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Energiewende in Europa

So nutzen Österreich, Frankreich, Norwegen & Co. erneuerbare Energien

Energiewende in Europa
Quelle: Unsplash

Die Energiewende gilt als deutsches Phänomen. Seit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie hat der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix hierzulande immer weiter zugenommen. 2018 haben die Erneuerbaren erstmals die Grenze von 40 Prozent überschritten und lösen fossile Brennstoffe nach und nach ab. Doch wie sieht es bei den Nachbarländern in Europa mit dem Ausbau der Erneuerbaren aus? Während  Österreich und Norwegen vorrangig auf die Wasserkraft setzen, konzentriert sich Dänemark schon seit vielen Jahren auf die Windenergie. Frankreich geht wiederum einen ganz eigenen Weg. Unser Überblick zeigt einige EU-Länder im Vergleich.

Österreich: Die Wasserkraft steuert 63% zum Strommix bei. Quelle: Unsplash
Österreich: Die Wasserkraft steuert 63% zum Strommix bei. Quelle: Unsplash

Österreich: Musterschüler in Sachen Wasserkraft

Österreich setzt konsequent auf erneuerbaren Energien. Das Alpenland möchte damit beim Klimaschutz voran gehen. Beim Energiemix bilden regenerative Energiequellen mit rund 79 Prozent somit die absolute Mehrheit: 63 Prozent stammen aus Wasserkraft, weitere 16 Prozent aus Windkraft, Photovoltaik und weitere nachwachsende Rohstoffe. Bis 2030 soll der gesamte Strom in Österreich aus regenerativen Energiequellen stammen.
In die Hände spielt dem Alpenland dabei seine vielen Flüsse, die geschickt zur sauberen Energiegewinnung aus Wasserkraft genutzt werden. Rund 3.100 Kleinwasserkraftwerke decken etwa zehn Prozent des österreichischen Strombedarfs und vermeiden im Vergleich zur Stromproduktion mit fossilen Energieträgern jährlich rund sechs Millionen Tonnen CO₂-Emissionen. Vor allem im Osten des Landes wird zunehmend auch die Windkraft genutzt. Österreich will seiner Spitzenstellung beim Ökostrom auch wirtschaftlich gerecht werden und nach dem Wunsch der Politik internationaler Vorreiter in Umwelttechnologien werden. Schon heute sichert die Energiewende mehr als 90.000 Arbeitsplätze in dem 8,77 Millionen-Einwohner-Land.

Paris bei Nacht: In Frankreich nehmen die Erneuerbaren erst langsam Fahrt auf. Quelle: Unsplash
Paris bei Nacht: In Frankreich nehmen die Erneuerbaren erst langsam Fahrt auf. Quelle: Unsplash

Frankreich: Erneuerbare Energien vs. Atomkraft

Frankreich hat weltweit wie kein zweites Land auf Atomkraft gesetzt: Insgesamt 58 Reaktoren produzieren mehr als zwei Drittel des im Land erzeugten Stroms. Öl- oder Gasvorkommen gibt es kaum. Die letzte Kohlezeche schloss vor zehn Jahren. Die Atomkraft verschaffte Frankreich mehr Unabhängigkeit von Rohstoffimporten, jährliche Exportüberschüsse beim Strom und relativ niedrige CO₂-Emissionen aus fossilen Energieträgern. Mittlerweile ist der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion auf 18 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu Österreich oder Skandinavien ist das wenig. Eine kleine Revolution ist im Land der Atomkraft dennoch im Gange: Bis 2025 beabsichtigte Frankreich, den Erzeugungsanteil der Atomkraft auf 50 Prozent zurückzufahren, während der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung drastisch steigen sollte. Ende 2017 kündigte die Regierung Macron dann an, dass sich dieser ehrgeizige Zeitplan wohl um zehn Jahre verzögern werde.

Szene aus Kopenhagen: Skandinavische Länder wie Dänemark gehen beim Klimaschutz voran. Quelle: Unsplash
Szene aus Kopenhagen: Skandinavische Länder wie Dänemark gehen beim Klimaschutz voran. Quelle: Unsplash

Dänemark: Unabhängige Energieversorgung mit Windkraft

Das rohstoffarme Dänemark legt großen Wert auf eine unabhängige Energieversorgung und setzt dabei traditionell stark auf Windenergie. Diese deckt derzeit bereits 44 Prozent des landesweiten Energiebedarfs, überschüssige Windenergie exportiert das Land. Im Jahr 2017 trugen Wind, Wasser, Sonne und Biomasse zusammengenommen zu rund drei Viertel der Stromerzeugung in Dänemark bei. Und auch in den nächsten Jahren soll mit der Energiewende noch lange nicht Schluss sein. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien bereits einen Anteil von 90 Prozent haben, bis 2050 sogar auf 100 Prozent steigen. Doch seitdem in 2016 ein Drei-Parteien-Bündnis die Regierungsgeschicke übernommen hat, stehen in Kopenhagen nicht mehr alle Zeichen auf grün. Die dänische Energiewende ist damit ein Stück weit gebremst, aber weiterhin auch im europäischen Vergleich ganz vorne mit dabei.

Norwegen ist bekannt für seine Binnenseen – und nutzt diese konsequent für die Stromerzeugung. Quelle: Unsplash
Norwegen ist bekannt für seine Binnenseen – und nutzt diese konsequent für die Stromerzeugung. Quelle: iStock

Norwegen: Energie aus natürlichen Wasserreservoirs

Norwegen verfügt über ein gewaltiges natürliches Wasserreservoir von 160.000 Binnenseen, die häufig auf mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Das sind beste Voraussetzungen für eine effektive Nutzung regenerativ erzeugten Stroms: Über 1.500 Wasserkraftwerke, meist Pumpspeicher-Kraftwerke, decken mit ihrer Produktion nahezu den kompletten Strombedarf des Landes ab. Oft entsteht aufgrund der natürlichen Gegebenheiten ein Stromüberschuss, den Norwegen in andere Länder Europas exportiert. Bis 2020 sollen sieben Unterseekabel Strom aufs europäische „Festland“ liefern – darunter das armdicke, 516 Kilometer lange Seekabel „NordLink“, das zurzeit auf dem Grund der Nordsee verlegt wird. Seine Kapazität reicht aus, um rund 3,6 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen.

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