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Elektrische Gartengeräte und Werkzeuge:

Lithium-Ionen-Akku im Winter lagern - so geht's

Akku-Werkzeuge und Gartengeräte im Winter richtig lagern
Akku-Werkzeuge und Gartengeräte im Winter richtig lagern. Quelle: iStock

Akku-Werkzeug und Akku-Gartengerät erleichtert Heimwerkern und Gartenbesitzern die Arbeit enorm, denn kabellose Geräte mit modernen Lithium-Ionen-Batterien sind flexibel, leistungsfähig sowie schnell und jederzeit aufladbar.

Akku-Gartengeräte, wie etwa Rasenmäher, sind außerdem leiser als Geräte mit Verbrennungsmotor. Die großen Hersteller bieten  viele ihrer Gartenwerkzeuge mittlerweile mit Wechselakkus an, die oft auch im Akkuschrauber oder in der Heckenschere zum Einsatz kommen können. Das ist nicht nur praktisch im Gebrauch, es reduziert auch die Anzahl benötigter Ladegeräte.

Moderne Lithium-Ionen-Batterien sind allerdings anfälliger für Temperaturschwankungen. Große Temperaturunterschiede, und besonders Minusgrade, machen die darin enthaltene Elektrolytflüssigkeit zäher, woraufhin der Innenwiderstand zunimmt und die Leistung des Akkus bei Kälte sinkt.

Wo sollten Akku-Gartengeräte und Akku-Werkzeuge bei Minusgraden lagern?

Der Gartenschuppen mag in den warmen Monaten ein praktischer Aufbewahrungsort sein. Im Winter brauchen Elektro- und Gartenwerkzeuge mit Akku jedoch einen Raum mit konstanter Temperatur, denn Lithium-Ionen-Batterien lagern am sichersten bei Temperaturen zwischen null und 20 Grad.

Geräte mit Wechselakkus, oder auch Akkusysteme, haben daher nicht nur im Alltagsgebrauch naheliegende Vorteile, die herausnehmbaren Akkus lassen sich bei Frost auch platzsparender unterbringen als ganze Geräte. Wer seine Akku-Werkzeuge also in der Wohnung, im Haus oder Keller nur mit Mühe unterbringen kann, sollte zumindest die Batterien bei Kälte entnehmen und an einem wärmeren, trockenen Ort lagern, um ihre Lebensdauer zu erhöhen.

Experten empfehlen, die Batterien im Winter vor der Lagerung nicht voll, sondern bei einem Ladestand zwischen 70 und 80 % aufzuladen, denn so verliert der Akku selbst nach einem Jahr kaum Energie, weil er eine geringe Selbstentladung hat. Auch entladen sollte man sie nicht längere Zeit ins Lager geben.

Tipps zur Lithium-Ionen-Akku-Pflege

  • Ladestart: Nach einer längeren Pause sollten Akkus erst kurz vor dem nächsten Einsatz aufgeladen werden.
  • Aufladung: Viele Hersteller empfehlen, Akku-Werkzeuge und Gartengeräte bei Normalbetrieb zu 80 Prozent aufzuladen. Mit einem Standard-Ladegerät dauert das meist bis zu 90 Minuten, Schnell-Ladegeräte schaffen das bereits in 25 Minuten. Vorsicht: Lithium-Akkus mögen keine Tiefentladung, also vollständiges entladen. Achten Sie darauf, sie möglichst rechtzeitig aufzuladen. Eine mehrmalige vollständige Ladung und Entladung, wie das bei alten Nickel-Cadmium-Akkus der Fall war, ist bei Lithium-Ionen-Akkus daher nicht mehr notwendig und wäre sogar schädlich.
  • Ladestation: Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Hersteller-Ladegerät und achten Sie darauf, es möglichst bei Temperaturen zwischen + 5 und + 40 Grad Celsius zu betreiben. Ist der Akku zu warm, startet der Ladevorgang bei einigen Geräten erst, wenn er etwas abgekühlt ist. Manche Schnellladegeräte verfügen über ein integriertes Kühlluftsystem, das den Ladeprozess beschleunigt. Ziehen Sie nach dem Ladevorgang sicherheitshalber den Stecker.
  • Wechsel- oder Reserve-Akku: Wenn Sie mehrere Akkus besitzen, verwenden Sie diese am besten im Wechsel und lagern Sie keinen ungenutzt. Lithium-Akkus müssen auch benutzt werden, sonst verlieren sie an Leistung.
  • Sicherheit: Gerade bei Akku-Gartengeräten wie Rasenmähern empfiehlt es sich, den Akku nach getaner Arbeit zu entnehmen, damit der Motor nicht unbeaufsichtigt anspringen kann.
  • Akku-Schutz: Bei moderaten Temperaturen zwischen zehn und 20 Grad Celsius bleiben Akkus am längsten leistungsfähig. Schützen Sie Ihren Akku daher vor Kälte, Feuchtigkeit, Hitze und direkter Sonneneinstrahlung und lagern ihn in trockenen, geschlossenen Räumen.
  • Verboten: Akkus gehören nicht selten zu den teuersten Bauteilen eines Geräts, und es ist ärgerlich, wenn sie defekt sind. Trotzdem sollte man Akkus nie selbst reparieren oder öffnen, und auch keine defekten Akkus verwenden.

Revolutionär:
Ein Nobelpreis für den Lithium-Ionen-Akku

Lithium-Ionen-Akkus – oder auch Li-Ion-Accu, Li-Ionen-Akku, Lithium-Akkumulator oder Li-Ionen-Sekundärbatterie – haben zahlreiche Vorteile: Sie sind leicht, kompakt genug für Kleinstgeräte wie AirPods und Co., und können nahezu ohne Leistungsverlust jederzeit aufgeladen werden. Außerdem entfällt der sogenannte Memory-Effekt: Lithium-Ionen-Akkus laden sich – selbst nach vielen Teilentladungen – immer wieder vollständig auf.

 

Spätestens seit dem 9. Oktober 2019 kennt die ganze Welt auch die Namen der Wissenschaftler, denen wir die Lithium-Ionen-Batterie verdanken. Denn an diesem Tag hat die Schwedische Akademie der Wissenschaften den Batterieforschern John Goodenough, Stanley Whittingham und Akira Yoshino den Chemie-Nobelpreis verliehen.

 

Tatsächlich würden wir ohne die leistungsfähigen, handlichen und pflegeleichten Lithium-Ionen-Akkus weder Smartphones mit uns herumtragen, noch Laptops, und wir könnten weder Rasenmähroboter auf die Wiesen schicken, noch Elektroauto oder E-Roller fahren: „Lithium-Ionen-Batterien“, befand auch die Schwedische Akademie der Wissenschaften, „haben unser Leben revolutioniert.“

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