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Elektroautos zuhause laden: Darum brauchen Sie eine Wallbox fürs Eigenheim

Im Gegensatz zu Benzin- und Diesel-Autos fährt man mit einem Elektrofahrzeug nicht explizit zum „Tanken“, sondern lädt, wenn das Auto parkt. Vorranging zu Hause oder am Arbeitsplatz. Aber auch auf Parkplätzen von Einzelhändlern, Einkaufszentren, Kinos oder Schwimmbädern entstehen immer mehr Lademöglichkeiten. Im öffentlichen Raum werden Elektrofahrzeuge an speziellen Ladestation geladen, während in privaten Garagen so manches Elektroauto aber immer noch an der Steckdose geladen wird. Doch das kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch gefährlich. Denn der Ladevorgang dauert an einer Haushaltssteckdose wesentlich länger - und es besteht die Gefahr von Überhitzungen und Kabelbränden. Der Grund: Normale Leitungen sind für die Dauerbelastung eines Ladevorgangs nicht ausgelegt. Die Steckdose sollte also wirklich nur im Notfall zum Einsatz kommen, selbst wenn viele Elektroautos mit einem Schuko-Kabel geliefert werden.

Was bringt eine Wallbox?

Um das Elektroauto gefahrlos und zügig zuhause aufzuladen, ist eine spezielle Ladestation für daheim die richtige Lösung: eine sogenannte Wallbox. Sie wird – wie der englische Name schon sagt – in der Regel an der Wand in der Garage oder am Haus montiert und garantiert einen sicheren Ladevorgang. Im Vergleich zur normalen Steckdose lädt die private Ladestation das Fahrzeug im Schnitt 4,5-mal schneller auf.

Eignet sich mein Haus für eine Wallbox?

Die meisten Wandladestationen sind sehr leicht (ca. 4 Kilogramm), so dass auch ältere Wände und Putzuntergründe für die Montage geeignet sind. Sollte die Wand aber doch nicht ausreichend tragfähig sein, können die kompakten Ladestationen für daheim fast immer auch auf speziellen Stelen montiert werden und eignen sich dadurch auch für Carports oder Außenstellplätze. Auch für den heimischen Netzanschluss ist eine private Ladestation mit einer Ladeleistung von 11 kW in der Regel kein Problem. Nur wenn man etwa schon eine Sauna oder eine Whirlpool daheim hat, könnte es gegebenenfalls eng werden. Lassen Sie den Netzanschluss daher trotzdem immer von einem Elektroinstallateur prüfen, bevor Sie sich für eine Ladestation im Haus entscheiden.

Wer darf eine Wallbox installieren?

Da für eine Ladestation immer ein Starkstromanschluss notwendig ist, sollte die Installation immer von einem Fachmann durchgeführt werden. Das kann der Elektroinstallateur ihres Vertrauens sein, inzwischen gibt es aber auch Betriebe, die sich auf Ladestationen spezialisiert haben.

Wie funktioniert eine Wallbox?

Wallboxen laden Elektroautos mit Wechselstrom (AC) und verfügen in der Regel über einen einzelnen Ladepunkt mit einem Typ 2-Stecker. Fürs Aufladen wird einfach das Ladekabel des Elektrofahrzeugs genutzt. Die meisten Modelle können aber auch gleich mit einem fest installierten Ladekabel bestellt werden. Jede Wallbox verfügt über einen "Electric Vehicle Charge Controller", also eine Einheit, die im Zusammenspiel mit dem Auto das Aufladen des Elektroautos daheim überwacht und steuert. Die Ladestation schaltet auch erst den Strom frei, wenn die Verbindung zum Auto besteht – das sorgt für zusätzliche Sicherheit. Dabei wird auch die Ladeleistung geregelt. Darüber hinaus haben alle in Deutschland zugelassene Wallboxen einen Leitungsschutzschalter, der das Ladekabel vor Überlastung schützt. Zudem muss ein Fehlerstrom-Schutzschalter - ein sogenannter FI-Schalter – vorhanden sein, der die Wandladestation, das Elektroauto und die Leitungen vor gefährlichen Fehlerströmen schützt. Dieser Schalter muss entweder separat installiert werden, was zusätzliche Installationskosten von mindestens 250 Euro verursacht, oder ist im besten Fall bereits in der Wallbox integriert, wie beispielsweise die PowerBox von E.ON Drive. Es lohnt sich also, beim Kauf einer eigenen Ladestation genau hinzuschauen. Ist die private Elektroauto-Ladestation am Haus oder in der Garage angebracht, funktioniert das Laden des Elektroautos denkbar einfach: Stecker rein und los geht's.

Wie wird eine Wallbox angeschlossen?

Die Installation einer Wallbox sollte immer von einem Fachmann durchgeführt werden. Mit diesen vier Schritten geht es schnell und ohne großen Aufwand zur eigenen Stromtankstelle:

1. Vorabcheck des Netzanschlusses:

Bevor man zuhause eine Ladestation installieren lässt, muss überprüft werden, ob der heimische Netzanschluss groß genug ausgelegt ist. Das ist normalerweise auch der Fall.

2. Anpassung des Verteilers:

Gibt es dort, wo die Ladestation installiert werden soll, noch keinen Starkstromanschluss, muss dieser neu gelegt werden. Entsprechend muss auch die Versorgung im Hausverteilerkasten angepasst werden. Dafür wird eine neue Leitung gelegt, die natürlich mit einer Sicherung geschützt wird. Auf Wunsch kann auch gleich ein Zwischenzähler installiert werden, der genau misst, wieviel Strom das Laden verbraucht. Gibt es bereits einen Starkstromanschluss in der Garage oder beim Carport, kann dieser einfach für die Wallbox genutzt werden. Dann muss ggf. nur die Beschriftung im Verteilerkasten geändert werden und es geht weiter mit Schritt 4.

3. Wanddurchbruch:

Klingt schlimmer, als es ist, ist in der Regel aber nötig, da Verteilerkästen selten in der Garage oder draußen hängen. Damit der Strom an der Ladestation ankommt, wird die Leitung vom Verteilerkasten an den Installationsort der Wallbox gelegt – inklusive aller notwendigen Wanddurchbrüche. Die sind aber nur so groß, dass das Kabel hindurchpasst und daher mit einem einfachen Bohrer durchführbar.

4. Montage der Wallbox:

Ist das Kabel gelegt (oder schon vorhanden), wird die Wandladestation an die Wand geschraubt. Grundsätzlich muss zusätzlich ein Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B installiert werden, der potenziell gefährliche Fehlerströme verhindert. Das bedeutet allerdings zusätzlichen Aufwand und Kosten (rund 250 Euro). Diese spart man sich, wenn man auf eine Wallbox setzt, in der dieser FI-Schalter bereits verbaut ist. Oder die Ladestation hat eine integrierten DC-Fehlerstromerkennung, dann ist ein günstiger FI Typ A ausreichend.

Welche Ladeleistung brauche ich?

Wallboxen gibt es mit einer Leistung ab 3,7 Kilowatt (kW). Welche Ladeleistung man letztendlich zuhause installiert, hängt primär vom Fahrzeug ab, das geladen werden soll. Für Plug-In Hybride sind 3,7 kW völlig ausreichend – sie können in der Regel sowieso nicht mehr Leistung aufnehmen. Das gilt auch für einige reine Elektroautos wie den Nissan Leaf. Am gängigsten ist aber eine Ladeleistung von 11 kW, für die sich die meisten E-Autos auch eignen. Mit ihr sind entsprechende Autos in wenigen Stunden voll aufgeladen. Zum Vergleich: Lädt man einen aktuellen BMW i3 an der Steckdose, dauert eine Vollladung fast 10 Stunden, mit einer 11 kW-Wallbox dagegen nur gut drei Stunden. Einige Elektroautos wie der Renault Zoe können auch 22 kW Ladeleistung aufnehmen. Da Elektroautos in der Regel zuhause aber sowieso mehrere Stunden stehen, ist abzuwägen, ob sich die Investition in eine höhere Ladeleistung lohnt.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Entscheidet man sich für eine höhere Ladeleistung (mehr als 11 kW), muss die Installation der Ladestation in der Regel beim örtlichen Netzbetreiber gemeldet werden. Das dient ausschließlich der Information und damit der Netzstabilität. So fällt es dem Netzbetreiber leichter, die lokalen Belastungen einzuordnen, eine stabile Versorgung für alle zu garantieren und eine Überlastung des Netzes zu vermeiden. Sollte es notwendig werden, kann er dann frühzeitig Maßnahmen einleiten und das Netz für die neuen Anforderungen rüsten. Wählt man von vorne herein die 22-kW-Variante, ist für die Installation die Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich. Auch damit soll schlicht vermieden werden, dass das lokale Stromnetz überlastet wird. Außerdem können die Netze dann mit der Ladeinfrastruktur mitwachsen und Strukturen für die intelligente Steuerung der Netze geschaffen werden.

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