Kühlschrank, Backofen und Co. –

Energiesparen in der Küche

Kühlschrank, Backofen und Co. – Energiesparen in der Küche

In kaum einem anderen Raum stehen so viele elektrische Geräte mit hohem Energieverbrauch wie in der Küche. Zu den größten Stromfressern gehören allen voran Backofen und Kühlschrank, aber auch Herd, Kaffee- und Spülmaschine verbrauchen zu viel Energie, wenn man sie nicht richtig nutzt. Mit ein paar kleinen Tricks können Sie in der Küche daher so richtig Geld sparen.

Coole Dauerläufer: So verbraucht Ihr Kühlschrank weniger Energie

  • Kein Platz an der Sonne: Steht der Kühlschrank an einem warmen Platz, etwa am Herd oder mit direkter Sonneneinstrahlung, braucht er mehr Energie.
  • Zu eisig: Je dicker das Eis im Gefrierschrank, umso mehr Strom frisst er. Eine Schicht von nur zwei Millimetern verursacht einen Anstieg im Verbrauch von satten 15 Prozent. Auch der Kühlschrank kann vereisen. Bildet sich an der Rückwand regelmäßig Eis, kann das an einer porösen Türdichtung liegen (die man leicht austauschen kann) oder daran, dass der Ablauf verstopft ist.
  • Auftauen mit Doppelnutzen: Morgen gibt es das Hackfleisch aus der Gefriertruhe? Dann lassen Sie es am besten über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. Es gibt dabei Kälte ab, der Kühlschrank muss weniger arbeiten, das Fleisch taut schonend auf. Warmes nicht ins Kalte. Erst wenn warme Speisen abgekühlt sind, dürfen sie in den Kühlschrank. Sonst braucht er viel zusätzliche Energie, um wieder auf seine Temperatur zu kühlen.
  • Kein Grad mehr: Sieben Grad im Kühlschrank, 18 Grad minus im Gefrierschrank. Das reicht aus. Jedes Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent mehr Stromverbrauch. Sieben Grad erreichen Sie in der Regel bereits mit den niedrigen Regelstufen 1-2. Trotzdem ist es in einigen Bereichen wie der Tür wärmer, weiter hinten und auf der Glasplatte um einige Grad kälter. So können Sie für alle Lebensmittel den richtigen Platz finden.
  • Weg mit dem Staub: Hinter dem Kühlschrank ist der Wärmetauscher. Setzt sich darauf Staub ab, verhindert dieser, dass die warme Luft von innen ungehindert abgegeben wird. Deshalb mit einem Staubsauger einfach einmal im Jahr den Schmutz absaugen.
So sparen Sie mit Ihrem Kühlschrank Geld

Essen effizient zubereiten

In Ihrer Küche wimmelt es von Spezialgeräten zur Zubereitung von Essen? Eierkocher, Toaster und Co. streiten sich um den besten Platz auf der Anrichte? Gut so, denn diese Geräte haben tatsächlich ihren Sinn und bereiten die entsprechenden Lebensmittel am effizientesten zu und holen ihren Anschaffungspreis schnell wieder herein – wenn man beim Kauf auch auf die Energieeffizienz achtet.

Herd

Wichtig ist es, den Topf immer passend zur Plattengröße zu wählen und die Restwärme der Platte bestmöglich zu nutzen. Der passende Deckel ist ebenfalls Pflicht: Ohne Deckel verbrauchen sie viermal mehr Energie als mit. Speisen die besonders lange Garen sollen, wie beispielsweise ein Eintopf oder Schmorbraten, sollten Sie im Schnellkochtopf zubereiten. Auf diese Weise verbrauchen Sie teilweise 50 Prozent weniger Energie. Am sparsamsten sind übrigens Induktionsherde oder falls Sie über einen Erdgasanschluss verfügen, bietet sich auch ein Wechsel auf einen Gasherd an.

Energiesparen mit dem Backofen
Bildquelle: Fotolia

Backofen

Auch der Backofen hat Potenzial zum Sparen. Was viele nicht wissen: Vorheizen ist nur sinnvoll bei Biskuit- und Pizzateig. Alles andere kann sich mit dem Ofen zusammen langsam erwärmen. Ebenfalls interessant: Die Umluftfunktion spart gegenüber Ober- und Unterhitze bis zu 40 Prozent Strom. Wenn Sie Mahlzeiten zubereiten, die mehr als 40 Minuten im Ofen verweilen, können Sie locker zehn Minuten vor Ende der Garzeit den Ofen ausstellen, da die Hitze sich trotzdem bis zum Schluss hält.

Wasser erhitzen

Wenn Sie Wasser erhitzen wollen, ist der Wasserkocher deutlich schneller und sparsamer als ein Topf. Bei einem Liter Wasser pro Tag macht das immerhin mehr als elf Euro im Jahr aus. Hier sollten Sie auch das Wasser zum Kochen von Nudeln, Reis und Kartoffeln einrechnen: Erhitzen Sie es im Wasserkocher und stellen es erst dann im Topf auf den Herd, sparen Sie jede Menge Energie.

Für jeden das Passende

Nutzen Sie zum Erwärmen von Speisen die Microwelle, das geht deutlich schneller als auf dem Herd, spart Energie und bäckt nicht an. Knusprige Brötchen aus der Tiefkühltruhe zaubert der Toaster mit seinem Brötchenaufsatz. Energiesparvorteil gegenüber dem Backofen: 70 Prozent. Die Eier landen am besten im Eierkocher, der deutlich weniger Energie und Wasser benötigt.

Saubere Sache: So spülen Sie am effizientesten

Ob Sie es glauben oder nicht: Richtig genutzt ist die Spülmaschine wesentlich effizienter als das Spülen von Hand. Solange Sie die Maschine immer voll beladen und das Geschirr nicht vorspülen, können Sie hier ordentlich sparen – und zwar nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wer glaubt, dass schmale Maschinen effizienter sind als Standardmaschinen, irrt sich übrigens. Wenn beide Maschinen voll beladen sind, arbeitet ein 60 cm breites Gerät wirtschaftlicher als das kleinere. Sie sollten Ihrer Spülmaschine außerdem einmal pro Monat eine Wellnesskur mit Maschinenreiniger spendieren, damit sie nicht unnötig gegen Fett ankämpfen und somit mehr Energie verbrauchen muss. Außerdem hilft es Ihrem Gerät, wenn Sie nach jedem Spülgang das Sieb reinigen.

Ohne Kaffee läuft hier gar nichts

Eine Tasse Kaffee gehört für viele Menschen zum Frühstück wie das Amen in der Kirche. Je nachdem, welche Spezialität Sie bevorzugen, verbraucht das Zubereiten des schwarzen Goldes unterschiedlich viel Energie. Am Sparsamsten in der Zubereitung sind Filtermaschine und Kapsel-/Padmaschine, sie verbrauchen nur 0,01 kWh pro Tasse. Wesentlich schlechter schneidet mit 0,035 kWh pro Tasse der Wasserkocher ab, der den Instant-Kaffee-Fans ihren Lieblingswachmacher spendiert. Der größte Stromfresser unter den Kaffee-Zubereitungsarten ist allerdings – wer hätte es gedacht – der kleinste unter ihnen: Der Espressokocher für den Herd schneidet mit 0,065 kWh pro Tasse in Sachen Energieeffizienz am schlechtesten ab. Aber nicht nur bei der Zubereitung Ihres Kaffees können Sie sparen.

Wichtig: Immer aufs Energieeffizienzlabel achten
Bildquelle: Pixabay

Aufs Effizienzsiegel achten

Wenn Sie gerade eine neue Küche einrichten oder ein altes Gerät gegen ein neues eintauschen möchten, sollten Sie unbedingt auf die höchste Energieeffizienzklasse beim Kauf achten. Durch effiziente Technik können Sie nämlich bis zu 25 Prozent sparen. Auch wenn sie beim Kauf erst einmal etwas teurer erscheinen, rechnen sich die effizienteren Geräte bereits nach kurzer Zeit und sind auf lange Frist gesehen wesentlich günstiger.

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