Außergewöhnliche Weihnachtsmärkte Deutschland
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Deutschland Deine Weihnachts­märkte

Bitte bleib hier, Weihnachtsmann

Advent, Advent ob Ihr diesen Weihnachtsmarkt kennt?

Alle Jahre wieder treffen sich Groß und Klein auf den unterschiedlichsten Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland.

Holzgeschnitzte Souvenirs, Textilien, Essen und Glühwein soweit das Auge reicht. Traditionelle Weihnachtsmärkte gelten fast schon als charakteristisch für die Deutschen:

Leckere Versuchungen an den Süßigkeiten-Buden, „Stehrümchen“ die man eigentlich gar nicht braucht, sondern nur gekauft hat, weil die Stimmung und der Glühwein eindringlich dazu geraten haben.

Wer dieses Jahr mal keine Lust auf den typischen Weihnachtsmarktbesuch hat, dürfte sich für die etwas ausgefallenere Art des Weihnachtsspaßes interessieren. Alles andere als gewöhnlich ist unsere Auswahl dieser vier Weihnachtsmärkte:

Bunte Lichter sorgen für Weihnachtsstimmung

Pink Christmas, München

In Münchens bekanntem „Glockenbachviertel“ treffen sich Schwule, Lesben, Familien, Nachbarn und Touristen. Passend zu Weihnachten wurden hier früher unter anderem Glocken hergestellt. Bekannt ist das Viertel außerdem als Zentrum der Schwulenbewegung. Die Gäste des bunten Weihnachtsmarktes können sich hier auf außergewöhnliche Buden, unzählige rosarote Lichter und ein ebenso buntgemischtes Publikum freuen. Pink Christmas feiert dieses Jahr mit seinem außergewöhnlichen Lichtdesign am Stephansplatz seinen 13. Geburtstag. Jeden Abend sorgen verschiedene Showacts ab 19 Uhr für Begeisterung und vor allem für Abwechslung bei den Zuschauern. Ob Travestiekönigin, Whitney Houston Double oder der Grand Dame vom Hamburger Kiez – auf der Pink Christmas Bühne gibt es alles, außer einem gewöhnlichen Kirchenchor.

Bei Schneefall wird es auf dem Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll

Christkindlesmarkt, Nürnberg

Wesentlich größer und etwas weniger familiär ist der berühmte Christkindlesmarkt im Frankenland. Auf dem Hauptmarkt im Herzen von Nürnberg findet bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts die vorweihnachtliche Verkaufstradition statt. Nach einigen historischen Tiefschlägen gelang es dem Markt immer wieder aufzuerstehen. Heute zählt er  international zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten. Die Wahl des Christkinds ist seit den 60ern eine Besonderheit des Marktes. Alle zwei Jahre wird eine waschechte Nürnbergerin gewählt und hält dann als Nürnberger Christkind verkleidet den Prolog zur offiziellen Eröffnung des Marktes von der Empore der Frauenkirche aus. Die bekannten und leckeren Nürnberger Bratwürstchen finden sich natürlich auch an den zahlreichen Grillständen vor Ort. Der Klassiker: „Drei im Weckla“. Zu Hochdeutsch bedeutet das „drei Nürnberger Bratwürste im Brötchen“. Während für die Großen die weltgrößte Feuerzangenbowle eine weitere Attraktion ist, ist für die Kleinsten die Nürnberger Kinderweihnacht ein echtes Muss. Hier lassen nostalgische Karussells, eine Kerzenzieherei, eine kleine Backstube und vieles mehr, Kinderherzen höher schlagen.  Der Markt der Partnerstädte, der sich direkt neben den Hauptbuden befindet, schickt die Besucher um die Welt und verleiht dem traditionell fränkischen Weihnachtsmarkt sein internationales Flair.

Biedermeier Weihnachtsmarkt, Werben (Elbe)

Nicht ganz so hip aber von Energieseite her betrachtet noch umweltfreundlicher, ist der Biedermeier Weihnachtsmarkt in Sachsen-Anhalt. Er kommt komplett ohne Strom aus. In der Biedermeierzeit  von 1815 bis 1848 wurde außerdem das häusliche Weihnachtsfest unserer heutigen Form ausgebildet, was die ursprüngliche Note dieses Marktes unterstreicht. Frauen in langen Kleidern und Schutenhüten, Männer in Frack und Zylinder: Auch vom modischen Standpunkt her gesehen wird der Markt an der Johanniskirche zeitgetreu interpretiert und geprägt. Das Kulturprogramm des Biedermeiermarktes bietet Konzerte, Märchen und Theater aus der alten Zeit. Am Abend sind dort anstelle von Lichterketten und Budenbeleuchtung, Petroleumlampen und Kerzen im Einsatz die für stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre sorgen. Authentische Bedingungen sind den Betreibernbesonders wichtig. Deshalb gibt es an den mehr als 40  Ständen auch nur Ware, die es damals eben auch schon gab und Speisen, die mit Küchenequipment zubereitet wurden, das keinen Strom benötigt.

Santa Pauli, Hamburg

Der wohl „geilste“ Weihnachtsmarkt Hamburgs, Deutschlands und vielleicht sogar der Welt: Auf der Reeperbahn feiern die Hamburger und Besucher aus aller Welt die kalte Jahreszeit besonders heiß. Die Eröffnung erfolgt ganz nach Hamburger Manier, denn anstelle eines Christkinds läutet die Kult-Drag-Queen Olivia Jones das weihnachtliche Treiben ein. Natürlich gibt es auch hier klassische Weihnachtsmarktstände, Glühwein und ein Kinderprogramm am Sonntag, doch wer Santa Pauli einen Besuch abstattet, möchte wahrscheinlich eher den Kiez wie er leibt und lebt erleben. Für den frech-frivolen Weihnachtskick sorgt der „Ü-18 Tannenwald“. Eine der wahrscheinlich ungewöhnlichsten und umstrittensten Weihnachtsmarkt-Bühnenattraktionen ist wohl das Santa Pauli Strip-Zelt, wo ab 19 Uhr zu jeder vollen Stunde eine eher unkonventionelle Vorstellung geboten wird. Anstelle eines riesigen Weihnachtssterns, hängt über Santa Pauli eine riesige Discokugel, die den Weihnachtsmarkt in ein buntes Lichterspiel verwandelt und anstelle von kuscheligen Wollmützen bieten Santa Pauli’s Buden „Kleidung“ an, die nicht zum Warmhalten hergestellt wurde.  

Deutschlands ausgefallenste Weihnachtsmärkte

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