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Heizkosten sparen: Wir räumen mit den Mythen rund ums Heizen auf

Auch Katzen lieben ein gemütlich warmes Zuhause – wer darauf achtet, richtig zu heizen spart Energie und bares Geld ohne große Komfortverluste. Quelle: Pixabay
Auch Katzen lieben ein gemütlich warmes Zuhause – wer darauf achtet, richtig zu heizen spart Energie und bares Geld ohne große Komfortverluste.
Quelle: Pixabay

Die Wärmegewinnung für Warmwasser und Heizung bildet mit 85 Prozent den mit Abstand größten Energieposten im Privathaushalt – und entsprechendes Sparpotential. Aber wie heizt und spart man eigentlich richtig?

Wir klären die verbreitetsten Irrtümer und Mythen auf und zeigen mit unseren Tipps und einfachen Tricks, wie man hohe Heizkosten und damit Geld sparen kann.

Mythos 1: Ein, zwei Grad weniger fallen nicht ins Gewicht

Oh doch. Und zwar messbar. Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, spart bereits sechs Prozent Energie ein. Und entsprechend Kosten. Je nach Haus- oder Wohnungsgröße lassen sich im Jahr mit einer bewussten Temperatursenkung mehrere hundert Euro sparen.

Mythos 2: Die Wohnung wird schneller warm, wenn man sie voll aufdreht

Das stimmt nicht, denn ein Thermostat ist schließlich kein Wasserhahn: Dreht man ihn ganz auf, werden Wohnung oder Haus daher nicht etwa schneller warm, sondern lediglich heißer. Der wärmesuchende Dreh auf die höchste Stufe bringt die Heizkörper also nicht nur energieverschwendend auf Höchsttemperaturen, sondern durch die zu warme Luft auch die Bewohner unnötig zum Schwitzen. Die gewünschte, angenehme Raumtemperatur ist mit der entsprechend moderaten Einstellung, zum Beispiel Stufe 3, ebenso schnell erreicht.

Mythos 3: Unbeheizte Räume sparen Geld

Grundsätzlich verbrauchen ausgeschaltete Heizungen keine Energie, das stimmt. Wenn aber die Heizkörper in den Nebenräumen die Erwärmung der offenen Räume mit übernehmen müssen, erhöhen sich im Zweifelsfall sogar die Kosten. Außerdem besteht bei unbeheizten Räumen immer Schimmelgefahr. Wer Heizkosten senken will, spart also nicht unbedingt, wenn er einzelne Räume ganz unbeheizt lässt.

Mythos 4: Alle Räume sollten die gleiche Temperatur haben

Das kann man machen, ein sehr viel sinnvollerer Tipp ist es allerdings, für jeden Raum mit etwas Bedacht die optimale Temperatur einzustellen. Im Flur beispielsweise darf diese durch die kürzere Verweildauer deutlich niedriger sein als etwa im Wohnzimmer. Und in Küche oder Schlafzimmer (optimal: 17 bis 20 Grad Celsius) können es ebenfalls ein paar Grad weniger sein. Im Bad liegt die Wohlfühltemperatur meist etwas höher, also bei etwa 21 bis 23 Grad.

Auch eine nächtliche Temperatursenkung um ein paar Grad ist eine sinnvolle Energiesparmaßnahme. Gerade im Schlafzimmer, wo viel Verdunstungsfeuchte anfällt, sollten die Temperaturen aufgrund der höheren Schimmelgefahr jedoch nicht auf unter 15 Grad sinken.

Mythos 5: Es spart Energie, die Heizung beim Verlassen der Wohnung auszuschalten

Diese Rechnung zur Senkung der Heizkosten geht leider nicht auf und ist damit kein guter Tipp. Zum einen, weil das Erwärmen eines komplett ausgekühlten Raumes mehr Energie verbraucht als eine sparsame aber erträgliche Dauertemperatur von 16 oder 17 Grad. Zum anderen begünstigen kühle Wände die Schimmelbildung, was wiederum nicht nur der Bausubstanz, sondern auch der Gesundheit schaden kann.

Selbst bei längerer Abwesenheit, etwa während einer Urlaubsreise, sollte die Raumtemperatur daher 15 Grad nicht unterschreiten. Tipp: Programmierbare Thermostate oder Smart Home Technik helfen, die Heizenergie sinnvoll zu nutzen.

Mythos 6: Immer schön gleichmäßig lüften

Frische Luft ist wichtig, keine Frage. Wer allerdings rund um die Uhr Fenster „auf Kipp“ stellt, heizt buchstäblich zum Fenster hinaus und erhöht den Energieverbrauch und die Heizkosten.

Energiesparend – und besser für das Raumklima – ist mehrfaches Stoßlüften pro Tag, also „Durchzug“ mit zwei geöffneten Fenstern, für etwa drei bis fünf Minuten. So kann feuchte und verbrauchte Raumluft effizient entweichen und Frischluft einströmen, ohne dass Möbel und Wände vollständig abkühlen. Der Energieverlust bleibt mit diesem Tipp gering - richtig heizen, heißt eben auch: richtig lüften.

Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, spart bereits sechs Prozent Energie ein. Quelle: Pixabay
Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, spart bereits sechs Prozent Energie ein. Quelle: Pixabay

Mythos 7: Geschlossene Vorhänge halten die Wärme im Raum

Ja und nein: Diese Regel greift nur dann, wenn es sich um kurze Vorhänge handelt oder die Heizkörper nicht vor den Fenstern stehen. Lange Vorhänge können die Luftzirkulation der dahinterstehenden Heizung sogar blockieren und damit die Wärme ungewollt vom Raum abschirmen - das sorgt für höhere Kosten. Einen positiven, energiesparenden Effekt haben Rollläden, die nachts heruntergelassen werden.

Mythos 8: Wenn die Heizungsanlage läuft, braucht man sich nicht kümmern

Klar: Wenn die Öl- oder Gasheizung für wohlige Wärme und heißes Wasser sorgt, scheint alles ok. Allerdings schützt nur eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage vor bösen Überraschungen und einem plötzlichen Ausfall der Heizung. Ein weiterer Tipp ist es, die Heizkörper regelmäßig zu entlüften, also überschüssige Luft aus dem Heizkreis zu entfernen. Wer den Verbrauch nachhaltig weiter senken will, sollte außerdem über eine Dämmung des Gebäudes nachdenken. Sie reduziert den Wärmeverlust, spart bares Geld und CO2-Emissionen. Wer noch mehr für den Klimaschutz und die Senkung der Energiekosten tun will, kann auf erneuerbare Energien setzen und seine Heizung entsprechend modernisieren.

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