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Formel E 2019/20: Neue Maßstäbe für die E-Mobilität

Erstmals am Start in der Formel-E-Saison 2019/20: Das Team TAG Heuer Porsche. Quelle: Formel E Team Porsche
Erstmals am Start in der Formel-E-Saison 2019/20: Das Team TAG Heuer Porsche. Quelle: Formel E Team Porsche

In der Formel-E-Saison 2019/20 kämpfen zwölf Teams, 24 Fahrer und insgesamt zehn Automobilhersteller – darunter Audi, BMW, Mercedes und erstmals Porsche – um die Weltmeisterschaft der elektrischen Straßenrennserie. Neben dem sportlichen Wettbewerb setzt die Formula E auch neue Maßstäbe für die E-Mobilität von morgen.

Formel E – Technik und Innovation für die E-Mobilität von morgen

Der Veranstalter – der Automobil-Dachverband FIA – ist davon überzeugt, dass Elektrofahrzeuge ihr volles umweltschonendes Potential nur dann erreichen, wenn sie zu 100 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ziel der FIA-Formula-E-Rennserie ist es daher, mit leistungsstarken elektrischen Rennfahrzeugen zu zeigen, zu welchen Spitzenleistungen Elektromobilität fähig ist. Zudem sollen deren innovative Technologien fortwährend verbessert und so der weltweite Klimaschutz vorangetrieben werden. So können nach und nach auch neue Modelle von Elektrofahrzeugen für den Endverbraucher von Innovationen aus der E-Rennserie profitieren. Natürlich haben solche Nachhaltigkeitsziele auch konkrete Folgen auf die Durchführung der Rennen.

Der Formel-E-Stromverbrauch

Die Rennserie will den für Großveranstaltungen typischen Stromverbrauch zunehmend senken. Für die letzte Saison ermittelten die Betreiber einen beispielhaften Verbrauch von knapp 8.000 kWh – plus/minus 1.000 kWh – pro Renntag. Für das Laden der Autos, Fahrer-, Besucher- und Pressebereiche wird damit also pro Renntag etwa so viel Strom verbraucht wie in 1.170 Privathaushalte pro Tag.
Ein großer und wachsender Teil des benötigten Stroms für den „Rennzirkus“ stammt dabei allerdings, je nach regionalen Gegebenheiten, aus erneuerbaren Energiequellen. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist die hundertprozentige Klimaneutralität der Formula-E-Rennserie.

Nachhaltigkeit im E-Motorsport

Im Gegensatz zu herkömmlichen Motorsport-Veranstaltungen, zielen die Veranstalter der Formula-E-Rennen daher in nahezu jeder Hinsicht auf eine Verringerung des Ressourcenverbrauchs. Weil nicht immer sichergestellt werden kann, dass der Strom vor Ort klimafreundlich produziert wird und verlässlich zur Verfügung steht, werden die Rennboliden mit speziellen Generatoren aufgeladen. Diese werden allerdings nicht etwa mit Diesel betrieben, sondern von zu 100 % erneuerbarem Glyzerin-Treibstoff. Außerdem kommen Formel-E-, im Gegensatz zu Formel-1-Autos, pro Rennen beispielsweise nur mit einen einzigen Satz Allwetter-Hybrid-Reifen aus, und die Streckenplanung nutzt innerstädtische Parcours und benötigt keine eigene Infrastruktur. Dass die Parkplatzsituation dadurch für Zuschauer oft schwierig wird, ist übrigens einkalkuliert: Die Veranstalter der Formel-E-Rennen ermuntern Besucher ausdrücklich zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Ebenso wird der Formula-E-Rennkalender im Hinblick auf einen geringstmöglichen logistischen Aufwand Jahr für Jahr optimiert.

Leise zur Formel-E-Spitzengeschwindigkeit: Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team. Quelle: Formel E Team Mercedes
Leise zur Formel-E-Spitzengeschwindigkeit: Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team. Quelle: Formel E Team Mercedes

Die Rennen: Attack-Mode und Formel-E-Fanboost für noch mehr Spannung

Im Gegensatz zur Formel 1, finden in der Formel E Qualifying, Rennen und Training an einem Tag statt. Die Rennen selbst dauern 45 Minuten plus eine Runde.

Neben dem regulären 200-kW-Rennmodus gilt für jeden Fahrer der verpflichtende Einsatz des Attack-Mode, in dem er mit der maximalen Leistung von insgesamt 235 kW durch die sogenannte Attack-Zone fährt. Erst 60 Minuten vor Rennbeginn erfahren die Teams, wie viele Leistungssteigerungen ihnen bei diesem Rennen zur Verfügung stehen. Diese zusätzliche Beschleunigungsreserve können die Formel-E-Piloten während eines Rennens für Überholmanöver oder zum Verteidigen ihrer Position nutzen.

Mit dem Formel-E-Fanboost hat dabei auch die Racing-Community die Möglichkeit, online ins Renngeschehen einzugreifen und Lieblingsfahrern mit ihrer Stimme eine zusätzliche Leistungssteigerungsoption zwischen 240 und 250 kW zu schenken.

Nach sechstägiger Online-Abstimmung vor den Rennen können die fünf Piloten mit den meisten Stimmen in der zweiten Rennhälfte einmalig zusätzliche Leistung abrufen. Je nach Bedarf in einem kurzen aber kraftvollen Energieschub, oder für einen längeren Spurt.
Den freigeschalteten Formel-E-Fanboost, wie auch den Attack-Mode, erkennen Zuschauer durch farbige LEDs am Lichtbogen über dem Cockpit: Der aktivierte Fanboost leuchtet violett, der Attack-Mode blau.

Formel E Porsche Auto
Formel-E-Auto in Fakten: Der neue Porsche 99X Electric. Quelle: Formel E Team Porsche

Die Technik der Formula E: Einheitliche Chassis und Batterien

In der aktuellen Saison 2019/2020 nutzen alle Teams das neue, sogenannte Gen2-Chassis, ebenso dieselbe McLaren-Batterie. Selbst entwickeln können die Teams ihren E-Motor, die Hinterradaufhängung, Kühlung und Software. Neun der zwölf Teams treten außerdem mit einem eigens konstruierten Antriebsstrang an.
Der futuristische, rein elektrische Formel-E-Rennwagen Gen2 verfügt über die doppelte Energiespeicherkapazität des ersten Formula-E-Fahrzeugs, Gen1, und kann dank seiner höheren Reichweite nun ein komplettes Rennen durchfahren. Das kleinere „Gepäck“ der Teams spart Ressourcen, Transportkosten und Zeit, und die Rennen sind ohne den früher obligatorischen Fahrzeugwechsel auch für Zuschauer noch spannender als zuvor.

Formel E: Spitzengeschwindigkeit und Leistung

Auch die Kennzahlen der Strom-Boliden können sich sehen lassen: 335 PS (250 kW) ist die maximale Formel-E-Leistung, 280 km/h die Höchstgeschwindigkeit. Und mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden, stehen die leisen E-Rennwagen ihrer traditionellen Rennsport-Konkurrenz in nichts nach.
Dabei ist die Formula E – vielleicht überraschend – nicht komplett geräuschlos. Besuchern, und vor allem Anwohnern, der überwiegend innerstädtischen Renn-Parcours dürfte das hochfrequente Schnurren der E-Motoren jedoch deutlich lieber sein, als der ohrenbetäubende Lärm der „Königsklasse“ Formel 1.

Formel-E-Gründungsmitglied: Das Team Audi Sport Abt Schäffler. Quelle: Formel E Team Audi
Formel-E-Gründungsmitglied: Das Team Audi Sport Abt Schäffler. Quelle: Formel E Team Audi

Deutsches Highlight der Formel E: Berlin 2020

Mit Audi Sport Abt Schäffler, Mercedes EQ und dem neuen Team TAG Heuer Porsche FE kommen erstmals drei der zwölf antretenden Teams aus Deutschland.

Besonderes Highlight für sie, ebenso wie für die deutschen Formel-E-Fahrer Daniel Abt (Audi), Maximilian Günther (BMW i Andretti), den früheren DTM-Meister von 2015 Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) und den dreifachen Le-Mans-Gesamtsieger André Lotterer (Tag Heuer Porsche), ist der heimische E-Prix am 21. Juni 2020 in Berlin Tempelhof. Auch in dieser Saison werden sich viele Motorsportfreunde die Formel E Berlin 2020 nicht entgehen lassen, denn die Rennstrecke ist bereits seit der ersten Saison Teil der Championship und gilt nicht zuletzt dank der begeisterten Fan-Gemeinde als ein Höhepunkt der Serie.

Neben Berlin führt der Formel-E-Rennkalender die Zuschauer in der Saison 2019/2020 über 14 Rennen in zwölf spannende Städte auf fünf Kontinenten, darunter London, Rom, Marrakesch, New York, Paris, Jakarta und Mexiko City. Karten für die Formel E Berlin 2020 gibt es hier.

Unter den internationalen Formula-E-Fahrern findet sich mit Felipe Massa übrigens auch ein alter Bekannter aller Rennsport-Fans: Der brasilianische Formel-1-Vizeweltmeister von 2008 fährt seit 2018 für das monegassische Venturi-Racing-Team.

Formel E und Formel 1 im Rennen um Klimaneutralität

Einen weiteren, ausgesprochen spannenden, Wettbewerb abseits der Rennstrecke kann sich die Formel-E übrigens außerdem auf die Fahnen schreiben: Bis 2030 plant nun auch die Formel 1 den Einsatz nachhaltigerer Kraftstoffe und den Wechsel auf erneuerbare Energien bei der Stromversorgung sowie den Ausgleich von unvermeidbaren Emissionen durch Aufforstungsprojekte. Damit zielt nun auch die Kraftstoff-Königsklasse auf die Klimaneutralität ihrer Veranstaltungen und hat damit überraschend das Rennen um den Titel „Grüne Rennserie der Zukunft“ eröffnet.

Formel–E-Meisterschaft 2019/20: Live im TV und im Stream

Formel-E-Fans in Deutschland können jedes Rennen im Fernsehen oder im Live-Stream verfolgen. Eurosport hat sich die Rechte für die Formel-E-Übertragung gesichert, in Deutschland haben die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF außerdem die Veranstaltungen lizenziert. Hier gibt es aktuelle Informationen zur Formel E im TV und im Live Stream und Ticker.

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