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Außenbeleuchtung für Haus und Garten: Sparsam und sicher mit Bewegungsmelder

Gartenleuchten sorgen für Sicherheit und ein schönes Ambiente. Quelle: Signify
Gartenleuchten sorgen für Sicherheit und ein schönes Ambiente. Quelle: Signify

Bewegungsmelder, LED-Strahler, Zeitschaltuhr: Außenbeleuchtung für Haus und Garten muss kein Stromfresser sein, denn es gibt einige Tricks, um sie energiesparend zu gestalten. Jetzt, da die Tage kürzer werden und der Herbst die dunkle Jahreszeit ankündigt, denken viele Menschen wieder darüber nach, wie sie ihr Zuhause ins richtige Licht setzen können – sei es der Ästhetik wegen, sei es aus Sicherheitsgründen. In unserem Ratgeber zur Außenbeleuchtung haben wir die besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie Haus und Garten sicher und effektiv beleuchtet werden können, ohne unnötig Strom zu verschwenden.

Es gibt viele Gründe für eine Außenbeleuchtung. Im Garten zaubern beleuchtete Pflanzen oder Wege eine unvergleichliche Abendstimmung. Balkon oder Terrasse laden in sanftes Licht getaucht zum Genießen lauer Abende ein. In der dunklen Jahreszeit weist die Außenbeleuchtung den Weg zur Garage und verhindert Stürze. Polizei und Experten raten zu einer Außenbeleuchtung  am Haus, um potentielle Einbrecher abzuschrecken. Handwerkerkosten für die Montage können Eigenheimbesitzer sogar in der Steuererklärung absetzen.

Doch die Lampen für die Außenbeleuchtung können ordentlich Strom fressen. Im Handel erhältliche Halogenstrahler haben schonmal eine Leistung von 400 oder gar 500 Watt. Wer sich zwei 500-Watt-Strahler installiert und sie von Oktober bis März (182 Tage) im Schnitt fünf Stunden täglich in Betrieb hat, kommt auf einen Stromverbrauch von 455 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 30 Cent bedeutet das Ausgaben von über 130 Euro an Stromkosten für die Beleuchtung.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich der Betrag jedoch drastisch senken – und damit nicht nur Geld sparen, sondern auch CO2-Emissionen vermeiden. Die besten Tipps und Tricks für alle, die eine Außenbeleuchtung planen oder ihre bisherige sparsamer machen möchten.

Moderne LED-Leuchten sparen Strom

Die modernsten derzeit erhältlichen Leuchtmittel sind LEDs. Hier erzeugt eine energiesparende Leuchtdiode das Licht. Diese sind zwar in der Anschaffung meist etwas teurer, doch das rechnet sich schnell: Für eine vergleichbare Leuchtleistung brauchen sie nur etwa zehn Prozent des Stroms, den ein Halogenstrahler verbrauchen würden. Eine LED-Außenwandleuchte mit 50 Watt kann es mit einem 500-Watt-Halogenstrahler aufnehmen. Für die Außenbeleuchtung in unserem Beispiel oben bedeutet das: Statt 455 KWh Stromverbrauch für über 130 Euro mit zwei 500-W-Halogenstrahlern fallen mit zwei 50-W-LED-Strahlern nur 45,5 KWh an, die dann weniger als 14 Euro kosten.

Ein hell erleuchteter Hauseingang schützt zweifach: Vor Einbrechern und vor Stolpern im Dunkeln. Quelle: Unsplash
Ein hell erleuchteter Hauseingang schützt zweifach: Vor Einbrechern und vor Stolpern im Dunkeln. Quelle: Unsplash

Bewegungsmelder verwenden

Wenn Garten oder Hausfassade nicht dauerhaft beleuchtet werden sollen, kann man seine Außenbeleuchtung mit einem Bewegungsmelder steuern. In Baumärkten, Elektronikfachgeschäften oder in Online-Shops gibt es eine große Auswahl an Kombi-Produkte, bei denen an die Strahler direkt ein Bewegungsmelder montiert ist. Bei der Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder leuchtet der Strahler nur dann, wenn jemand durch den erfassten Bereich läuft. Ein hell beleuchteter Weg zum Gartentor oder der Garage reduziert die Stolpergefahr – und ungebetene Gäste stehen plötzlich im Scheinwerferlicht. Natürlich kann man spezielle Bewegungsmelder auch in eine intelligente Lichtsteuerung einbinden.

Je nachdem, wie lange der Strahler bei jeder Aktivierung durch den Bewegungsmelder leuchtet (bei vielen Geräten kann dies eingestellt werden) und wie oft er aktiviert wird, kann die tatsächliche Brenndauer erheblich gesenkt werden. Gehen wir für unser Rechenbeispiel davon aus, dass sie von durchschnittlich fünf Stunden täglich auf eine Stunde sinkt: Dann werden mit LED-Leuchtmittel plus Bewegungsmelder nur noch 9,1 KWh verbraucht, die es für weniger als 3 Euro gibt. Sind die Halogenstrahler mit einem Bewegungsmelder ausgerüstet, brauchen sie bei einer statt fünf Stunden Brenndauer nur noch 91 KWh für gut 27 Euro.

Noch ein Grund für eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder: Moderne Geräte erkennen automatisch, ob es hell oder dunkel ist – und sorgen dafür, dass der Strahler nur bei Nacht eingeschaltet wird, aber nicht, wenn tagsüber jemand vorbeiläuft. Und Top-Geräte verfügen auch noch über eine integrierte Kamera für Außen.

Zeitschaltuhr, Lichtschalter oder Fernbedienung verwenden

Wenn ein Bewegungsmelder nicht in Frage kommt und die Außenbeleuchtung regelmäßig eingeschaltet werden soll, ist die Steuerung mittels Zeitschaltuhr sinnvoller. So muss die Beleuchtung nicht die ganze Nacht durchbrennen und zu den wichtigsten Uhrzeiten sind Haus und Garten in Szene gesetzt. Zeitschaltuhren mit Wochentagsfunktion sorgen dafür, dass die Wege auch frühmorgens am Werktag beleuchtet werden.

Manchmal ist auch ein einfacher Schalter die praktischere (und sparsamere) Lösung: So kann man die Beleuchtung nur dann einschalten, wenn man wirklich im Garten oder auf der Terrasse sitzen möchte. Das ist auch praktisch für Außensteckdosen, an die eine Lichterkette für den Außenbereich angeschlossen werden kann.

Wichtig: Wer baut oder umbaut, sollte die Leitungen für die Außenbeleuchtung und deren Steuerung gleich mit planen. Wer einen Strahler nachrüsten möchte und den Aufwand scheut, seine Wände aufzureißen und ein Kabel zu einem Schalter ins Hausinnere zu legen, kann auf die Zeitschaltuhr setzen oder auf wassergeschützte Außenschalter. Ist ohnehin eine Renovierung geplant, ist der Zusatzaufwand für ein Kabel nach drinnen vielleicht gar nicht so groß.

Die Außenbeleuchtung mit einer Fernbedienung zu steuern ist die kabellose Alternative zum Schalter. Solche Geräte können einfach an die Hauswand montiert werden und müssen lediglich mit Strom versorgt werden. Für Vergessliche besonders praktisch: Wenn die Außenbeleuchtung in ein Smart-Home-System eingebunden ist, kann man auch das Smartphone als Fernbedienung nutzen und sie zum Beispiel von der Arbeit aus an- oder ausschalten.

Solar-Außenbeleuchtung für Licht-Akzente ohne Stromkosten

Für die dekorative Außenbeleuchtung im Garten gibt es inzwischen eine Vielzahl von Leuchten mit integrierten Solarmodulen: Laternen zum Einstecken in den Boden, zur Montage an der Hauswand, Hängeleuchten, Lichterketten. Die Solarmodule laden die Leuchte tagsüber mit dem Strom auf, den sie abends nutzen kann – das ist umweltfreundlich und verursacht keine Stromkosten. Eine solche Solar-Außenbeleuchtung ist nicht nur in Baumärkten, sondern mittlerweile schon bei Discountern im Angebot erhältlich.

Für Sicherheitszwecke sind diese Leuchten nicht geeignet. Erstens ist ihre Leuchtkraft geringer als die von netzbetriebenen Strahlern, zweitens ist nicht gesichert, dass sie bis zum nächsten Morgen durchhalten. Für die Dekoration ist das aber zweitrangig. An schönen Tagen kann man mit vollen Akkus und langem Lichtzauber abends rechnen. Bei Schlechtwetter gibt es nicht so viel Strom – aber wer will dann schon im Garten sitzen und das Lichterspiel bewundern?

Farbakzente sorgen für eine schöne Abendstimmung im Garten. Quelle: Signify
Farbakzente sorgen für eine schöne Abendstimmung im Garten. Quelle: Signify

Mit Farben spielen

Die Zeiten, in denen es bei der Gartenbeleuchtung nur warmweißes Licht gab, sind vorbei. Outdoor LED-Lampen von Philips Hue sind nicht nur intelligent über Smartphone, Alexa und Co steuerbar – bei einigen gibt es auch die Möglichkeit, die Leuchte in einer von 16 Millionen Farben erstrahlen zu lassen. Damit schafft die Außenbeleuchtung nicht nur Sicherheit, sondern setzt auch dekorative Akzente, passend zum Event und zur Jahreszeit. Philips Hue Pakete gibt es in verschiedenen Ausführungen: Vom Outdoor-Licht-Einsteigerset bis zum Premium-Paket.

Fazit

Wer bei der Außenbeleuchtung auf clevere Lösungen setzt, hat erhebliche Einsparpotenziale. In unserem Rechenbeispiel lassen sich die laufenden Stromkosten dank LED-Außenleuchte und Bewegungsmelder von 132 auf 2,64 Euro senken. Der Stromverbrauch kann von 455 KWh auf 9,1 KWh gedrückt werden – jeweils 98 Prozent weniger! Und auch, wer so starke Einsparungen nicht schafft, kann mit wenigen Maßnahmen locker 50 Prozent und mehr sparen. Am günstigsten ist der Strom für die Außenbeleuchtung, wenn er aus der eigenen Solaranlage auf dem Dach kommt. Mit einem Stromspeicher im Keller oder einem virtuellen Speicher wie der E.ON SolarCloud, steht tagsüber erzeugter überschüssiger Strom dann auch abends zur Verfügung.

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