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Bye-bye Umzugsstress

Bye-bye Umzugsstress

Teil 2: Ich packe meine Kiste und tue hinein…

Dank Teil 1 unseres kleinen Umzugsratgebers haben Sie die Zeit vor dem Wohnungswechsel bereits fleißig dafür genutzt, den Tag der Entscheidung so stressfrei wie möglich zu gestalten. Nun kommen wir in die heiße Phase: Das Kistenpacken beginnt.

Die Zeit vor Ihrem Umzug ist rasend schnell vergangen, in wenigen Tagen ist es soweit. Spätestens jetzt sollten Sie mit dem Kistenpacken anfangen. Organisieren Sie Kartons von Freunden (Achtung: maximal 2x benutzt, mehr halten die meisten nicht aus; ausgeleierte Kartons werden instabil und schützen den Inhalt nicht mehr oder verlieren ihn auf halber Strecke) oder holen Sie neue im Baumarkt. Denken Sie beim Packen auch an die Bandscheiben Ihrer Umzugshelfer und stecken Sie nicht alle Bücher in eine Kiste. Verteilen Sie schwere Gegenstände auf mehrere Kisten und füllen sie mit leichten Dingen auf. Beschriften Sie die Kartons akribisch: In welchen Raum gehört der Karton? Was genau ist drin?

Ganz ausgefuchste Umzugsprofis arbeiten zudem mit einem Farb-Code: Rote Markierung = schwere Kiste = nur für starke Männer und im Transporter bitte nach unten stellen, damit sie nicht auf der mit dem kostbaren Porzellan landet und selbige zerquetscht. Gelb = geht so, Grün = alles easy.

Denken Sie beim Packen auch an Ihr „Erstversorgungskit“: Toilettenartikel und Klamotten für ein paar Tage gehören in eine kleine Reisetasche, wer weiß, wann Sie in der neuen Wohnung zu genau der Kiste vordringen, in der Ihre Lieblingshose verschwunden ist. Und: Schlafanzug nicht vergessen. Obwohl sich die neuen Nachbarn sicher über eine kleine Peepshow freuen. Oder haben Sie schon Vorhänge in der neuen Wohnung?

Bauen Sie alle Möbel, die nicht im Ganzen transportiert werden können, vorher ab, beschriften Sie die Einzelteile („Kleiderschrank Außenwand rechts“), sammeln Sie alle Schrauben je Möbelstück in einer kleinen Tüte und Kleben Sie diese an einem Bauteil fest. Nicht dass Sie drei Wochen auf dem Boden schlafen müssen, weil die Schrauben fürs Bett in einer der 63 noch unausgepackten Umzugskisten liegen.

Erledigen Sie außerdem möglichst viele Renovierungsarbeiten in der alten Wohnung und – falls Sie Zugang haben – auch schon in der neuen Wohnung. Es streicht sich deutlich leichter, wenn Sie nicht über Möbelstücke und Kartons klettern müssen.

Der Tag davor: Haben Sie wirklich alles?

Ein Umzug muss nicht stressig sein. Lesen Sie hier, wie Sie den Umzugstag so gestalten können, dass Sie mühelos ins neue Heim kommen.

Der Tag davor: Haben Sie wirklich alles?

Sorgen Sie dafür, dass alles abholbereit ist. Nichts stiftet mehr Chaos als ein Umzugschef, der noch mit Kistenpacken beschäftigt ist – oder Umzugshelfer, die die übrigen Habseligkeiten (die Schrauben vom Bett zum Beispiel) in die letzten offenen Kisten und Tüten verteilen.

Besorgen Sie ausreichend Essen und Trinken für Ihre Helfer. Nichts sorgt für mehr schlechte Stimmung als unterzuckerte Freunde und Verwandte (Gummibärchen bewirken wahre Wunder). Holen Sie ggf. auch noch mehrere Paar Arbeitshandschuhe für Ihre Helfer, die kosten nicht viel und es trägt sich deutlich leichter als ohne.

Der Tag der Abrechnung: Alles hört auf Ihr Kommando

Es ist so weit. Sie haben den Transporter abgeholt und die Umzugshelfer sind (größtenteils vollzählig) anwesend. Kann also losgehen, oder? Nicht ganz. Versammeln Sie erst einmal alle in der Wohnung oder vor dem Transporter und machen Sie einen Plan. Gehen Sie von der neuen Wohnung aus: Welche Möbelstücke und Kisten müssen ins hinterste Zimmer, also zuerst abgeladen werden? Die kommen dann – logischerweise – als letztes in den Wagen. Bestimmen Sie einen, der die Reihenfolge in der Wohnung überwacht, und bleiben Sie am Transporter und koordinieren das Einladen. Denn einen Umzugswagen zu beladen erfordert Geschick: Der Platz muss bestmöglich ausgenutzt werden, damit die Möbel während der Fahrt nicht herumrutschen und beschädigt werden. Kisten eignen sich da übrigens hervorragend zum Puffern. Müssen Sie mehrmals fahren, nehmen Sie einen Teil der Helfer zum Ausladen mit in die neue Wohnung. Wichtig auch hier: Geben Sie detaillierte Anweisungen, was wohin muss. Wenn der Wagen leer ist, können die mitgereisten Helfer Möbel und Co. stressfrei hineintragen und ggf. schon mit dem Aufbau von Möbeln beginnen.

Besonders delikate Gegenstände wie der Flachbildfernseher, das Erbstück von Oma oder sensible Pflanzen fahren am besten in einem PKW bei den Umzugshelfern mit. Das Werkzeug zum Aufbauen der Möbel sollte auch einen prominenten Platz bekommen, so dass man es schnell wiederfindet. Das gilt auch für Ihr Erstversorgungskit.

Überlebenswichtiger „Lifehack“ für den Umzugstag: Machen Sie mal Pause. Essen Sie gemeinsam mit allen Helfern eine Kleinigkeit – und belohnen Sie die Truppe nach getaner Arbeit mit einer frisch gelieferten Pizza und einem kühlen Bier. Das spült dann auch die letzten eventuell aufgetretenen Reibereien während des Tages hinweg.

Und last but not least: Legen Sie die Beine hoch, lassen Sie die unausgepackten Kisten Kisten sein (Sie haben ja alles Lebensnotwendige im Erstversorgungkit) und genießen Sie den ersten Abend in der neuen Wohnung. Merken Sie sich auch unbedingt, was Sie in dieser Nacht träumen – angeblich geht das dann auch in Erfüllung.

Weil To-Do-Listen für eine gute Planung essenziell sind, haben wir eine ausführliche Umzugs-Checkliste für Sie zusammengestellt. Downloaden, ausdrucken, abhaken – dann kann (fast) nichts schiefgehen!