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Digitalisierung der Energiewende: Alles hängt zusammen

Digitalisierung der Energiewende: Alles hängt zusammen

Die Energiewende in Deutschland ist ein Dauerbrenner. Grüner soll die Energieversorgung werden. Mehr Energie soll aus erneuerbaren Energien kommen und insgesamt soll Energie gespart werden. Aber was hat das mit Smart Metern, also den neuen intelligenten Messsystemen, zu tun? Und was heißt eigentlich Digitalisierung in diesem Zusammenhang? Einfach gesagt: Alles hängt zusammen.

Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende hat die Bundesregierung den Grundstein für intelligente Stromzähler (engl.: Smart Meter) gelegt. Das Gesetz wurde 2016 beschlossen. Kernstück ist das Messstellenbetriebsgesetz. In diesem Gesetz wird geregelt wie und wann die bisherigen analogen Stromzähler durch intelligente Messsysteme oder moderne Messeinrichtungen ausgetauscht werden.

Ziele und Herausforderungen durch die Energiewende

Deutschland hat sich mit der Energiewende ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Ziele in Zahlen:

  • Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2025: 40-45 %
  • Abschaltung der letzten Kernkraftwerke bis 2022 
  • 40% weniger Treibhausgasemissionen bis 2020 (gegenüber 1990)
  • 50% weniger Primärenergieverbrauch bis 2050 (gegenüber 2008)

Um die Ziele zu erreichen, kommt insbesondere dem Strom aus Wind und Sonne eine große Bedeutung zu. Das Angebot von Wind- und Sonnenstrom orientiert sich allerdings nicht an der Nachfrage nach Strom. Oder einfacher: Auch wenn es windstill ist oder die Sonne nicht scheint wird Wäsche gewaschen, Essen gekocht oder ferngeschaut. Und auch in den Fabriken bleiben die Bänder nicht stehen, wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet.

Je größer der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wird, desto größer wird die Herausforderung, die Produktion und den Verbrauch von Strom ins Gleichgewicht zu bringen. Und jetzt kommt´s: Hier helfen die neuen digitalen Stromzähler, oder technisch gesprochen, die intelligenten Messsysteme und modernen Messeinrichtungen.

Ziele und Herausforderungen durch die Energiewende
In einer vernetzten Welt, wird auch das Stromnetz digitaler. Quelle: iStock

Smart Meter und intelligente Netze als Lösung

Kommunikation heißt das Stichwort hinter der Digitalisierung der Energiewende. Über intelligente Netze - sogenannte Smart Grids - und die intelligenten Messsysteme wird es möglich, dass alle Beteiligten am Strommarkt schneller und besser miteinander kommunizieren können: Stromerzeuger, die Verantwortlichen für das Stromnetz, die Stromverbraucher und die Betreiber von Stromspeichern.

Damit wird es besser möglich, die vom Wetter abhängige Erzeugung aus Windkraft und Sonnenenergie mit dem tatsächlichen Stromverbrauch ins Gleichgewicht zu bringen. Dies wird umso wichtiger, je mehr Strom in tausenden von kleinen dezentralen Anlagen und nicht mehr in großen Kraftwerken produziert wird.

Konkret wird es zukünftig möglich, Strom genau dann zu verbrauchen, wenn viel günstiger Strom aus erneuerbaren Energien da ist. Über die intelligenten Messsysteme erhalten Stromkunden eine entsprechende Information und können selbst entscheiden, wann sie wieviel Strom nutzen. Weiter in der Zukunft gedacht, könnten vernetzte Geräte – wie beispielsweise Waschmaschinen oder Trockner – genau dann automatisch starten, wenn viel Windenergie zur Verfügung steht. Wenn dann noch zeitvariable Stromtarife dazukommen, kann jeder nicht nur einen Beitrag für die Umwelt leisten, sondern auch direkt Geld sparen. Bei zeitvariablen Tarifen ist der Strom nämlich immer dann am günstigsten, wenn viel Strom produziert wird.

Vereinfachte Darstellung zeitvariabler Stromtarife

Smart Meter und intelligente Netze als Lösung

Wenn viel Wind weht, steigt die Stromproduktion der Windparks. Stromkunden mit einem digitalen Stromzähler bekommen die Energie dann zu günstigeren Preisen. Der Stromverbrauch steigt in dieser Zeit und passt sich an die gestiegene Produktion an. Dank Smart Meter: Geld gespart und Windenergie optimal genutzt.

Smart Meter helfen beim Energiesparen

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein weiteres Ziel der Bundesregierung den Energieverbrauch insgesamt zu senken. Auch dazu tragen die intelligenten Messsysteme bei. Wie soll das genau gehen? Die neuen digitalen Stromzähler schaffen eine höhere Transparenz bei den Stromkunden. Mit den Geräten wird es möglich, den Stromverbrauch in Echtzeit zu kennen. Wie im Auto bei der Tankanzeige kann man zukünftig einfach auf dem Handy sehen, wieviel Energie man gerade verbraucht. Möglich werden somit auch Vergleiche über einen längeren Zeitraum. Frühzeitig erkennt man, ob es in der nächsten Stromrechnung eine Gutschrift oder eine Nachzahlung gibt.

Und nicht nur das: man kann über die Smart Meter zukünftig auch erkennen, wie sich der Stromverbrauch verändert, wenn Geräte ein- oder ausgeschaltet werden. So können Stromfresser leichter identifiziert und durch neue energiesparende Geräte ersetzt werden.

Smart Meter helfen beim Energiesparen
Intelligente Anwendungen helfen in Kombination mit dem Smart Meter dabei, Energie und Geld zu sparen. Quelle: E.ON

Fazit: Gut, wenn alles zusammenpasst

Die Energiewende in Deutschland: Mehr erneuerbare Energien, Senken des Energieverbrauchs, mehr Beteiligte am Strommarkt - alles hängt zusammen. Über intelligente Stromnetze und Smart Meter wird es möglich, dass alle Beteiligten besser miteinander kommunizieren. Nur so kann der Strom weiter wie gewohnt aus der Steckdose kommen, während gleichzeitig die Ziele der Energiewende erreicht werden. Und wenn dabei auch noch der Komfort steigt und der Geldbeutel geschont wird, ist es besonders gut, wenn alles zusammenpasst.

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