Ihr Haus kann mehr ─ Brennstoffzellen-Heizungen erzeugen Strom
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Ihr Haus kann mehr ─ Brennstoffzellen-Heizungen erzeugen Strom

Im Großteil der Immobilien in Deutschland sorgt Erdgas selbst bei eisigen Temperaturen für wohlige Wärme daheim und heißes Wasser. Moderne Brennwertheizungen sind erprobter Stand der Technik und bereits sehr effizient. Aber es geht noch besser. Dürfen wir vorstellen: Brennstoffzellen in Privathaushalten als Wärme- und Stromquelle!

@Viessmann
Modernes und ansprechendes Design: Eine Brennstoffzellen-Anlage im Haushalt muss sich nicht verstecken und läuft flüsterleise. Sie erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme und kann um einem Stromspeicher erweitert werden @Viessmann

Lange versprochen, heute zu kaufen

Die Brennstoffzellentechnik zählt zum Spannendsten, was der Heizungssektor seit langem zu bieten hat. Effiziente Gasheizungen, die mit ihren hohen Wirkungsgraden das Maximum aus dem eingesetzten Brennstoff holen und damit die CO2-Belastung niedrig halten, sind heute der empfohlene Standard. Trotzdem stehen in Millionen Kellern inzwischen deutlich veraltete Heizkessel, die viel zu viel Gas oder Heizöl verbrauchen und erneuert werden sollten. Hier wäre dann Platz für den neuen Star im Haushalt: Eine Brennstoffzelle, die gleichzeitig Raumwärme, Warmwasser und Strom erzeugt und dabei Wasserstoff aus dem Energieträger Erdgas gewinnt.

Die Technik selbst ist grundsätzlich nicht neu: Bereits im Dezember 1838 beschrieb Christian Friedrich Schönbein, dass an zwei Platinelektroden elektrische Spannung entsteht, je nachdem, ob sie mit Wasserstoff oder Sauerstoff in Berührung sind. Damit hatte er das Prinzip der Brennstoffzelle gefunden. Sie blieb aber lange Zeit eine exotische und v.a. teure Stromquelle, die zuerst im Militär und in der Raumfahrt eingesetzt wurde. Nach Jahrzehnten intensiver Forschung können Brennstoffzellen heute standardisiert und in kleinen Abmessungen hergestellt und eingebaut werden.

Wie die Brennstoffzellen-Heizung aus Erdgas Wärme und Strom erzeugt

In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff in einer sogenannten „kalten Verbrennung“, also einer chemischen Reaktion. Der Wasserstoff wird dabei zuvor aus dem Erdgas isoliert. Im Reaktionsprozess entstehen Nutzwärme und Strom. Die Elektrizität wird als Gleichstrom aus der Brennstoffzelle geleitet und in Wechselstrom umgewandelt. Er kann direkt im Haushalt genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Wärme wird über einen Wärmetauscher an einen Heizwasser-Pufferspeicher abgegeben und zur Erwärmung des Trinkwassers oder des Heizkreises genutzt. Der ganze Prozess verläuft nahezu geräuschlos und versorgt den Haushalt zuverlässig und höchst effizient mit Wärme und Strom. Die Tagesleistung von bis zu 16,5 Kilowattstunden Strom reicht aus, um den Grundbedarf fast komplett abzudecken. Unter dem Strich spart der Haushalt damit fast die Hälfte seiner Energiekosten. Durch die sehr hohe Effizienz der Anlagen wird dabei der Energieträger Erdgas bestmöglich genutzt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern senkt auch massiv die CO2-Belastung des Klimas. Wie eine Brennstoffzellen-Heizung genau funktioniert, kann man z.B. im Video sehen.

Pioniere einer dezentralen Energiezukunft

Experten, Hersteller und immer mehr Verbraucher stimmen überein: Die Brennstoffzelle bringt die Wärmewende in den Heizungskeller. Nach vielen Jahren der Erprobung und erfolgreicher Feldversuche etabliert sich diese innovative Technik Schritt für Schritt im Heizungsmarkt. Pioniere sind beispielsweise die Japaner. Hier laufen bereits mehr als 150.000 stationäre Brennstoffzellen-Heizungen. Die Anlagen funktionieren zuverlässig und werden auch in Europa immer populärer. Wer sich also noch als Pionier fühlen und mit immer weniger Energie effizient und zukunftssicher heizen will, trifft mit der Brennstoffzelle als neuer Energiezentrale im Zuhause eine gute Wahl. Sie setzt in Sachen Verbrauch und CO2-Emission neue Maßstäbe. Das macht sie vor allem für jene Verbraucher zu einer attraktiven Heizung, die bei der Wärme in ihrem Eigenheim Wert auf eine zukunftssichere und flexibel erweiterbare Systemlösung setzen. Alle in Frage kommenden Heizungsarten hat E.ON zusammengefasst.  

Durch die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom werden hohe Wirkungsgerade erreicht und es gibt kaum Übertragungsverluste, wenn die Energie im eigenen Keller entsteht. Brennstoffzellen gelten als Effizienz-Technologie der Zukunft. Ihre Entwicklung folgt damit der Idee von einer möglichst unabhängigen Versorgung.

Fazit: Die Brennstoffzelle als zentrales Element und Herz des Hauses

Wer seine alte Heizung austauschen will, für den lohnt sich ein Blick auf die Brennstoffzellen-Technologie. Ist im Haus ein Erdgas-Anschluss vorhanden, bietet eine effiziente Brennstoffzellen-Heizung zahlreiche Vorteile:

  • Wer gleichzeitig Wärme und Strom produziert, macht sich ein gutes Stück weit unabhängig von schwankenden Energiepreisen.
  • Dezentrale Erzeugung ist ein immer wichtigerer Bestandteil der Energiezukunft.
  • Durch die Effizienz von Brennstoffzellen-Heizungen lassen sich die Kosten für Heizen und Strom um rund 40 Prozent senken.
  • Bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen können vermieden werden.
  • Brennstoffzellen-Systeme werden vom Staat und E.ON mit mehr als 11.100 Euro der Investitionskosten gefördert. Beispielsweise durch die KfW.

Den Weg zur Marktreife hat E.ON als Mitglied der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) sowie der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) über lange Zeit bis hin zur Erprobungsphase als Partner der Hersteller unterstützt. Mit dem bekannten Anlagen-Produzenten Viessmann entstand daraus eine weiterführende Kooperation mit dem Ziel, den Markteintritt dieser neuen Energielösung zu begleiten. Unter dem Namen „E.ON WärmeDuo“ steht heute ein Angebot zur Verfügung, um die Brennstoffzellen-Heizung als zukunftsfähige Technologie im deutschen Markt zu etablieren. Nähere Informationen unter www.eon.de/waerme.

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