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Erneuerbare Energien einfach erklärt

Erneuerbare Energien

Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme: Die Quellen erneuerbarer Energie sind meistens bekannt – auch, dass sie umweltschonender sind und weniger Abgase produzieren als fossile Energieträger wie Kohle oder Erdgas.

Doch wie funktioniert die Energieerzeugung mit Hilfe der Natur genau? Welche Möglichkeiten gibt es – und welchen Anteil besitzen regenerative Energien an der gesamten Energieproduktion? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu diesem Thema: erneuerbare Energien, einfach erklärt.



Was sind erneuerbare Energien?

Wie werden erneuerbare Energien erzeugt?
  • Sonne erzeugt Strom in Solarzellen.
  • Wind erzeugt Strom in Windkraftanlagen.
  • Wasser erzeugt Strom in Wasserkraftwerken.
  • Aus Biomasse werden Biogas, Strom, Wärme und Kraftstoffe erzeugt.
  • Aus Erdwärme wird Strom oder Heizwärme erzeugt. Das nennt sich Geothermie.

Als erneuerbare Energien werden Energiequellen bezeichnet, die nicht zur Neige gehen: Die Energieträger können sich entweder selbst regenerieren oder sind tatsächlich unbegrenzt verfügbar. Zu den erneuerbaren Energien zählen Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, aus Biomasse gewonnenes Biogas und Geothermie. Weitere gebräuchliche Namen sind regenerative Energien oder alternative Energiequellen. Ihnen gegenüber stehen die fossilen Energieträger – wie Erdöl oder Kohle –, die sich nicht erneuern lassen. 

Gemeinsam mit E.ON ein Teil der Energiewende werden

E.ON liefert seinen Kunden bereits seit mehreren Jahren einen Strommix, der zu über der Hälfte aus erneuerbaren Energien besteht. Emissionen, auf die wir als Unternehmen direkt Einfluss nehmen können, möchten wir stetig weiter reduzieren, um bis 2040 CO2-neutral zu werden und unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten.


Leonhard Birnbaum,
CEO E.ON SE

„Mit unseren Energienetzen und Kundenlösungen sorgen wir für eine nachhaltige, digitale und dezentrale Energiewelt – und damit eine lebenswerte Zukunft.“

E.ON Photovoltaik

Eigenen nachhaltigen Strom erzeugen

Produzieren Sie mit einer Photovoltaikanlage von E.ON Ihren eigenen nachhaltigen Solarstrom. Wir machen es Ihnen einfach: Mit Hilfe unseres Solarrechners ermitteln Sie in nur wenigen Schritten, wie viel Solar-Potenzial auf Ihrem Dach schlummert.
E.ON Elektromobilität

Ökostrom für Ihre Ladestation

Laden Sie Ihr Elektroauto mit einer Wallbox von E.ON schnell und einfach auf. Und finden Sie den passenden Ökostrom-Tarif für Ihre Ladestation bei uns.

Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen

Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme: Wir zeigen Ihnen, wie die nachhaltige Energieerzeugung mithilfe von erneuerbaren Energien funktioniert – und das ganz ohne physikalisches Grundwissen.

 

Funktionsweise Solaranlage

Solarenergie

Mithilfe der Sonne und Solaranlagen können private Haushalte eigenen Strom produzieren und sogar speichern.

Windenergie

Windenergie

Wir zeigen Ihnen, wie aus Wind Energie erzeugt werden kann und welche Arten von Windrädern es gibt.

Wasserkraft

Wasserkraft

Wussten Sie, dass es verschiedene Arten von Wasserkraftwerken gibt? Wir erklären Ihnen, wie diese funktionieren.

Biomasse

In Biogasanlagen wird Biomasse zur Energieproduktion genutzt. Es entsteht sowohl nachhaltig erzeugter Strom als auch Biogas.

Erdwärme

Erdwärme

Durch Erdwärme kann nicht nur Ökostrom erzeugt werden, sondern auch Häuser geheizt werden.



Erneuerbare Energien: Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
Die Erzeugung von Ökostrom aus erneuerbaren Energien ist CO2-neutral. Man spricht auch von „sauberer Energie". Vor allem Solar- und Windkraft sind stark witterungsabhängig.
Die Nutzung von regenerativen Energieträgern reduziert den Verbrauch von fossilen Energiequellen, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Die Verfügbarkeit muss noch weiter erhöht werden, vor allem für die Weiterentwicklung von Speicherlösungen.
Erneuerbare Energiequellen sind weltweit vorhanden. Lange Transportweg entfallen, die regionale Wirtschaft wird unterstützt.
Der Bau der Anlagen stellt teilweise einen großen Eingriff in die Umwelt dar, beispielsweise bei der Errichtung von Wasserkraftanlagen.
Windkraft, Solaranlage

Auch wenn die erneuerbaren Energien einen großen Anteil am Strommix ausmachen, sind sie aktuell aber noch nicht in der Lage, unseren gesamten Strombedarf zu decken. Obwohl 2019 laut der Energiemarktstudie 2020 des BDEW ca. 57 % der installierten Leistung aller Stromerzeugungsanlagen in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammt, erzeugten diese nur rund 41 % des gesamten Stroms.

Die Herausforderung: Vor allem Wind- und Solarenergie sind witterungsabhängig. Scheint die Sonne nicht oder ist es windstill, können wir aber nicht einfach auf Energie verzichten. Damit jederzeit Strom aus der Steckdose kommt, müssen als Reserve Kapazitäten in Anlagen bereitstehen, die auch kurzfristig die Stromnachfrage decken können.

Schon gewusst?

Um ausreichend auf die schwankende Stromerzeugung reagieren zu können, muss unser Stromsystem noch flexibler werden. Schlüsselrollen werden dabei Energiespeicher, beispielsweise Pumpspeicherkraftwerke oder auch mobile Stromspeicher, einnehmen. Ziel der Stromspeicher ist es, in Zeiten von Spitzenlasten auf Stromreserven aus erneuerbaren Energien zurückgreifen zu können.

Erneuerbare Energien in Deutschland

Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien 2020
Quelle: Fraunhofer Institut, Stand: 02/2021

Wussten Sie, dass es in Deutschland fast zwei Millionen Ökostromanlagen gibt? Wie sie sich über die einzelnen Bundesländer verteilen, zeigt Ihnen unser E.ON Energieatlas. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix Deutschlands wächst jährlich. Im ersten Halbjahr 2020 lag er bei 55,8 % der Nettostromerzeugung.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es erst 47 %. Damit wurde in Deutschland erstmals mehr Strom aus erneuerbaren als aus fossilen Energiequellen erzeugt und ein Ziel der Energiewende erreicht. Unsere Grafik zeigt, wie sich der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland aus den einzelnen Energieträgern zusammensetzt.

Der Begriff Energiewende bezeichnet in Deutschland den Umstieg der Energieproduktion aus fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energiequellen. Mit der Energiewende wurde beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands grüner bzw. klimafreundlicher werden soll. Folgende Ziele hat sich die Bundesregierung gesetzt:

  • Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2025: 40-45 %
  • Abschaltung der letzten Kernkraftwerke bis 2022
  • 40 % weniger Treibhausgasemissionen bis 2020 (gegenüber 1990)
  • 50 % weniger Primärenergieverbrauch bis 2050 (gegenüber 2008)

 

Die EEG-Umlage wird umgangssprachlich auch als Ökosteuer bezeichnet. Ab Januar 2021 ist die EEG-Umlage auf 6,5 Ct/kWh gesunken. Mit ihrer Hilfe soll der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert werden. Die Umlage wurde im EEG-Gesetz festgehalten.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz bzw. Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien, kurz EEG, regelt die bevorzugte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Es hat das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 abgelöst. Die erste Fassung des EEG trat im Jahr 2000 in Kraft, die letzte aktualisierte Fassung stammt aus 2017.



Erneuerbare Energien weltweit

Die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern ist nicht nur in Deutschland auf dem Vormarsch: Laut der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) entfallen knapp 35 % der weltweiten Stromerzeugungskapazität auf erneuerbare Energien. Lange Zeit waren Deutschland und die EU Vorreiter auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Inzwischen wurden sie aber von China und den USA abgelöst, die in den letzten Jahren große Summen in den Ausbau von Wind- und Solaranlagen investiert haben, da mit ihnen vergleichsweise kostengünstig Strom produziert wird.

Betrachten wir die weltweite Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, bietet sich aktuell dieses Bild: Im internationalen Ländervergleich belegt Deutschland den 3. Platz hinter Spitzenreiter China und den zweitplatzierten USA. Die beiden wichtigsten Energieträger sind dabei Solar- und Windenergie.

Platz Land Anteil an weltweit gewonnener Energie aus Erneuerbaren Energien
1 China 26,1 %
2 USA 17,5 %
3 Deutschland 8,0 %
4 Indien 4,8 %

Wussten Sie schon?

Warum wird manchmal von der Stromerzeugungskapazität und dann wieder von Stromerzeugung und Stromverbrauch gesprochen? Worin besteht der Unterschied?

Stromerzeugungskapazität

Die Kapazität bzw. das Potenzial einer Anlage beschreibt die Höhe der installierten Leistung. Der Wert gibt an, wie viel Strom die Anlage theoretisch erzeugen könnte. Angegeben wird sie in Watt.

Stromerzeugung

Reden wir von der Stromerzeugung, ist die Menge Strom gemeint, die die Anlage produziert hat. Sie steht für unsere Stromversorgung zur Verfügung und wird in Wattstunden (Wh) angegeben.

Stromverbrauch

Damit ist der Strom gemeint, der von Industrie, Haushalten, Gewerbe und Verkehr verbraucht wird. Angegeben wird er  ebenfalls in Wattstunden (Wh).

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