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4 Tipps für eine sanfte Zeitumstellung 2017

4 Tipps für eine sanfte Zeitumstellung 2017

Wer hat an der Uhr gedreht?

Am 29.10. wird die Uhr wieder eine Stunde zurück gestellt. Das bedeutet zwar eine Stunde mehr Schlaf, aber leider wieder auch den klassischen Zeitumstellungs-Jet-Lag: Das Zeitgefühl geht flöten, der Magen hat weit vor der Mittagspause Hunger und im schlimmsten Fall ist man erst mal überall eine Stunde zu früh dran. Die meisten Deutschen halten laut einer E.ON-Umfrage nach die Zeitumstellung daher nicht nur für nervig, sondern auch für ziemlich überflüssig.

Ein gescheiterter Energiesparversuch aus den 80er Jahren

Die allererste Zeitumstellung in Deutschland gab es 1980. Die Idee dahinter war, das Tageslicht besser nutzen zu können um somit auch Energiekosten einzusparen. Leider war hier aber der Wunsch der Vater des Gedanken: Heute weiß man, dass die Zeitumstellung nicht zu der erwünschten Energieeinsparung geführt hat. Denn die größten Stromfresser im Haushalt, zum Beispiel Kühlschrank, Backofen und Waschmaschine, arbeiten völlig unabhängig von der Jahres- und Tageszeit. Wer wirklich Strom sparen möchte, sollte sich ganz individuell anschauen, wie und wann er Strom verbraucht, und sein Verhalten entsprechend ändern. In Europa machen trotzdem fast alle Länder mit bei der Zeitumstellung, aber erst seit 1996 zu einem einheitlichen Zeitpunkt. Davor stellte jedes Land zu seinem eigenen Datum um – Zeitchaos vor allem bei Reisen inklusive. Einige, wie zum Beispiel Russland und die Türkei, haben die Zeitumstellung inzwischen wieder aufgegeben. Wobei die Russen seit 2014 in der Winterzeit, also der ursprünglichen Normalzeit, die Türken dagegen seit 2016 in der Sommerzeit geblieben sind.

Auch eine Umfrage von E.ON unter Unternehmern in Deutschland zeigt, dass die Zeitumstellung ihren Sinn verfehlt hat. Statt Energieeinsparungen erleben 42 Prozent der Befragten einen glatten Energieverlust, und zwar bei der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Das Zurückstellen der Uhr bringt den Biorhythmus zweimal im Jahr gehörig durcheinander, man fühlt sich schlapp und ist unkonzentriert. Zwei Fünftel der Deutschen vergessen auch schon mal, die Uhr umzustellen, oder drehen den Zeiger glatt in die falsche Richtung.

Jahr des Lichts - Melanie Schmid-Berwang

Mit diesen 4 Tricks startet Ihr erholt in die Winterzeit 2017

  1. Eselsbrücken und digitale Helferlein
     
    Es gibt diverse Eselsbrücken, mit denen man sich angeblich merken kann, wann die Uhrzeit wie umgestellt wird. Die einen schlagen Analogien zu den Gartenmöbeln (im Frühjahr VOR die Tür, im Herbst ZURÜCK in den Schuppen), andere machen’s mathematisch (2-3-2 Regel: Von 2 Uhr vor auf 3 Uhr und dann wieder zurück auf 2 Uhr). Unser persönlicher Favorit ist ein Wortspiel aus England: Spring forward, fall back. Was aber tun, wenn man mit Gartenmöbeln, Mathe und Englisch nichts am Hut hat? Dann orientiert man sich am besten an seinem Smartphone. Die kleinen Alltagsbegleiter machen, so wie auch Funkuhren, die Umstellung um ein Vielfaches einfacher: Sie passen die Zeit um Punkt 03:00 Uhr nachts automatisch an und wecken somit, trotz einer Stunde mehr oder weniger Schlaf, pünktlich zum gewünschten Zeitpunkt.
     
  2. Spät ins Bett gehen
     
    Um sich gut auf die Winterzeit einzustellen hilft es, bereits ein paar Tage vor der Umstellung jeden Tag immer eine Viertelstunde später ins Bett zugehen und den Körper so langsam an die neue Schlafenszeit zu gewöhnen. Bei der Umstellung auf die Sommerzeit macht Ihr dann einfach genau das Gegenteil.
     
  3. Genug Licht
     
    Licht hat einen großen Einfluss auf die innere Uhr: Um diese mit Hilfe von Beleuchtung zu beeinflussen, hilft schon ein recht später Spaziergang am Abend, solange es aber noch hell ist. Das natürliche Licht am Abend verzögert das Eintreten der Müdigkeit und hält einen länger wach, so dass man ohne Probleme etwas später ins Bett gehen kann. Künstlich kann dieser Effekt mit sogenannten Tageslichtleuchten auch zuhause erzeugt werden. Den Kinobesuch oder das Candlelight Dinner sollte man kurz vor der Zeitumstellung übrigens verschieben, da sie genau das Gegenteil bewirken können.
     
  4. Das Richtige auf dem Tisch
     
    Auch unserer Ernährungsgewohnheiten beeinflussen unser Zeitgefühl. Gerade beim Abendessen sind üppige Mahlzeiten eher kontraproduktiv: Ein zu voller Bauch kann das Einschlafen noch schwieriger machen und für einen unruhigeren Schlaf sorgen. Kaffee und Alkohol sollten, besonders in den Abendstunden, nicht die erste Wahl sein. Gute Alternativen, die eine erholsame Nacht fördern, sind Tees aus Hopfen, Baldrian oder Melisse, sowie heiße Milch mit Honig.

Alles halb so wild

So anstrengend und umstritten das Drehen an der Uhr auch sein mag, es wird uns auch in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht erspart bleiben. Aber wer sich richtig vorbereitet, sollte sich nicht von einer Stunde mehr oder weniger Schlaf abschrecken lassen. Denn so oder so werden sich auch nach der Zeitumstellung die Welt und alle Uhren wie gewohnt weiter drehen. Macht also das Beste daraus und nutzt die geschenkte Stunde für mehr Schlaf, wilde Parties oder eine romantische Stunde Sternegucken. Im März wird sie uns dann ja früh genug wieder geklaut.

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