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Energieeffizienzklassen im Überblick

Definitionen zu Richtlinien, Labels und effizientem Energieverbrauch


 

Haushaltsgeräte, die oft und lange laufen, brauchen eine gute Energieeffizienz. Quelle: Pixabay
Haushaltsgeräte, die oft und lange laufen, brauchen eine gute Energieeffizienz. Quelle: Pixabay

Bunte Balken, viele Buchstaben: Was die Energieeffizienzklassen aussagen, ist für den Verbraucher auf den ersten Blick oft nicht ersichtlich. Dabei geben Energielabels richtig interpretiert Auskunft darüber, wie effizient Geräte mit Energie umgehen. Welche Gadgets besonders sparsam sind und welche einen besonders hohen Energieverbrauch haben, verrät E.ON in der folgenden Übersicht.

Wer einen neuen Kühlschrank, eine neue Waschmaschine oder andere Haushaltshelfer sucht, ist bestimmt schon über die auffälligen Sticker auf den Geräten gestolpert – die sogenannten Energieeffizienzklassen. Seit 1998 sind Hersteller dazu verpflichtet, ihre Geräte entsprechend der Energieeffizienz zu kennzeichnen. Soviel vorweg: Dass sich in den letzten mehr als 20 Jahren viel verändert hat, sorgt nicht unbedingt für ein einfacheres Verständnis in Sachen Energieeffizienzklassen.

Verbraucher sollen durch das Energie-Label einordnen können, wie hoch der Stromverbrauch des Geräts ausfällt. Quelle: Pixabay
Verbraucher sollen durch das Energie-Label einordnen können, wie hoch der Stromverbrauch des Geräts ausfällt. Quelle: Pixabay

A+++ – was bedeuten die Labels?

Innerhalb der gesamten EU müssen Hersteller angeben, wie der Energieverbrauch ihrer Geräte zu bewerten ist. In Deutschland ist die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz für die Energieeffizienz zuständig. Die Energieeffizienzklassen umfassen Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Trockner, Geschirrspüler, Lampen, Raumklimageräte, Elektrobacköfen, Autos, Fernseher, Dunstabzugshauben, Warmwasserbereiter und Warmwasserspeicher. Seit Anfang 2019 dürfen Staubsauger wieder ohne Energielabel verkauft werden, dafür soll in den nächsten Jahren eine Kennzeichnung für Wohnraumlüftungsanlagen, gewerbliche Kühlregale und -truhen, Festbrennstoffkessel und Elektroheizungen hinzukommen. Das Energie-Label muss deutlich sichtbar an der Vorder- oder Oberseite eines jeden Gerätes im Verkaufs- oder Ausstellungsraum angebracht sein. Auf den Labels selbst prangen Balken in Regenbogenfarben mit Beschriftungen von A+++ bis G.

Ursprünglich folgten die Klassifizierungen dem englischen Schulnotensystem, wobei Geräte mit der Note A mit der besten Energieeffizienz ausgezeichnet wurden. Mittlerweile sind Geräte aber deutlich energiesparender als noch 1998 und entsprechend musste die Bewertungsskala nach oben erweitert werden – und so bekam eine Klasse A das ein oder andere Plus mehr, was die Aussagekraft des Labels geschmälert hat.

Doch was genau sagt die Energieeffizienz überhaupt aus? Hintergrund der Klassifizierung ist die Förderung von besonders energiesparenden Geräten und ihren Herstellern in der EU. Zur Berechnung der Energieeffizienz werden verschiedene Geräte anhand ihrer Größe sortiert. Fernseher zum Beispiel werden nach der Bildschirmdiagonale unterschieden, bei Kühlschränken ist das Volumen entscheidend. Für jede Geräteklasse wird ein fiktives Referenzgerät definiert, an dem sich die Zuordnung zu einer bestimmten Energieeffizienzklasse orientiert. Je nachdem, wie stark die Abweichung des tatsächlichen Energieverbrauchs vom Referenzwert seiner Größenklasse abweicht, erhält das Gerät einen Energieeffizienzindex. Je kleiner der Energieeffizienzindex ist, desto effizienter ist das Gerät. Energieeffizienz-Index-Bereiche werden nun zu Energieeffizienzklassen zusammengefasst. Ausgehend von einem Energieeffizienzindex von 100 % für das fiktive Referenzgerät hat ein Fernseher, der weniger als 10 % der Energie verbraucht eine Energieeffizienzklasse von A+++. Verbraucht ein Fernseher mehr als 100%, erhält er die Klasse G.

Staubsauger dürfen mittlerweile wieder ohne Energie-Label verkauft werden. Quelle: Unsplash
Staubsauger dürfen mittlerweile wieder ohne Energie-Label verkauft werden. Quelle: Unsplash

Energieeffizienzklassen: Helfen sie wirklich?

Was als hilfreiche Regelung für Verbraucher gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem irreführenden Projekt entwickelt. Während Geräte 1998 mit der Klasse A noch sehr gute Energieeffizienzwerte vorwiesen, sind Geräte mit einem Energielabel A heute nicht mehr unbedingt sparsam. Dazu kommt, dass durch technischen Fortschritt Richtlinien kontinuierlich erweitert und ergänzt werden müssen. So ist die Klassifizierung der Energieeffizienz weder transparent, da sich Einteilung und Berechnungsgrundlage ständig verändern und auch nicht öffentlich zugänglich sind, noch sind die Berechnungen selbst nachvollziehbar. Was eine Energieeffizienzklasse A also tatsächlich bedeutet, bleibt für den Konsumenten oft schleierhaft.

Das Beispiel eines Autos zeigt die Lücken im System sehr deutlich: Ein Kleinwagen beispielsweise verbraucht per se weniger Treibstoff, da er sehr leicht ist. Ein SUV ist im Vergleich dazu ein Kraftstoffschlucker, da zum Bewegen der großen Masse auch mehr Leistung benötigt wird. Zwar stößt der Kleinwagen weniger CO2 aus als der SUV, doch geht er weniger effizient mit Benzin oder Diesel um und hat folglich eine schlechtere Energieeffizienzklasse als der SUV. Konkret: Ein Porsche Cayenne S Hybrid mit 279 kW (380 PS), einer Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h, einem CO2-Ausstoß von 193 g/km und einem Fahrzeuggewicht von 2,3 t wird in die Effizienzklasse B eingestuft. Ein Toyota Aygo oder ein Peugeot 107 mit einem Verbrauch von 4,5 l/100 km und einem CO2-Ausstoß von 106 g/km werden der Effizienzklasse D zugeordnet.

Energie effizient nutzen: Was kaufen und was besser nicht?

Entscheidend beim Kauf ist wie so oft der letztendliche Nutzen. Eine Waschmaschine mit einer Energieeffizienzklasse schlechter als B sollte besser nicht im Einkaufswagen landen. Moderne Technik ist heute in der Lage, stromsparend zu arbeiten und ermöglicht es Verbrauchern, ein nachhaltiges Leben im Einklang mit dem eigenen Gewissen zu führen. Ob es nun Klasse B, A oder A+++ wird, sollte der Verwendungszweck entscheiden. Läuft der Fernseher voraussichtlich nur eine Stunde im Monat, muss es nicht die höchste Klasse sein. Kühl- und Gefrierschränke, die 24 Stunden am Tag laufen und somit im Dauerbetrieb sind, sollten dagegen die höchste Energieeffizienz erfüllen.

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