten Sie nur in einem verschließbaren Raum, um Datenschutz gewähren zu können.

Homeoffice steuerlich absetzen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie das heimische Arbeitszimmer von der Steuer absetzen:

  • Wenn Sie das Arbeitszimmer ausschließlich zur Arbeit nutzen.
  • Wenn im Zimmer lediglich Schreibtisch, Stuhl und Bücherregal zu finden sind.
  • Wenn Sie Vollzeit zu Hause tätig sind (bsp. Journalisten, Künstler, Steuerberater, Softwareentwickler).

Befindet sich eine Schlafcouch oder ein TV in dem Raum, sieht die Sache schon etwas anders aus. Auch ein Durchgangszimmer und eine Arbeitsecke sind für die Steuer nicht relevant. Sie arbeiten lediglich ab und zu von daheim aus und haben in der Arbeit keinen eigenen Arbeitsplatz (z.B. Lehrer, Vertreter, Außendienstmitarbeiter)? Dann können Sie jährlich maximal 1.250 Euro steuerlich absetzen

  • Schreibtisch, Stuhl, Arbeitsmaterialien
  • Renovierung des Arbeitszimmers
  • Miete, Heiz- und Stromkosten (anteilig)
  • Bilder, Lampen, Vorhänge, Teppiche

Homeoffice einrichten: So geht‘s

Um möglichst ungestört arbeiten zu können, ist ein eigener, abschließbarer Raum am besten. Dort können Sie sich gut auf Ihre Arbeit konzentrieren. Sollten Sie zu Hause kein eigenes Zimmer zum Arbeiten zur Verfügung haben, können Sie auch Nischen im Wohnzimmer oder Flur zum Arbeitsplatz umfunktionieren.

Achten Sie bei Ihrem PC darauf, dass er auf dem aktuellsten Stand ist. Telefonkonferenzen, Skype oder Ähnliches bieten sich an, um auch weiterhin mit den Kollegen Teambesprechungen abhalten zu können.

Arbeitsplatz im Homeoffice einrichten
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