Opel Ampera-e – ein PS-Fan sattelt auf das Super-E-Auto um
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Vom PS-Fan zum E-Auto-Fahrer

Vom PS-Fan zum E-Auto-Fahrer

Warten auf den Opel Ampera-e

Wenige Elektroautos bieten, was er können soll: Der Opel Ampera-e gilt für viele als das Top-Modell unter den E-Autos. Sven Möller testet, ob das E-Fahrzeug hält, was es verspricht.

Ein kehliges Gluckern im Leerlauf, ein kurzer Tipp aufs Gaspedal lässt den Motor aufröhren – Beschleunigung von Null auf 100 in wenigen Sekunden. Das war einmal. Bald hört sich mein tägliches Fahrerlebnis ganz anders an: Sanftes Surren beim Fahren und im Stand vornehmes Schweigen. Warum ich von Kraftboliden auf ein E-Auto umsteige? Weil Elektrofahrzeuge endlich Reichweite können.

Mein Name ist Sven Möller, ich komme aus Hamburg und habe mich bereits als Kind für Autotechnik interessiert. Eine Leidenschaft, die mich bis heute begleitet. Ich habe schon an so vielen Fahrzeugen herumgeschraubt, dass ich fast als Automechaniker durchgehen könnte. Seit längerem fasziniert mich aber vor allem ein Thema: Elektromobilität.

Verbrennungsmotoren sind heute nicht mehr wirtschaftlich

Verbrennungsmotoren sind heute nicht mehr wirtschaftlich

Eigentlich bin ich ein absoluter PS-Fan und habe in der Vergangenheit Autos mit bis zu 500 Pferdestärken gefahren. Im Stau nützen einem die Pferdchen aber wenig, und auf dem Weg zur Arbeit bewege ich mich tatsächlich täglich oft nur mit Schrittgeschwindigkeit voran. Bei 10 Litern Verbrauch auf 100 Kilometer blase ich daher nicht nur unnötig CO2 in die Atmosphäre, sondern auch bares Geld. Rechne ich das nach, komme ich auf satte 4.000 Euro im Jahr, und selbst bei einem sparsameren Auto verursachen Rush-Hour und Stau einiges an Kosten. Mein Fazit: Das Fahren mit einem Verbrennungsmotor ist in der heutigen Verkehrsdichte weder wirtschaftlich noch umweltverträglich. Mit einem Elektroauto verbraucht man im Stau dagegen einfach nichts und schont die Umwelt. Das sind für mich zwei schlagkräftige Argumente.

Reichweitenangst – kann ich nachvollziehen

In den letzten Jahren habe ich deshalb schon viele Elektroautos Probe gefahren und mich über jedes einzelne Auto bis ins Detail informiert. Gekauft habe ich bisher aber noch keines. Warum? Weil die Reichweiten der Fahrzeuge bisher immer noch zu wünschen übrig gelassen haben. Die Modelle der letzten Jahre haben realistisch gerade einmal 80 bis 120 Kilometer geschafft. Ich fahre am Tag aber schon alleine wegen der Arbeit 150 Kilometer und am Wochenende gerne an die Ostsee, nach Berlin oder Bremen. Da kommt deutlich mehr Strecke zusammen, als ich mit einer Batterieladung gekommen wäre. Klassische Reichweitenangst also, denn im Winter muss man wegen erhöhter Verbräuche bei Licht, Heizung oder Scheibenwischer ja noch einmal mit weniger rechnen. Auf meinen Probefahrten bin ich auf dem Heimweg von einer Wochenendtour tatsächlich fast liegegeblieben und konnte mich nur dank Schleichfahrt ohne Heizung und Scheibenwischer zur nächsten Lademöglichkeit retten. Mittlerweile schaffen neue Elektromodelle zwar schon eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern, aber auch das ist für meinen Bewegungskreis immer noch zu gering.

Opel Ampera-e

Also was tun, wenn man ein E-Auto haben will aber noch nicht das richtige gefunden hat? Ich für meinen Teil habe letztes Jahr beschlossen, mich auf der Pariser Automesse umzusehen. Et voilá: Ich habe dort genau das Auto entdeckt, dass alle meine Probleme lösen sollte – den Opel Ampera-e. Im Ranking steht der Ampera-e gleich hinter der Marke Tesla und stellt die Konkurrenz vor allem aufgrund seiner Reichweite von über 520 Kilometern in den Schatten. Auch in den Kategorien Funktionalität, Design, Fahrleistung und Preis-Leistungs-Verhältnis hat mich das Fahrzeug komplett  überzeugt. Seit der Messe steht für mich fest: Der Opel Ampera-e wird mein erstes Elektroauto.

Wann er wohl kommt?

Für mich heißt es jetzt aber erst einmal Warten auf den Ampera-e. Wann er genau ankommen wird, kann man derzeit leider noch nicht sagen. Von 600 produzierten Fahrzeugen werden nur wenige nach Deutschland geliefert und der Großteil geht nach Norwegen, das beim Thema E-Mobility eindeutig Vorreiter ist. Deshalb ist es nicht leicht, das begehrte Modell bei uns überhaupt zu bestellen. Aber ich habe es geschafft! Opel hat sich individuell mit potenziellen Käufern auseinandergesetzt und ich konnte durch mein Know-how und mein konstantes Interesse am Auto überzeugen. Bei meinem Opel-Händler in Hamburg durfte ich bereits den ersten Vorführwagen begutachten. Jetzt bin ich gespannt auf mein eigenes Modell.

Stay tuned …

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