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FOMO - Was Sie tun können gegen die Angst, etwas zu verpassen

Fear of missing out, also die ständige Angst, etwas zu verpassen, ist ein soziales Phänomen, das sich vor allem über die zunehmende Online-Erreichbarkeit und Social Media verstärkt hat. Was genau dahinter steckt und was Sie tun können gegen die ewige Unzufriedenheit, erklären wir Ihnen hier.

In aller Kürze:

  • Fear of missing out = Angst, etwas zu verpassen
  • FOMO kann verschiedene Lebensbereiche und Generationen betreffen
  • FOMO wird durch die sozialen Medien verstärkt
  • Gegen FOMO hilft es, offline zu gehen, bewusste Entscheidungen zu treffen und Zeit mit sich selbst zu genießen
  • JOMO, joy of missing out, ist eine Gegenbewegung zu FOMO

Was ist FOMO?

FOMO steht für die englischen Begriffe fear of missing out - das heißt für die Angst, etwas zu verpassen. Nicht selten ist in diesem Zusammenhang vor allem von jungen Menschen die Rede, die mit dem großen Angebot an möglichen Optionen überfordert sind. Ständig befinden sie sich auf der Suche nach etwas Besserem und geben sich nie zufrieden. Während man auf einer Party ist, denkt man beispielsweise darüber nach, wie viel mehr Spaß man möglicherweise auf einer anderen Party gehabt hätte, zu der man an diesem Abend ebenfalls eingeladen war. FOMO ist jedoch nicht auf eine Generation beschränkt und kann viele Lebensbereiche betreffen. Wir können uns nicht nur in Bezug auf unsere Freizeitgestaltung, sondern auch bei der Studien- und Berufswahl, der Partnersuche, unserer Kleidung oder dem eigenen Smartphone über eventuell bessere Alternativen den Kopf zerbrechen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Einen nicht unwesentlichen Beitrag zur FOMO leistet Social Media. Auf verschiedenen Plattformen können wir uns die Highlights aus dem Leben von Freunden, Prominenten und Influencern ansehen. So entsteht häufig der Eindruck, unsere Mitmenschen würden schönere und aufregendere Dinge erleben als wir selbst. Schnell beschleicht uns ein Gefühl der Unzufriedenheit, nachdem wir uns etwa die Urlaubsbilder anderer Menschen angesehen haben, während wir selbst bei Regenwetter zuhause sitzen.

Die Folgen von FOMO

Dass das Phänomen FOMO nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt die Wissenschaft. Laut einer Studie (JIM, 2014) verbringen 64 Prozent der Jugendlichen in Deutschland mehr Zeit mit dem Smartphone als sie gerne würden. Grund ist der andauernde Drang, auf das Handy zu schauen, um keine neuen Facebook- und Instagram-Posts zu verpassen oder die Nachrichten der Freunde nicht zu lange aufzuschieben. Deshalb nutzt etwa jeder Jugendliche durchschnittlich alle 23 Minuten den Nachrichtendienst WhatsApp.

Doch FOMO ist keine reine Social-Media-Krankheit. Auch erfolgreiche Bestseller, die einer ganzen Generation eine Beziehungsunfähigkeit aufgrund von Bindungsängsten und Selbstoptimierungswahn bescheinigen, sprechen für das Phänomen. Dass heutzutage mehr Menschen als früher Probleme damit haben, sich für einen Partner zu entscheiden und langfristig zu binden, entspricht aber vermutlich nicht ganz der Realität. Die Anzahl der Menschen mit einem unsicheren Bindungsstil oder ohne einen Partner ist seit Jahrzehnten konstant, die Scheidungsrate sogar stetig sinkend. Eine forsa-Studie der NEON (2014) zeigt, dass die jungen Deutschen gerne Beziehungen führen und dass 81 Prozent der Singles nicht freiwillig allein sind.

Fakt ist also: Wir alle sehnen uns nach einer festen Bindung. Jedoch sind es die Ansprüche an eine Partnerschaft, die sich verändert haben. Sicherheit allein ist nicht mehr ausreichend. Mehr als früher soll der Partner für viele heute möglichst perfekt sein und der eigenen Selbstoptimierung nutzen. Aufgrund dieser hohen Ansprüche fällt es teilweise schwer, sich auf eine Person einzulassen. Soziale Medien geben uns das Gefühl, da draußen würden noch unzählige andere Menschen und Bindungsmöglichkeiten auf uns warten, die nur einen Klick auf der Dating-Plattform entfernt sind. So wird die Angst, etwas Besseres zu verpassen, auch hier zum ständigen Begleiter.

FOMO macht uns zu unzufriedenen und ständig gestressten Menschen. Die Angst erschwert es uns, Bindungen einzugehen, Entscheidungen zu treffen oder einfach mal den Moment zu genießen. Teilweise wird von akuten Stresssymptomen wie zum Beispiel Schwitzen, Herzrasen oder dem zwanghaften Aktualisieren von sozialen Plattformen berichtet. Dass diese andauernde innere Unruhe über kurz oder lang zu Burn-Out, Herzinfarkt oder Depressionen führen kann, ist naheliegend. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, wenn Sie selbst schon einmal FOMO erlebt haben.

Ihre Freunde machen einen Ausflug und Sie sind nicht dabei? Das kann schnell zu FOMO führen. Quelle: E.ON

Aus FOMO wird JOMO

Wer den Moment genießt und nicht an seiner Entscheidung zweifelt, muss sich weder schämen noch Angst davor haben, etwas Besseres zu verpassen. Im Gegenteil – sich festzulegen und, statt in die Social Media Welt der anderen Menschen, mutig ins Hier und Jetzt einzutauchen, tut uns gut. Diese Einstellung steckt hinter dem Begriff JOMO. Er ist eine Abkürzung für joy of missing out und damit die Gegenbewegung zu FOMO. Hier geht es darum, sich bewusst zu machen, dass die Beziehung, der Urlaub oder der Job unserer Mitmenschen zwar in den sozialen Medien besonders ansprechend erscheinen mögen. Jedoch können wir mit unserem eigenen Leben auch ziemlich zufrieden sein. Wir stellen Ihnen fünf Tipps vor, wie aus Ihrer FOMO ganz einfach JOMO wird:

Weniger online sein

Ständig online sein, das heißt, ständig mit einem Bein in den Social Media Kanälen der anderen zu stehen und sich mit ihnen zu vergleichen. Das macht auf Dauer unglücklich. Deshalb ist es sinnvoll, ab und zu das Handy wegzulegen und offline zu gehen. Hilfreich können dabei Apps sein, die soziale Medien je nach Einstellungen für einen bestimmten Zeitraum blockieren und uns über die eigenen Nutzungsmuster informieren. Für diejenigen, die es alleine nicht schaffen, Abstand von der Online-Welt zu nehmen, werden sogenannte Digital Detox Seminare angeboten.

Hinter die Kulissen blicken

Das, was wir auf Social Media zu sehen bekommen, entspricht oft nicht der Realität, sondern ist eine beschönigte Scheinwelt, die nur die besten Erlebnisse unserer Mitmenschen zeigt. Wer das verstanden hat, ist schon einen Schritt weiter auf dem Weg zur JOMO. Wenn wir zum Beispiel durch die sozialen Medien besonders neidisch auf ein Festival blicken, stellen wir es uns oft viel großartiger vor als es in Wirklichkeit ist. In dem Fall kann es helfen, an das zu denken, was an diesem Festival möglicherweise keinen Spaß machen würde. Denken Sie an lange Schlangen vor den Toiletten, dreckige Duschen oder den Sonnenbrand, und schon erscheint das Gesehene nur noch halb so verlockend.

Vorlieben kennen

Was ist mir wichtig? Was macht mir wirklich Spaß? Stellen Sie sich diese Fragen, um herauszufinden, wo Ihre Prioritäten liegen. So können Sie sich mit Überzeugung für oder gegen etwas entscheiden, ohne neidisch auf die möglichen Alternativen zu blicken. Vielleicht fällt Ihnen beim Beantworten dieser Fragen auch auf, dass Sie wiederholt bei den gleichen Themen FOMO verspüren. Sollten Sie also merken, dass sie immer Angst bekommen, etwas zu verpassen, wenn Bekannte Urlaubsbilder von traumhaften Inseln posten, wäre es sicher eine gute Idee, selbst mal wieder zu verreisen. Das kann Abhilfe schaffen, ob sie nun an der Ostsee, in der Toskana oder in Thailand Urlaub machen.

Fokussieren

Achten Sie darauf, immer nur eine Sache auf einmal zu machen, und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf sie. Multitasking sollten Sie vermeiden. Versuchen Sie, stärker im gegenwärtigen Moment präsent zu sein.

Zufrieden werden

Machen Sie sich klar, was bei Ihnen alles gut läuft, worüber Sie sich glücklich schätzen können und warum Sie sich bewusst für Ihren Partner oder Ihren Job entschieden haben. Möglicherweise wird es eine Zeit dauern, bis Ihnen die entsprechenden Antworten einfallen und Sie die positive Einstellung in den Alltag integriert haben. Früher oder später werden Sie jedoch merken, dass es keinen Grund gibt, sich dauernd mit anderen zu vergleichen, aber sehr wohl einen, mit dem eigenen Leben im Hier und Jetzt zufrieden zu sein.

Einfach den Moment genießen: Nehmen Sie sich Zeit für sich und machen Sie sich keine Gedanken um andere Menschen. Quelle: E.ON

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