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E-Bike und Elektroauto im Winter:

Lithium-Ionen-Akku bei Kälte richtig pflegen

Mit unseren Tipps machen Sie Ihr Elektroauto wintertauglich.
Mit unseren Tipps machen Sie Ihr Elektroauto wintertauglich. Quelle: iStock

Lithium-Ionen-Batterien funktionieren am besten bei moderaten Temperaturen. Frost und Kälte im Winter wirken sich dagegen negativ auf die Reichweite aus. Das gilt für Elektroautos ebenso wie auch für Fahrräder mit E-Antrieb. Mit den richtigen Tipps kann man aber vorbeugen.

Ohne Reichweiten-Angst durch den Winter im E-Auto

Zunächst einmal das Naheliegende: Wer Leistungsabfälle der E-Auto-Batterie bei niedrigen Temperaturen vermeiden möchte, sollte seinem Elektroauto über Nacht eine warme Garage gönnen und vorhandene Vorwärmsysteme nutzen, denn die meisten Elektroauto-Batterien sind mit Akku-schonenden Wärmesystemen ausgestattet, die selbst im Winter für gemäßigte Batterie-Temperaturen sorgen. Damit wirken sie potentiellen Nachteilen bei Frost entgegen und ermöglichen Pendlern auch im Winter, ihr Elektrofahrzeug entspannt zu nutzen.  Im Alltag dürfte der Wintereffekt tatsächlich kaum ins Gewicht fallen, denn neuesten Umfrageergebnissen zufolge fährt mit 70 % die überwiegende Mehrheit der deutschen Autofahrer ohnehin weniger als 50 Kilometer täglich.

Sinnvoll heizen im Elektroauto

Bei einem Auto mit Verbrennungsmotor wird die Motorabwärme bei niedrigen Temperaturen für das Beheizen des Innenraums benutzt – bei E-Autos gibt es diesen Effekt nicht, die elektrische Heizung produziert Wärme aus Strom und das hat entsprechende Auswirkungen auf die Reichweite. Auch die Sitzheizung oder Lenkradheizung kosten Strom. Allerdings haben Elektro-Autos beim Thema Beheizung unter den richtigen Umständen auch einen großen Vorteil: Die meisten lassen sich einfach per Timer oder App für die Fahrt vorwärmen, während sie noch am Stromnetz hängen. Im Gegensatz zu den meisten Verbrenner-Fahrern können E-Auto-Besitzer damit auch an einem Wintermorgen und bei kalten Temperaturen in ein bereits warmes Fahrzeug steigen und müssen nicht warten, bis die Motorwärme langsam den klammen Innenraum erwärmt – ein klarer Vorteil von E-Mobility.

Ein vorgewärmtes E-Fahrzeug schont also die Reichweite im Winter – umgekehrt gilt: Wer erst unterwegs die Heizung im Auto anschaltet oder den Innenraum zu stark heizt, sorgt für hohen Stromverbrauch und schmelzende Reichweite.

Bei älteren Modellen im Winter mit längerer Ladezeit planen

Je kälter die Außentemperaturen sind, umso mehr sinkt die Leistungsfähigkeit und Reichweite der Lithium-Ionen-Batterien, und die Ladezeit nimmt entsprechend zu. Die mittlerweile verbreiteten Vorwärmsysteme für E-Autos wirken dem entgegen und gleichen die Nachteile aus. Fahrer älterer Elektroauto-Modelle ohne Vorwärmer sollten bei Frost aber vorsichtshalber längere Ladezeiten einplanen.

E-Autos bei Glatteis: durchdrehende Räder verhindern

Vorsicht auf Eis und Schnee: Elektroautos produzieren ein sehr hohes, unmittelbar verfügbares Drehmoment. Das sorgt bei trockener Fahrbahn für Dynamik und Fahrfreude. Das sportliche Fahrverhalten der E-Autos kann allerdings im Winter – und umso mehr bei schnee- oder eisbedeckten Straßen – dazu führen, dass die Räder schnell durchdrehen und die Kontrolle über das Fahrzeug verlorengeht.

Anders als bei Benzinern oder Dieselfahrzeugen, können die Stromer zwar keinen Gang höher geschaltet werden, um einem solchen Grip-Verlust entgegenzuwirken, die meisten Elektroautos verfügen jedoch über einen Spar- oder Eco-Modus, der in diesem Fall ebenso hilfreich ist: Mit reduzierter Leistung kommen auch E-Autos bei winterlichen Verhältnissen sehr viel leichter und sicherer voran.

Auch E-Bike-Akkus brauchen im Winter Pflege

Winterpflege für den E-Bike-Akku im Winter
Winterpflege für den E-Bike-Akku im Winter. Quelle: iStock

Ein warmer, trockener Platz ist nicht nur für  Elektroautos sondern auch für E-Bike-Akkus bei Minusgraden am besten.

Bei Elektrofahrrädern reicht es jedoch, die portablen Lithium-Ionen-Akkus im Warmen zu lagern. Bleibt das Bike über den Winter im Keller, sollte der Akku mindestens halb bis zu 70 % oder 80 % geladen gelagert werden, um sicherzustellen, dass er sich während des Winters nicht tiefentladen kann.

Wird das E-Bike auch im Winter bewegt, sollte der Akku möglichst immer gleich nach dem Fahren ins Warme gebracht werden.

Einige Hersteller bieten für Winterfahrten Neoprenhüllen für die Fahrradbatterien an, die die Wärme auch draußen länger halten und verhindern, dass die Batterie bei Frost zu sehr auskühlt.

Ein ausgekühlter Akku lädt nur sehr langsam. Vor dem erneuten Aufladen sollte die E-Bike-Batterie daher einen Moment im Warmen lagern. Das schont den E-Bike-Akku im Winter und beschleunigt den anschließenden Ladevorgang.

Wer bei Frost fahren muss, sollte hohe Akku-Belastungen vermeiden. Am besten bei Minustemperaturen also nur langsam fahren und möglichst lediglich im Sparbetrieb. Das schont den Akku bei Kälte.

So bleibt das E-Bike auch bei klirrender Kälte ein komfortables und umweltschonendes Fortbewegungsmittel, und die Batterie winterfest.

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