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Elektroroller: Die 13 wichtigsten Fragen zu E-Rollern

Quelle: iStock
Elektroroller sind praktisch für kurze Wege und geben der Mobilität neuen Schwung. Quelle: iStock

Elektroroller sind seit Juni 2019 in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassen – sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Worauf muss man bei der Nutzung achten? Wie werden die E-Roller versichert? Welche Verkehrsregeln gelten? Wir klären die wichtigsten Fragen zu den E-Scootern.

Elektroroller sind klein, praktisch und – aufgeladen mit Ökostrom – auch positiv für die eigene CO2-Bilanz. In vielen deutschen Großstädten sind die E-Scooter keine Seltenheit mehr. Mit der Zulassung für den Straßenverkehr bieten diverse Anbieter ihre E-Tretroller direkt zum Ausleihen an. Praktisch, um in der Stadt die letzten paar hundert Meter von der Haltestelle zur Arbeit zurückzulegen. Mit Kosten von wenigen Cent pro Minute beim Verleiher ermöglichen Elektroroller zusätzlich einen günstigen Einstieg in die E-Mobilität und könnten so auch dafür sorgen, dass das Thema in Deutschland weiter Fahrt aufnimmt.

In vielen Städten bieten Start-ups E-Scooter zum Ausleihen an. Quelle: Unsplash
In vielen Städten bieten Start-ups E-Scooter zum Ausleihen an. Quelle: Unsplash

Wer darf mit einem E-Roller fahren und welcher Führerschein ist notwendig?

Grundsätzlich darf jeder einen Elektroroller fahren, der mindestens 14 Jahre alt ist. Ein Führerschein oder ein Mofa-Prüfschein sind für die Fahrt nicht notwendig.

Wie viele Personen dürfen auf einem E-Scooter fahren?

Elektro-Tretroller sind nur für eine Person zugelassen. „Die Personenbeförderung sowie der Anhängerbetrieb sind für Elektrokleinstfahrzeuge nicht gestattet“, heißt es in der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung.

Wo dürfen Elektroroller fahren?

E-Roller dürfen in Deutschland auf Radwegen fahren. Ist kein Radweg vorhanden, muss der Fahrer mit seinem E-Scooter auf die Straße ausweichen. Auf Gehwegen sind E-Tretroller nicht erlaubt.

Wie schnell fahren Elektroroller?

Für zugelassene Elektroroller sind Höchstgeschwindigkeiten von 20 km/h erlaubt. Es gibt auch Modelle, die schneller fahren können. Diese sind in Deutschland für den Straßenverkehr aber nicht zugelassen und dürfen nur auf Privatgelände benutzt werden.

Welche Elektroroller sind in Deutschland erlaubt und ab wann sind sie zugelassen?

Für eine Straßenzulassung benötigen Elektroroller zunächst eine sogenannte Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Diese müssen die Hersteller beim Kraftfahrtbundesamt beantragen. Die Fahrzeuge selbst dürfen nicht schneller als 20 km/h fahren. Außerdem müssen die E-Scooter über Licht, eine Klingel, eine Lenkstange und zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen verfügen.

Mit dem Elektroroller geht es in der Stadt zügig voran. Quelle: Unsplash
Mit dem Elektroroller geht es in der Stadt zügig voran. Quelle: Unsplash

Was müssen Fahrer im Straßenverkehr beachten?

Auch als E-Roller-Fahrer muss man sich natürlich an die Straßenverkehrsordnung halten. Andere Verkehrsteilnehmer, egal ob Auto-, Rad- oder andere E-Scooter-Fahrer, dürfen z.B. nicht am Überholen gehindert werden. Wer abbiegen möchte, der muss das vorher, wie auf dem Fahrrad, per Handzeichen kenntlich machen. Nicht erlaubt ist das Nebeneinanderherfahren auf Radwegen oder auf der Straße. 

Ebenfalls wichtig: Für E-Roller-Fahrer gelten die gleichen Promille-Grenzen wie für Autofahrer. Ab 0,5 bis 1,09 Promille begehen Fahrer laut ADAC eine Ordnungswidrigkeit und müssen in der Regel mit einer Strafe von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Wer 1,1 oder mehr Promille im Blut hat und auf den E-Scooter steigt, begeht eine Straftat. Die liegt auch vor, wenn man bei 0,3 Promille bereits Ausfallerscheinungen zeigt. Fahrer unter 21 und Neuinhaber eines Führerscheins dürfen unter Alkoholeinfluss überhaupt nicht fahren. Für sie gelten 0,0 Promille.

Muss man beim E-Roller-Fahren einen Helm tragen?

Es gibt keine Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer, aber Experten raten aus Sicherheitsgründen dazu, einen Helm zu tragen.

Wie viel kostet ein Elektroroller?

Günstige E-Scooter gibt es schon ab 250 Euro, teurere Modelle kosten 1.000 Euro und mehr. Vor dem Kauf sollten Nutzer aber in jedem Fall darauf achten, dass der Elektroroller alle Voraussetzungen für eine Straßenzulassung erfüllt. Manche Modelle fahren zum Beispiel schneller als die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Diese dürfen dann nur auf Privatgelände genutzt werden und nicht auf öffentlichen Straßen fahren. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb gut über das Wunschmodell informieren. Was man in Sachen Akku beachten sollte, haben wir hier zusammengefasst.

Wo kann man Elektroroller kaufen?

E-Scooter gibt es mittlerweile in vielen Elektronikfachgeschäften und bei den gängigen Online-Versandhändlern.

Muss man einen Elektroroller versichern?

Ja, E-Roller sind versicherungspflichtig. Nutzer brauchen für die Teilnahme am Straßenverkehr eine Kfz-Haftpflichtversicherung und eine entsprechende Versicherungsplakette.

Was kostet eine Versicherung für Elektroroller?

Viele Kfz-Versicherungen bieten eine Kfz-Haftpflichtversicherung für E-Scooter bereits ab 30 Euro im Jahr an.

E-Scooter sind die ideal für die „letzte Meile“ zum Ziel. Quelle: Unsplash
E-Scooter sind die ideal für die „letzte Meile“ zum Ziel. Quelle: Unsplash

Wer repariert Elektroroller?

E-Roller sind noch nicht so lange für den Straßenverkehr zugelassen. Trotzdem gibt es in manchen Städten bereits Reparatur-Dienstleister. Passende Anbieter finden Nutzer im Internet.

Wie hoch sind Bußgelder für E-Roller-Fahrer?

Wer sich nicht an die Regeln hält, dem drohen teilweise empfindliche Bußgelder – hier ein Auszug:

  • Fahren ohne oder mit kaputter Klingel: 15 Euro
  • Fahren auf dem Gehweg: 15 bis 30 Euro
  • Nebeneinander fahren: 15 bis 30 Euro
  • Fahren ohne Licht: 20 Euro
  • Fahren ohne Versicherungskennzeichen: 40 Euro
  • Fahren mit einem Scooter ohne Betriebserlaubnis: 70 Euro
  • Eine rote Ampel überfahren: zwischen 60 und 180 Euro

Beachtet man diese Punkte, steht dem Fahrvergnügen mit dem Elektro-Scooter nichts entgegen.

Hinweis: Alle Informationen sind Stand von Juli 2019 und stellen keine vollständige Übersicht dar. Nachträgliche Änderungen an den Bestimmungen und Regeln sind jederzeit möglich.

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