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Heizkörper entlüften: Einfach und schnell

Entlüftungsventil Heizkörper

Ihr Heizkörper gluckert und wird nicht mehr richtig warm? Dann kann es sein, dass er entlüftet werden muss. In vielen Heizkörpern sammelt sich mit der Zeit Luft im Heizsystem an, die dafür sorgt, dass das warme Wasser aus dem Kreislauf den Heizkörper nicht mehr optimal erwärmt.

In folgenden Fällen sollten Sie Ihren Heizkörper entlüften:

  • Der Heizkörper gluckert oder zischt
  • Der Heizkörper wird (stellenweise) nicht mehr richtig warm
  • Der Heizkörper wurde neu installiert oder ausgetauscht

Der Grund: Durch das Entlüften verbessern Sie Wärmekomfort und Heizkraft in Ihrem Zuhause erheblich und Sie sparen gleichzeitig Energie und Heizkosten.

1. Werkzeug bereitlegen

Bevor es der Luft in den Heizkörpern an den Kragen geht, sollten Sie ein paar Vorkehrungen treffen. Überprüfen Sie daher zuerst, ob Sie folgende Hilfsmittel im Haus haben:

  • Entlüftungsschlüssel
  • Schlitzschraubenzieher
  • Auffangbehältnis (z.B. Plastikschüssel, leerer Joghurtbecher, alte Tasse)
  • Handtuch oder Lappen
  • Gummihandschuhe
  • Optional: Zange/Schraubenschlüssel

Achtung: Manche Entlüftungsventile lassen sich nur mit einem speziellen Schlüssel öffnen, während andere auch/nur mit einem Schlitzschraubendreher geöffnet werden können. Werfen Sie daher im Vorfeld einen Blick auf das Entlüftungsventil. Wenn Sie beide Werkzeuge verwenden können und zur Verfügung haben, benutzen Sie immer den Entlüftungsschlüssel.

Diese Werkzeuge benötigen Sie
Diese Utensilien sollten Sie vor dem Entlüften griffbereit haben. Quelle: E.ON

2. Umwälzpumpe abstellen

Damit die Umwälzpumpe (auch Heizungspumpe genannt) nicht weiter Luft in Ihren Heizkörper pumpt, stellen Sie diese ab. Sie befindet sich bei Zentralheizungen neben dem Brennwertkessel. Warten Sie danach 30 - 60 Minuten, damit sich die Luft oben im Heizsystem sammeln kann.

Falls Sie mehrere Heizkörper entlüften, beginnen Sie – bei mehrgeschossigen Häusern – mit dem Obersten und arbeiten Sie sich nach unten vor. Alternativ beginnen Sie mit dem letzten Heizkörper in Ihrem Heizkreislauf.

Wenn Sie in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus wohnen, gibt es womöglich ein Absperrventil, das Ihren Heizungsstrang vorübergehend vom Heizkreislauf trennt. Fragen Sie in diesem Fall am besten bei Ihrem Hausmeister oder Vermieter nach. Informieren sollten Sie diese ohnehin, da möglicherweise nach dem Entlüftungsvorgang Wasser in das Heizsystem nachgefüllt werden muss. Besteht das Problem dauerhaft, sprechen Sie mit dem Hauseigentümer darüber einen Fachmann heranzuziehen.

Umwälzpumpe abstellen
Falls möglich, stellen Sie Ihre Umwälzpumpe ab. Quelle: E.ON

3. Thermostat aufdrehen

Drehen sie die Heizungsthermostate der Heizkörper, den Sie entlüften möchten, auf die höchste Stufe. Bei den meisten Thermostaten ist das die Stufe 5.

Warten Sie danach ein paar Minuten.

Heizungsthermostat aufdrehen
Das Heizungsthermostat sollte voll aufgedreht werden. Quelle: E.ON

4. Entlüftungsventil nach unten drehen

Das Entlüftungsventil befindet sich meist auf Höhe des Heizungsthermostates am anderen Ende des Heizkörpers. Bevor Sie anfangen die Heizung zu entlüften, achten Sie darauf, dass die Öffnung des Ventils nach unten gerichtet ist. So sorgen Sie dafür, dass das Wasser später kontrolliert in den Auffangbehälter tropft und nicht seitlich am Ventil herunterläuft. Ist die Öffnung nach oben oder zur Seite gerichtet, versuchen Sie das ganze Ventil per Hand nach unten zu drehen. Ist das zu schwerfällig, können Sie sich auch mit einem Schraubenschlüssel oder einer Zange behelfen. Seien Sie hier aber besonders vorsichtig, um das Ventil nicht zu beschädigen.

Achtung: Drehen Sie noch nicht an der Schraube im Inneren des Ventils. Diese wird erst im nächsten Schritt mit dem Vierkantschlüssel oder dem Schraubenzieher geöffnet.

Entlüftungsventil nach unten drehen
Zeigt die Öffnung des Ventils nach unten, fällt das Entlüften leichter. Quelle: E.ON

5. Heizkörper entlüften

Bevor Sie mit der Entlüftung beginnen, ziehen Sie sich Ihre Handschuhe an. Damit verhindern Sie, dass Sie sich am womöglich heißen, ausfließenden Heizungswasser verbrühen.

  1. Halten Sie das Auffanggefäß unter das Entlüftungsventil
  2. Drehen Sie das Ventil mit dem Schlüssel (alternativ: Schraubenzieher) langsam gegen den Uhrzeigersinn auf. Drehen Sie das Ventil dabei bestenfalls nicht komplett auf – eine halbe Umdrehung genügt. Unter Umständen hören Sie nun ein Zischen: Das ist die Luft die aus dem Heizkörper tritt.
  3. Warten Sie nun bis Wasser aus dem Ventil kommt und fangen Sie dieses mit Ihrem Behälter auf. Drehen Sie das Ventil schnellstmöglich wieder zu, sobald nur noch Wasser und keine Luft mehr austritt.
  4. Drehen Sie nun das Thermostat zurück auf seine Ausgangsposition. Welche Stufe zu welchem Raum passt, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema richtig Heizen.
  5. Schalten Sie die Umwälzpumpe wieder an.
  6. Überprüfen Sie den Wasserdruck im Heizsystem und füllen Sie gegebenenfalls Wasser nach.
  7. Fertig!
Heizung entlüften
Der Entlüftungsvorgang dauert pro Heizkörper nur etwa fünf Minuten. Quelle: E.ON

Muss nach dem Entlüften Wasser nachgefüllt werden?

Prüfen Sie nach dem Entlüften den Wasserdruck im Heizsystem. Ist der Druck zu niedrig, füllen Sie ein wenig Wasser nach. Wie das funktioniert, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung der Heizung. 

Wann muss ich meine Heizung entlüften?

Indikatoren für eine überfällige Entlüftung des Heizkörpers sind gluckernde oder zischende Störgeräusche sowie die Wärmeabgabe des Heizkörpers selbst: Wird dieser nicht mehr gleichmäßig warm, hat sich womöglich zu viel Luft darin angesammelt. 

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Heizkörper ihre Wärme optimal an den Raum abgeben, sollte sie vor jeder Heizperiode entlüften. Erfolgt ein Austausch der Heizung oder des Heizkörpers, sollten diese in jedem Fall entlüftet werden.

Der Heizkörper bleibt auch nach dem Entlüften kalt

In manchen Fällen kann es sein, dass der Heizkörper auch nach dem Entlüften kalt bleibt. Dies kann zahlreiche Gründe haben. Überprüfen Sie daher folgende Fehlerquellen:

  • Die Heizung oder Umwälzpumpe ist noch abgestellt
  • Das Heizungsthermostat ist zu niedrig eingestellt
  • Die Sensoren messen eine zu hohe (Außen-)Temperatur
  • Die Heizung hat keinen Brennstoff mehr (Öl, Pellets, Gas, etc.)

Können Sie diese möglichen Ursachen ausschließen, fragen Sie einen Experten um Rat. Dieser kann Ihnen bei der Fehlersuche helfen und Ihre Heizung im Zweifel auch gleich reparieren.

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